Kö.Be.S. Kids - Diagnostikbogen
Kölner Befundsystem für Schluckstörungen Kids
Produktinformationen "Kö.Be.S. Kids - Diagnostikbogen"
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10 Befundbogen
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EinsatzbereichPatienten mit neurogenen Erkrankungen. Einsatz in allen Berufsgruppen, die sich mit der Diagnose von neurogenen Schluckstörungen befassen.InhaltMit Kö.Be.S. liegt ein äußerst umfassendes, alle Bereiche der Dysphagiediagnostik abdeckendes Befundsystem vor. Kö.Be.S. ist aus langjähriger eigener diagnostischer und therapeutischer Arbeit sowie aus vielfältigen Erfahrungen im Rahmen von Dozententätigkeiten in Fort- und (universitären) Ausbildungsseminaren entstanden. Neben einer ausführlichen Einführung in die Anwendung dieses Diagnostikums enthält Kö.Be.S. hochgradig systematisch aufgebaute Befundbogen, die den Untersucher durch das weite Feld unbedingt abzuklärender Funktionen rund um das (gestörte) Schlucken führen."Der Kö.Be.S ist ein gelungener Diagnosebogen ... vor allem für Dysphagie-Einsteiger. Er führt geradlinig und kohärent durch die Erstuntersuchung ..." (LogoLine 5/2016)Überarbeitete Neuauflage in Anwendung seit 2019.
Ergänzend zur Reihe Kö.Be.S., dem bewährten Diagnostikum für Patienten mit Schluckstörungen, gibt es mit Kö.Be.S. Kids ein Befundsystem für Schluckstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis vier Jahre. Es ermöglicht eine systematische Abprüfung zentraler, für die Diagnose und Therapieplanung ausschlaggebender Parameter. Neben einer Anamnese, einer Mundinspektion und allgemein deskriptiven Beobachtungen können die orofaciale Beweglichkeit, orale Reflexe und Sensibilität, die Mund-Hand- und die Atem-Schluck-Koordination, der Gesamtkörpertonus, die Nahrungsaufnahme und der Schluckakt als solcher bewertet werden. Ein ausführliches Manual führt in die Denk- und Anwendungsweise dieses Screenings ein.Überarbeitete Neuauflage 2019.
Die TheraTäsch hat es in sich: Alle Therapie- und Pflegeutensilien, die für Ihren individuellen Einsatz nötig sind, werden gut verwahrt und verstaut, ob Klemmbrett oder Stift, ob Diagnostikleuchte oder Fingerlinge, Desinfektionsmittel, Visitenkarte oder Wattestäbchen: für all das ist die TheraTäsch passgenau konzipiert und bietet sicheren Halt. Und sogar an ein Thermofach für Eisstäbchen ist gedacht. So können Sie gut gerüstet und mobil zum Einsatz starten, sei es in Kliniken oder bei Hausbesuchen. Die TheraTäsch kann von Ihnen in der Befüllung individuell gestaltet werden und eignet sich dadurch nicht nur für die Dysphagie-Therapie, sondern auch für andere therapeutische Schwerpunkte, die Mobilität voraussetzen.
Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutinnen, Ärzten und Pflegepersonal.
Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.
Die Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) mit einem flexiblen Laryngoskop hat sich seit der Erstbeschreibung durch Susan Langmore 1991 zu einer Standarduntersuchung für Patienten mit Schluckstörungen entwickelt. Die großen neurologischen Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose gehen sehr häufig mit Schluckstörungen einher. Die Autoren stellen im vorliegenden Buch zunächst die Technik der FEES mit den wichtigsten Informationen zum Untersuchungsgang vor. Dazu erklären sie auch, was zur Vorbereitung des Patienten und seiner Aufklärung über die Untersuchung gehört. Sie zeigen Normalbefunde und die durch therapeutische Schluckmanöver erzielbaren Effekte auf (z.B.Kopfdrehung bei einseitigen Pharynxparesen). Anschließend erläutern sie an einzelnen Erkrankungen mit jeweiligen Fallbeispielen die typischen FEES-Befunde und die Einflussmöglichkeiten, die dem Schlucktherapeuten zur Verfügung stehen. Die zugehörige DVD enthält mehr als 50 kommentierte Filmbeispiele mit typischen FEES-Befunden bei diesen Erkrankungen.
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. Physio- und ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Wer Dysphagie behandelt, therapiert nie nur das Schlucken: Die Herausforderungen entstehen an den Schnittstellen – dort, wo das System Schlucken auf die Funktionen Atmung, Stimme, Sprechen, Gehirn und Psyche trifft. Vor diesem Hintergrund widmet sich unser diesjähriges Dysphagie-Symposium dem Thema: „Dysphagie im Kontext – Wo Systeme sich begegnen“. Ausführliche Informationen zum gesamten Symposium, die Abstracts zu den Vorträgen und Vertiefungen finden Sie HIER. Buchen Sie hier die Teilnahme am gesamten Dysphagie-Symposium 2026 ONLINE. Dies beinhaltet sowohl Vorträge (für alle Teilnehmenden gleich) als auch eine Vertiefung (individuell wählbar). Die Buchung der Vertiefung ist verbindlich und kann nicht mehr geändert werden. Hinweis: ein Vortrag am Vormittag wird auf Englisch gehalten (Sie erhalten das Skript auf Englisch und Deutsch).
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. Physio- und ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat bei der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Neurodegenerative Erkrankungen gehen sehr oft mit neurogenen Dysphagien einher. Diese erfordern ein fundiertes medizinisches Fachwissen und gezielte, an die Pathophysiologie angepasste therapeutische Strategien von Seiten der behandelnden Therapeuten und Therapeutinnen. In diesem Seminar stehen exemplarisch zwei Erkrankungen im Fokus: Die Multiple Sklerose und die Amyotrophe Lateralsklerose. Nach einer kurzen Beschreibung der Krankheiten selbst werden die dysphagiologischen Störungsschwerpunkte besprochen und im Anschluss sollen therapeutische Strategien gezeigt und am Partner geübt werden.Eine an Multipler Sklerose erkrankte Patientin wird im Seminar von ihren Erfahrungen mit der Dysphagie berichten. Exemplarisch wird eine Therapieeinheit demonstriert, die in Partnerarbeit erprobt werden soll.
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. Physio- und ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Täglich arbeiten Sprach- und SchlucktherapeutInnen mit Menschen, die teilweise schwer erkrankt und dadurch labil sind. Gerade bei dieser Klientel steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu lebensbedrohlichen gesundheitlichen Situationen kommen kann.Das Seminar wendet sich als „Erste-Hilfe-Training" an die Berufsgruppe der SprachtherapeutInnen. Es werden Maßnahmen bei internistischen und neurologischen Notfällen sowie die entscheidenden lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM) besprochen, die im alltäglichen Arbeiten mit logopädischen PatientInnen auftreten können. Es besteht die Möglichkeit, die LSM (Cardiopulmonale Reanimation und Beatmung mit Hilfsmitteln, Stabile Seitenlage, Erste Hilfe bei Verschlucken) an Säuglings-, Kinder- und Erwachsenenpuppen oder am Partner durchzuführen. Zusätzlich stehen auch Maßnahmen bei Komplikationen im Umgang mit tracheotomierten PatientInnen im Fokus des Seminars.
Sie möchten mehr Sicherheit bei Ihrer therapeutischen Begleitung von PatientInnen mit Schluckstörungen erlangen? Dann haben wir ein interessantes Angebot für Sie!Mit unserer Weiterbildung „DYSPHAGIE kompakt“ werden Ihnen in zehn Modulen alle wichtigen Aspekte und Themen rund um Theorie und Praxis der Dysphagietherapie nahegebracht. Werden Sie innerhalb eines Jahres FachtherapeutIn für Dysphagie und lernen Sie, im klinischen oder ambulanten Kontext die richtigen Entscheidungen in der Begleitung Ihrer PatientInnen zu treffen.In dieser Informationsveranstaltung stellen wir Ihnen die wichtigsten Aspekte der Weiterbildung vor. Ulrich Birkmann, Dysphagietherapeut und federführender Dozent unserer Weiterbildung, steht Ihnen in einem Experteninterview für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung. Sie können diese direkt im Meeting stellen, oder auch schon im Vorfeld an uns schicken. Senden Sie diese dann bitte mit Bezug zur Veranstaltung an: weiterbildung@prolog-wissen.de.
Wer Dysphagie behandelt, therapiert nie nur das Schlucken: Die Herausforderungen entstehen an den Schnittstellen – dort, wo das System Schlucken auf die Funktionen Atmung, Stimme, Sprechen, Gehirn und Psyche trifft. Vor diesem Hintergrund widmet sich unser diesjähriges Dysphagie-Symposium dem Thema: „Dysphagie im Kontext – Wo Systeme sich begegnen“. Ausführliche Informationen zum gesamten Symposium, die Abstracts zu den Vorträgen und Vertiefungen finden Sie HIER. Buchen Sie hier die Teilnahme am gesamten Dysphagie-Symposium 2026 in KÖLN. Dies beinhaltet sowohl Vorträge (für alle Teilnehmenden gleich) als auch eine Vertiefung (individuell wählbar). Die Buchung der Vertiefung ist verbindlich und kann nicht mehr geändert werden. Hinweis: ein Vortrag am Vormittag wird auf Englisch gehalten (Sie erhalten das Skript auf Englisch und Deutsch).
Mehr von Bettina Genz ...
Ergänzend zur Reihe Kö.Be.S., dem bewährten Diagnostikum für Patienten mit Schluckstörungen, gibt es mit Kö.Be.S. Kids ein Befundsystem für Schluckstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis vier Jahre. Es ermöglicht eine systematische Abprüfung zentraler, für die Diagnose und Therapieplanung ausschlaggebender Parameter. Neben einer Anamnese, einer Mundinspektion und allgemein deskriptiven Beobachtungen können die orofaciale Beweglichkeit, orale Reflexe und Sensibilität, die Mund-Hand- und die Atem-Schluck-Koordination, der Gesamtkörpertonus, die Nahrungsaufnahme und der Schluckakt als solcher bewertet werden. Ein ausführliches Manual führt in die Denk- und Anwendungsweise dieses Screenings ein.Überarbeitete Neuauflage 2019.
Störungen des Schluckakts treten bei Kindern mit Mehrfachbehinderung oder auch Frühgeborenen häufig auf. Hier ist verantwortliches und kompetentes therapeutisches Handeln unabdingbar. Dieses erfahrungsgesättigte Buch stellt das Störungsbild samt entsprechenden Diagnose- und Behandlungsoptionen systematisch in folgenden Kontexten dar: Pränatale Entwicklung, Orale Reflexe, Hand-Mund-Koordination, Kindliches Schlucken, Anamnese, Diagnostik, Therapie: Vorbereitung, Therapeutische Nahrungsgabe, Transfer in den Alltag."...vor allem für Therapeuten auf der Suche nachpraxisorientierten Ratschlägen sehr zu empfehlen, da der bewältigbare Umfang der Abhandlung mit einer hohen Informationsdichte aufwartet." (Forum Logopädie 4/2017)
Dieses Intensivseminar ist eine spezialisierte Weiterbildung, die klinisch relevantes Wissen zur optimalen Trachealkanülen-Versorgung bei Säuglingen und Kleinkindern mit fundierten atemtherapeutischen Handgriffen zur Optimierung der Atem-Schluck-Koordination verknüpft. Die 16 Unterrichtseinheiten vermitteln Ihnen die notwendige Expertise für das komplexe interdisziplinäre Management von Kindern mit eingeschränkter Atmungsfunktion und Dysphagie.Tag 1: TK-Versorgung und Dekanülierungs-PfadDer erste Seminartag vermittelt klinisch relevantes Wissen zur optimalen TK-Versorgung von Frühgeborenen und Säuglingen. Zunächst werden die Grundlagen der TK-Versorgung behandelt: Im Fokus stehen die besonderen anatomischen Herausforderungen der Pädiatrie, die spezielle Anforderungen an die Kanülenwahl (z. B. dünnwandige Modelle mit maximiertem Innendurchmesser) und das Risikomanagement stellen. Der Kurs beleuchtet das Klinische Management, darunter die korrekte Indikationsstellung, die Prävention kritischer Komplikationen und die essenziellen Pflegeprotokolle. Ein detaillierter Abschnitt widmet sich dem sequenziellen Dekanülierungspfad, der von Downsizing über den Einsatz von Sprechventilen bis zum Capping Trial reicht. Hierbei wird die zentrale therapeutische Bedeutung von Sprechventilen zur Wiederherstellung des subglottischen Drucks und zur Verbesserung des Schluckreflexes hervorgehoben. Abschließend wird die unverzichtbare Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere des Dysphagiemanagements durch die Logopädie, dargestellt, um eine erfolgreiche und sichere Dekanülierung zu gewährleisten.Tag 2: Atemtherapie bei pädiatrischen DysphagienDer zweite Seminartag schließt direkt an die TK-Versorgung an und vertieft die Theorie und Handgriffe für eine effektive Atemtherapie im Säuglings- und Kleinkinderbereich. Der Fokus liegt hierbei auf den spezifischen Atemherausforderungen von Kindern mit Behinderungen und Trachealkanülen, um die notwendigen Kompetenzen zur Optimierung der Atem-Schluck-Koordination zu vermitteln. Die Dozentin zeigt die Zusammenhänge einer eingeschränkten Atmung mit Schluckstörungen auf und erklärt die entsprechende Diagnostik.Angesprochen sind insbesondere Fachkräfte, die...- in akuten oder rehabilitativen pädiatrischen Settings (Kliniken, spezialisierte Praxen) arbeiten.- ihr Wissen im komplexen interdisziplinären Management von tracheotomierten Säuglingen, Frühgeborenen und Kleinkindern vertiefen möchten.- zukünftig die Verantwortung für den Dekanülierungspfad und das Training der Atem-Schluck-Koordination bei diesen PatientInnen übernehmen wollen.- ihre Expertise in der Diagnostik und Therapie der Atemwegsproblematiken (Sekretmobilisation, Atemmuskulatur) im Kontext der Dysphagie erweitern möchten.
Dieses viertägige Intensivseminar in Präsenz bietet eine fundierte, praxisnahe Auseinandersetzung mit der Entwicklung, Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Der Seminarfokus liegt auf direkten Fallbesprechungen, Videoanalysen und praktischen Übungen zur Anwendung spezifischer Techniken und Materialien.Tag 1 etabliert das wissenschaftliche Fundament: Es beleuchtet die embryonale und postnatale Entwicklung orofacialer Strukturen, die Physiologie der Saug-Schluck-Atem-Koordination sowie die pathologischen Muster und neuroanatomischen Hintergründe, die für die Diagnostik relevant sind.Tag 2 konzentriert sich auf die standardisierte Befundung und Therapieplanung. Die Teilnehmer werden detailliert in die praktische Anwendung des Kö.Be.S. Kids (Kölner Befundbogen für Schluckstörungen für Kinder) eingeführt. Anhand von Videosequenzen und eigenen Fallbeispielen werden Therapieziele abgeleitet und therapeutische Ansätze erarbeitet.Tag 3 startet mit therapeutischen Interventionen. Im Fokus stehen vorbereitende Maßnahmen: Elternberatung und Umfeldoptimierung, praktisches Üben von Handling, Lagerung und Positionierung sowie Techniken zur Ganzkörper-, Atmungs- und orofacialen Stimulation und Kräftigung, inklusive der Sauganbahnung.Tag 4 widmet sich der konkreten Nahrungsapplikation und komplexen Störungsbildern. Themen sind Nahrungskonsistenzadaptation (inkl. praktischer Übungen), Löffelfütterungstechniken und das Management bei Fütterstörungen und Sondenentwöhnung. Der Tag schließt mit der Konsolidierung des Gelernten anhand von Fallbeispielen.Das Seminar wird als Präsenz-Intensivkurs durchgeführt und bietet ein optimales Verhältnis zwischen theoretischem Input und umfangreichem Hands-on-Training vor Ort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Training atemtherapeutischer Techniken zur Verbesserung der Atem-Schluck-Koordination.Die TeilnehmerInnen erlernen praktische Übungen zu Handling, Lagerung und Stimulationstechniken direkt an Babypuppen sowie zur Nahrungsadaptation (inkl. Herstellung und Erprobung von Konsistenzen). Es werden diagnostische Instrumente, wie das Kö.Be.S. Kids, vorgestellt und in der praktischen Fallarbeit intensiv angewendet. Es besteht die Möglichkeit, eigene anonymisierte Fallbeispiele (z.B. Videosequenzen) zur Supervision einzubringen und im Plenum zu diskutieren.Insbesondere angesprochen sind Fachkräfte, die ihre Expertise in der komplexen Diagnostik und Therapie von Fütterstörungen und Schluckstörungen (Dysphagien) bei Säuglingen und Kleinkindern vertiefen möchten und/oder mit neurologisch und/oder mehrfach behinderten Kindern im Bereich Nahrungsanbahnung und Sondenentwöhnung arbeiten oder arbeiten wollen.
Dieses Intensivseminar dient dazu, klinisch relevantes Wissen zur optimalen Trachealkanülen-Versorgung bei Säuglingen und Kleinkindern mit fundierten atemtherapeutischen Handgriffen zur Optimierung der Atem-Schluck-Koordination zu verknüpfen. Die 16 Unterrichtseinheiten vermitteln Ihnen die notwendige Expertise für das komplexe interdisziplinäre Management von Kindern mit eingeschränkter Atmungsfunktion und Dysphagie.Tag 1: TK-Versorgung und Dekanülierungs-PfadDer erste Seminartag vermittelt klinisch relevantes Wissen zur optimalen TK-Versorgung von Frühgeborenen und Säuglingen. Zunächst werden die Grundlagen der TK-Versorgung behandelt: Im Fokus stehen die besonderen anatomischen Herausforderungen der Pädiatrie, die spezielle Anforderungen an die Kanülenwahl (z. B. dünnwandige Modelle mit maximiertem Innendurchmesser) und das Risikomanagement stellen. Der Kurs beleuchtet das Klinische Management, darunter die korrekte Indikationsstellung, die Prävention kritischer Komplikationen und die essenziellen Pflegeprotokolle. Ein detaillierter Abschnitt widmet sich dem sequenziellen Dekanülierungspfad, der von Downsizing über den Einsatz von Sprechventilen bis zum Capping Trial reicht. Hierbei wird die zentrale therapeutische Bedeutung von Sprechventilen zur Wiederherstellung des subglottischen Drucks und zur Verbesserung des Schluckreflexes hervorgehoben. Abschließend wird die unverzichtbare Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere des Dysphagiemanagements durch die Logopädie, dargestellt, um eine erfolgreiche und sichere Dekanülierung zu gewährleisten.Tag 2: Atemtherapie bei pädiatrischen DysphagienDer zweite Seminartag schließt direkt an die TK-Versorgung an und vertieft die Theorie und Handgriffe für eine effektive Atemtherapie im Säuglings- und Kleinkinderbereich. Der Fokus liegt hierbei auf den spezifischen Atemherausforderungen von Kindern mit Behinderungen und Trachealkanülen, um die notwendigen Kompetenzen zur Optimierung der Atem-Schluck-Koordination zu vermitteln. Die Dozentin zeigt die Zusammenhänge einer eingeschränkten Atmung mit Schluckstörungen auf und erklärt die entsprechende Diagnostik.Angesprochen sind insbesondere Fachkräfte, die...- in akuten oder rehabilitativen pädiatrischen Settings (Kliniken, spezialisierten Praxen) arbeiten,- ihr Wissen im komplexen interdisziplinären Management von tracheotomierten Säuglingen, Frühgeborenen und Kleinkindern vertiefen möchten,- zukünftig die Verantwortung für den Dekanülierungspfad und das Training der Atem-Schluck-Koordination bei diesen PatientInnen übernehmen wollen,- ihre Expertise in der Diagnostik und Therapie der Atemwegsproblematiken (Sekretmobilisation, Atemmuskulatur) im Kontext der Dysphagie erweitern möchten.
Dieses Intensivseminar bietet eine fundierte und praxisnahe Auseinandersetzung mit der Entwicklung, Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen bei Säuglingen und Kindern.Der erste Teil der Fortbildung legt das wissenschaftliche Fundament. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit den frühen Entwicklungsstufen orofacialer Strukturen im Rahmen der pränatalen Entwicklung auseinander. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sensibilität und der Koordination von Saugen, Schlucken und Atmen. Im Bereich „Kindliches Schlucken“ werden die physiologischen Abläufe und die spezifischen Schluck- und Saugphasen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Raumverhältnisse zum „Erwachsenen Schlucken“ aufgezeigt. Anschließend werden pathologische Muster anhand verschiedener Krankheitsbilder besprochen.Die Dozentin erläutert ausführlich die diagnostischen Untersuchungen und gibt erste Hinweise auf Therapieansätze. Dabei wird das Kö.Be.S. Kids (Kölner Befundsystem für Schluckstörungen für Kinder) besprochen und in Teilen genauer erklärt. Zur Vertiefung erhalten die TeilnehmerInnen eine pdf-Datei mit Auszügen der Diagnostikbögen.Therapieblöcke I, II und III: Praxisorientierte InterventionenDer sehr umfangreiche Therapieteil gliedert sich in drei Blöcke, wobei die praktische Anwendung und der direkte Transfer in den Berufsalltag im Mittelpunkt stehen:- Therapie I – Vorbereitung und Stimulation: Dieser Block behandelt die elementare Vorbereitung mit Fokus auf Atmung, orofacialer und intraoraler Stimulation und Kräftigung. Als erste orale Nahrungsaufnahme steht die Sauganbahnung im Zentrum. Die Therapeutin zeigt Filme, die die einzelnen Handgriffe und Übungen verdeutlichen. Die TeilnehmerInnen erhalten unmittelbar Raum für praktische Übungen an Babypuppen, um Fragen sofort besprechen zu können.- Therapie II – Nahrungsapplikation und Gewöhnung: Hier werden ausführlich Nahrungskonsistenzen, die Zubereitung der Nahrung und die Gewöhnung an die orale Nahrungsgabe besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Übungen mit dem Löffel, wobei verschiedene Löffeltechniken anhand von Filmen gezeigt werden.- Therapie III – Komplexes Management: Dieser Block behandelt fortgeschrittene Themen wie die Anbahnung oraler Kost bei Fütterstörungen und Konzepte zur Sondenentwöhnung.Zur Konsolidierung des Gelernten sind die TeilnehmerInnen gefordert, eigene Ideen zu entwickeln und auf Basis von Fallbeispielen eine Therapie theoretisch in Stichworten zu skizzieren.Insbesondere angesprochen sind Fachkräfte, die ihre Expertise in der komplexen Diagnostik und Therapie von Fütterstörungen und Schluckstörungen (Dysphagien) bei Säuglingen und Kleinkindern vertiefen möchten und/oder mit neurologisch und/oder mehrfach behinderten Kindern im Bereich Nahrungsanbahnung und Sondenentwöhnung arbeiten oder arbeiten wollen.Dieses Seminar bietet maximale Flexibilität und interaktiven Austausch durch den digitalen Lernraum, wodurch sich die Methodik klar vom Präsenzformat absetzt:- 100% online und interaktiv: Das Seminar wird als reiner Online-Intensivkurs durchgeführt und gewährleistet durch videobasierte Fallarbeit und das virtuelle Plenum einen hohen Grad an Interaktion.- Praxis-Transfer digital: Die Vermittlung praktischer Fertigkeiten wie Handling, Lagerung und Stimulationstechniken erfolgt durch die detaillierte Analyse demonstrativer Videomaterialien und angeleitete Reflexionsaufgaben.- Digitales Training: Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der detaillierten Analyse und der virtuellen Supervision der Anwendung atemtherapeutischer Techniken. Die Prinzipien der Nahrungsadaptation werden durch angeleitete digitale Aufgaben nachvollzogen.- Virtuelle Supervision: Diagnostische Instrumente (z. B. Kö.Be.S. Kids) werden in der digitalen Fallarbeit intensiv angewendet. TeilnehmerInnen können eigene anonymisierte Fallbeispiele zur Supervision einbringen und im virtuellen Plenum diskutieren.