Unsere Seminare der nächsten 14 Tage
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Die Seminare der nächsten 14 Tage
Empfinden Sie laterale Schetismen und Sigmatismen in der Therapie häufig als sehr hartnäckig? Reichen Ihnen mundmotorische Übungen zur Behandlung dieser phonetischen Aussprachestörungen nicht aus? Möchten Sie ein Konzept kennenlernen, das eine schrittweise Anbahnung des Ziellautes ermöglicht? In diesem Seminar werden im kurzen, theoretischen Teil die Begrifflichkeiten unter phonetischer Betrachtungsweise erläutert, die Artikulationsstellen der Laute /t/, /s/, /sch/ und /ch1/ verglichen und geklärt, ob ein Zusammenhang zwischen Kiefer-/Bissfehlstellungen und phonetischen Störungen gezogen werden kann. Der große Praxisteil des Seminars beinhaltet die Anamnese und Diagnostik von lateralen Aussprachestörungen sowie verschiedene Therapiebausteine. Kernstück des LAT-AS®-Konzeptes ist die Lautanbahnung von /sch/ und /s/ über die Ableitungsmethode von /t/. Zum Schluss werden Übungen zur Festigung der angebahnten Laute besprochen und der Aspekt des Transfers in die Spontansprache anhand bisher untersuchter Transferfaktoren diskutiert. Diese sollen neue Impulse für diesen Therapieabschnitt setzen.
Kinder kommen bereits mit einem großen Lern- und Entwicklungspotential auf die Welt, welches ihnen besonders in den ersten Lebensjahren ermöglicht, sich ihre Welt begreifbar zu machen. In keiner anderen Lebensphase „passiert” Entwicklung so schnell. Wie können wir hier mithalten und verstehen, was gerade geschieht? In diesem Seminar schauen wir uns besonders die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern unter 3 Jahren an, die sowohl die Kinder selbst als auch die Erwachsenen oft vor eine große Herausforderung stellt. Neue Erfahrungen, wie Anpassung an die Gruppenabläufe, Interaktion und das Zusammensein mit anderen Kindern oder das Erleben von Frustrationen, stellen Kinder oft vor neue Herausforderungen, die sie mit ihren Kompetenzen und bislang erworbenen Strategien zu bewältigen versuchen.Seminarinhalte:- soziale und emotionale Entwicklung in den ersten drei Jahren- Welches prosoziale Verhalten kann erwartet werden?- Ursachen für handfeste Auseinandersetzungen und Reaktionsmöglichkeiten der ErzieherIn- Unterstützung der Kinder, ihren Impulsen zu folgen, ohne andere zu verletzen- Verhaltensauffälligkeiten im Kleinkindalter - Unterstützung der Eltern bei diesen erlebten Verhaltensweisen
Sowohl die Erfahrungen aus der logopädischen/sprachtherapeutischen Praxis als auch die Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen Wege auf, um mit betroffenen Kindern direkt an ihrem Stottern zu arbeiten. Mit dem Therapiekonzept „KIDS“ bzw. „Mini-KIDS“ steht ein solches direktes Verfahren zur Verfügung (Sandrieser & Schneider, 2015). Im Seminar wird – in Anlehnung an das KIDS-Konzept – die Umsetzung des Modifikationsansatzes in der Behandlung stotternder Kinder bis zum Vorschulalter vorgestellt und mit praktischen Übungen und Beispielen verdeutlicht. Die notwendigen theoretischen Voraussetzungen werden besprochen und das diagnostische Vorgehen wird erläutert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit mit 4-6-jährigen Kindern. Ziel des Seminars ist es, den TeilnehmerInnen Grundlagen und Umsetzungsideen zu vermitteln, um eine kindgerechte Stottertherapie nach dem Modifikationsansatz durchzuführen.
Dieses Praxis-Seminar beinhaltet konkrete Therapieanregungen, Spiele, Material-, Musik- und Literaturtipps, aufbauend auf folgenden Bereichen: taktile Wahrnehmung und Körperschema, auditive und visuelle Wahrnehmung, Mundmotorik und Lautanbahnung. Die TeilnehmerInnen sollten also Lust zum Spielen und Ausprobieren mitbringen. Das Wissen um die Sensorische Integration gibt vielen bekannten SEV-Therapieinhalten eine neue Richtung und weitet die Grenzen der Sprachtherapie aus, ohne jedoch die speziell logopädischen Ziele aus dem Blick zu verlieren. Am ersten Tag bilden die oben genannten Bereiche jeweils eine Arbeits- (besser gesagt: Spiel-)Einheit, wobei immer der Zusammenhang zur Sprachförderung hergestellt wird. Am zweiten Tag wird ein Aspekt der taktilen Wahrnehmung und des Körperschemas vertieft, nämlich inwiefern Handmotorik im weitesten Sinne (Sensibilität, Handgeschick, Malentwicklung, Menschzeichnung) einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung hat und wie diese in der Therapie mit Hilfe der Sensorischen Integration umgesetzt werden kann. Ein Büchertisch gibt Überblick über die aktuelle Literatur.
Bei der Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen mehrsprachiger Kinder ist es wichtig, in der Anamnese, in der Spontansprachauswertung sowie auch in der Auswahl, Durchführung und Auswertung von Testverfahren die mehrsprachige Lebenswelt des Kindes zu berücksichtigen. Um zu einer fairen Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten zu kommen, gilt es, auch bei der Interpretation der gesammelten Informationen mehrsprachigkeitssensibel zu agieren. In diesem Webinar werden einzelne Schritte im Diagnostikprozess besprochen und Stolperstellen in der Diagnostik mehrsprachiger Kinder aufgezeigt.
Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an alle, die ihre Stottertherapie durch In-vivo- und Real-life-Übungen erweitern möchten. Der Schwerpunkt liegt auf der therapeutischen Notwendigkeit, KlientInnen in echten Kommunikationssituationen zu unterstützen, da Stottern und Stressreaktionen oft in herausfordernden Kontexten auftreten. Mithilfe von Rollenspielen und Desensibilisierungsübungen lernen die TeilnehmerInnen, Ängste abzubauen und KlientInnen auf stressige Sprechsituationen vorzubereiten. Ziel ist es, die Ressourcen der KlientInnen zu aktivieren, ihr Vertrauen in ihre sprachlichen Fähigkeiten zu stärken und langfristige Fortschritte zu erzielen. Das Seminar bietet praxisnahe Übungen, die direkt in die Therapie integriert werden können. Auch wir gehen im Seminar in vivo!
Essen und Trinken bilden einen komplexen Entwicklungsbereich. Wenn Kinder hier Probleme haben, geht es neben Funktion und Gedeihen immer auch um die Interaktion in der Familie. Ein Kind nicht ernähren zu können, verändert vieles bis alles. Dieses Erleben der Bezugspersonen beeinflusst wiederum die Arbeit in der Kinderschlucktherapie. Wie in allen therapeutischen Beziehungen wirkt sich der Umgang mit den (elterlichen) Gefühlen und dem erlebten (schwierigen) Alltag auf den Therapieerfolg aus. Entscheidend für den Schutz der eigenen Professionalität sowie die Akzeptanz der gewählten therapeutischen Methodik ist die Kommunikation mit der Familie, aber auch anderen Bezugspersonen und Helfenden. Die Kooperative Rhetorik kann hier ein Werkzeug sein, um Verständnis zu schaffen, Erwartungen abzugleichen und damit den Therapieerfolg sowie die Zufriedenheit aller Parteien zu unterstützen. In diesem Seminar wird die Kooperative Rhetorik vorgestellt und in Beziehung zu anderen bekannten Konzepten gestellt, um nicht zuletzt an Beispielen illustriert zu werden. Auch für Fallbeispiele der TeilnehmerInnen, v.a. im Sinne von schwierigen Gesprächen und kommunikativen Situationen, soll bei Bedarf Platz gefunden werden.
Die Interventionsforschung aus dem Bereich der Lese-Rechtschreibstörung der letzten beiden Jahrzehnte konnte zeigen, dass Kinder mit LRS für den Aufbau eines orthographischen Lexikons auf explizites - im Gegensatz zu implizitem - Regelwissen angewiesen sind und dass sich mit regelgeleiteten Rechtschreibtrainings die besten Erfolge in der Therapie der LRS erzielen lassen. Dennoch hört man als LerntherapeutIn oder FörderlehrerIn nicht selten folgende oder ähnliche Klagen von Seiten der Eltern: „Eigentlich kann der Max die Regeln doch so gut, aber im Diktat oder im Aufsatz will er sie einfach nicht anwenden!“ Die Herausforderung, die sich hier an die LerntherapeutInnen stellt, bedarf zunächst der Beantwortung verschiedener Fragen: Sind Kinder mit einer LRS überhaupt in der Lage, orthographische Regeln zu verinnerlichen und im Alltag anzuwenden? Welche kognitiven und phonologischen Voraussetzungen müssen hierzu gegeben sein? Welche Strategien müssen erlernt und wie kann deren Automatisierung erfolgreich gefördert werden?Im Seminar erhalten Sie neben Informationen zur aktuellen wissenschaftlichen Befundlage zahlreiche praktische Tipps und Anleitungen für das konkrete Vorgehen in der Lerntherapie. Zunächst werden die neurowissenschaftlichen Grundlagen zum Thema „Aufbau eines orthographischen Lexikons“ sowie zu den hierfür notwendigen Strategien und metaphonologischen Fertigkeiten vermittelt, um ein tiefergehendes Verständnis für die verschiedenen „Knackpunkte" bei der Umsetzung von Regelwissen entwickeln zu können. In der Folge werden dann anhand von Fallbeispielen besondere Methoden für die LRS-Therapie vorgestellt und später in Rollenspielen und anhand konkreter Übungsmaterialien eingeübt. Geplante Themenschwerpunkte sind die Konsonantendopplung und der gesamte Bereich der Dehnung sowie die Groß- und Kleinschreibung.
Die 6 Stimmpflege-Übungen der ISTP sind eine kurze, effektive Übungsfolge, entwickelt von Evemarie Haupt, die inzwischen vielfach erprobt und erfahren wurde. Empfehlenswert für alle "professionellen voice-user", deren Existenz-Sicherheit mit der Stimme verbunden ist, und hilfreich für Jedermann, - frau, besonders in der kalten Jahreszeit.
Mehrsprachige Kinder zeigen individuelle sprachliche Profile. Ein Eindruck eines reduzierten Wortschatzes entsteht häufig dadurch, dass Wörter in den verschiedenen Sprachen des Kindes verteilt und nicht jederzeit in der gleichen Sprache abrufbar sind. In der Mehrsprachigkeit liegt jedoch ein bedeutendes Potenzial, das auch bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörung (SES) gezielt genutzt werden kann.In diesem Webinar erfahren Sie, wie mehrsprachige Ressourcen theorie- und evidenzbasiert in der semantisch-lexikalischen Therapie aktiviert werden können. Im Mittelpunkt steht der Translanguaging-Ansatz: Wie können Kinder ihr gesamtes sprachliches Repertoire nutzen, um sich semantische und lexikalische Merkmale zu erschließen und den Wortabruf zu erleichtern? Welche Rolle spielt dabei das gezielte Aktivieren semantisch-lexikalischer Netzwerke unter Einbezug aller Sprachen, die das Kind spricht?Mit praxisnahen Beispielen und fachlichem Input bietet das Webinar konkrete Anregungen für eine ressourcenorientierte, mehrsprachigkeitssensible und alltagsnahe Wortschatztherapie.
Resilient bleiben und mit Veränderungen, Krisen und Konflikten souverän im pädagogischen Arbeitsalltag umgehen? In diesem Seminar zur Selbstfürsorge mit aktuellen Informationen zu Forschungs- und Handlungsansätzen sollen sowohl individuelle, als auch arbeitsplatzbezogene Stressoren aufgedeckt und die individuelle und teambezogene Resilienz gefördert werden. Hierzu werden wissenschaftlich fundierte Methoden, unter anderem aus den Bereichen der Stressbewältigung, Achtsamkeits- und Entspannungslehre genutzt.Als TeilnehmerIn erfahren Sie, wie Sie besonders in Krisenzeiten eigene Ressourcen aktivieren, einsetzen und weiterentwickeln können. Für anstehende Anforderungen und Herausforderungen im beruflichen und privaten Alltag finden Sie Antworten in einer lebendigen und abwechslungsreichen Mischung aus Information, praktischen Übungen und Austausch.Inhalte des Seminars:- Einblicke in die Resilienzforschung- Säulen der Resilienz- Einführung in das Stressmodell- Aktivierung eigener Ressourcen- Stressbewältigung, Achtsamkeit und Selbstfürsorge
Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) gehören zu den häufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland. Und dennoch sind sie weitgehend unbekannt. Schätzungen zufolge werden hierzulande jährlich rund 10.000 Kinder mit FASD geboren. Die Auswirkungen sind vielfältig, jedoch leiden in etwa 90 % der Betroffenen unter Sprach-, Sprech-, Schluck- und Fütterstörungen.In diesem Webinar erhalten Sie eine grundlegende Einführung in das Störungsbild FASD und lernen erste diagnostische sowie therapeutische Ansätze und Besonderheiten für die sprachtherapeutische Praxis kennen. Da FASD eine „unsichtbare Behinderung“ ist, werden viele betroffene Kinder nicht erkannt - auch, weil spezifisches Wissen in vielen Fachbereichen fehlt.Das Webinar sensibilisiert für die Besonderheiten der betroffenen Kinder, zeigt, wie man typische Anzeichen erkennt und bietet praxisnahe Hilfestellungen im Umgang mit dieser komplexen Störung. Ziel ist es, Fachkräfte zu befähigen, frühzeitig zu reagieren und passende Fördermöglichkeiten einzuleiten.
In diesem Webinar wird der Einsatz von Gebärden in der Wortschatztherapie thematisiert. Es wird aufgezeigt, dass Sprache und Gestik (Gesten und Gebärden) ein gemeinsames Kommunikationssystem bilden. Auf theoretischer Grundlage erfahren die TeilnehmerInnen, wie semantische Merkmale von Wörtern durch bildhafte Gebärden den Worterwerb unterstützen können. Anhand von Praxisbeispielen wird der konkrete Einsatz von Gebärden in der Therapie veranschaulicht. Zudem wird dargestellt, wie Gebärden Kinder beim Verstehen und Produzieren von Wörtern unterstützen können. Abschließend werden Materialien vorgestellt und erläutert, weshalb die Deutsche Gebärdensprache (DGS) eine wertvolle Ressource in der logopädischen Praxis darstellt.
Häufig werden Begriffe wie DGS (Deutsche Gebärdensprache), GuK (Gebärden-unterstützte Kommunikation), LBG (Lautsprachbegleitende Gebärden) und LUG (Lautsprachunterstützende Gebärden) synonym verwendet, doch sie bezeichnen grundlegend unterschiedliche Systeme mit verschiedenen Zielen und Anwendungsbereichen. Dieses Kurzseminar erläutert zunächst die verschiedenen Begriffe und gibt anhand von Praxisbeispielen Entscheidungshilfen, welches System für wen geeignet ist. Zusätzlich werden erste Gebärden erlernt, an denen beispielhaft die Unterschiede verdeutlicht werden. Gerne können Fragen und eigene Fallbeispiele aus dem Praxisalltag mitgebracht werden. Bei diesem Kurzseminar handelt es sich um ein ergänzendes Thema zum Intensivkurs „Deutsche Gebärdensprache (DGS)“. Der Besuch des Intensivkurses ist jedoch nicht Voraussetzung für die Teilnahme.
Dieses Seminar bietet Ihnen eine strukturierte Herangehensweise zur effektiven Therapie von CI-TrägerInnen jeden Alters.Inhalte:- die Funktionsweise des CI im Vergleich zum physiologischen Hören- CI - Ja oder Nein? - der Versorgungsprozess mit CI - von der Indikationsstellung über die OP bis zur Hörtherapie in der logopädischen Praxis - Kennenlernen verschiedener CI-Systeme der drei großen Hersteller Med El, Cochlear und Advanced Bionics- sichere Handhabung der Geräte und des technischen Zubehörs, Kopplungsmöglichkeiten mit PC und Handy, Identifikation und Behebung potenzieller Fehlerquellen- der Erstkontakt - Anamnese und Möglichkeiten der therapeutischen Diagnostik, darunter die Phonemdiskrimination und die Erfassung der hörbezogenen Lebensqualität- methodische Therapieplanung entsprechend der ICF unter Berücksichtigung der verschiedenen Versorgungsszenarien (einseitige Taubheit, bilaterale/beidseitige CI-Versorgung, bimodale Versorgung mit Hörgerät und CI)Die Inhalte werden anhand praktischer Beispiele und Falldarstellungen veranschaulicht. In einem offenen Austausch werden Sie Möglichkeiten haben, Fragen zu stellen und individuelle Fälle vorzutragen.Durch die Teilnahme an diesem Seminar erhalten Sie fundiertes Wissen sowie praxisnahe Fähigkeiten zur optimalen Therapie von CI-TrägerInnen in der logopädischen Praxis.
Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist kein neues Phänomen, aber eines, das uns im pädagogischen Alltag mehr denn je (heraus)fordert. Die Häufigkeit, mit der wir das Thema bei Kindern und Jugendlichen inzwischen auch im Alltag beobachten, verdeutlicht die Notwendigkeit, frühzeitig passende Handlungsstrategien zu entwickeln. Hierzu bedarf es eines fundierten Grundlagenwissens, einer strukturierten Herangehensweise wie auch eines reflektierten Handelns durch Fachkräfte und PädagogInnen. In der Fortbildung sollen Grundlagen zu Mobbing unter Kindern vermittelt werden. Zudem geht es darum, neben der Rolle der beteiligten Kinder vor allem auch auf die Rolle der Gesamtgruppe sowie der Erwachsenenebenen (PädagogIinnen, Eltern, Beratungspersonen) zu fokussieren. Es wird anhand konkreter Beispiele eine perspektivische Handlungs- und Bearbeitungsstrategie entwickelt werden. Die Teilnehmenden können bei Bedarf eigene Fallsituationen einbringen und im Rahmen der Fortbildung konkret bearbeiten.
In diesem Webinar werden nach einer kurzen Darstellung der kognitiven und sprachlichen Besonderheiten der Kinder mit Down-Syndrom verschiedene Möglichkeiten zur Förderung in den ersten Lebensjahren dargestellt.Besprochen werden neben der Förderung der Mundmotorik und Unterstützung der sprachlichen Vorläuferfertigkeiten der Einsatz von Gebärden sowie die Therapiemethode „Frühes Lesen" zur Erweiterung des Wortschatzes.Für dieses Webinar werden keine Vorkenntnisse benötigt.
Das Seminar zielt zunächst darauf ab, ein Grundverständnis zu den verschiedenen Formen semantisch-lexikalischer Störungen zu entwickeln und diese voneinander abgrenzen zu lernen. Im weiteren Verlauf fokussiert das Seminar auf Störungen im Bereich der Wortformverarbeitung. Hierzu werden diagnostische Möglichkeiten vorgestellt, mit den TeilnehmerInnen ausprobiert und kritisch hinterfragt. Danach lernen die TeilnehmerInnen den Aufbau der Therapie nach PLAN (Kauschke & Siegmüller, 2016) für den Therapiebereich „Wortform: Repräsentation und Zugriff" kennen und sammeln praktische Erfahrungen anhand von Fallbeispielen und Übungen, die alleine oder in virtuellen Kleingruppen durchgeführt werden.
In diesem Webinar werden grundlegende Aspekte von Merkmalen und Funktionen der Prosodie modellorientiert vorgestellt. Anschließend wird anhand von Studien aufgezeigt, wann diese Funktionen in der normalen prosodischen Entwicklung bei Kindern verstanden und selbst angewendet werden können. Um Anhaltspunkte für Störungen im Bereich Prosodie zu erhalten, gibt es einen Überblick über diagnostische Möglichkeiten. Abschließend werden erste therapeutische Ansätze, wie verschiedene prosodische Funktionen und Merkmale rezeptiv und produktiv geübt werden können, anhand von Videos und praktischen Beispielen vorgestellt.Die Teilnehmenden erlangen ein umfassendes Verständnis von prosodischen Merkmalen und Funktionen und können erste Ideen für die Diagnostik und Therapie mitnehmen.
Lesen, und insbesondere das sinnentnehmende Lesen, stellt eine zentrale Schlüsselkompetenz für das schulische und berufliche Vorankommen einer Person dar. In Anbetracht der Tatsache, dass ein beträchtlicher Anteil von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen, schwachem Arbeitsgedächtnis, eingeschränktem Zugriff auf das semantische Lexikon etc. später Leseprobleme entwickelt, muss die Förderung des Lesens breiten Raum innerhalb der therapeutischen Betreuung eines lese-rechtschreibschwachen Kindes einnehmen. Frau Dr. Küspert stellt in dieser sehr praxisbezogenen Veranstaltung auf der Basis wissenschaftlicher Modelle der Leseentwicklung Teilfertigkeiten des Lesens und Leseverständnisses und Strategien zu deren Erfassung und Förderung vor. Aufbauend auf der gemeinsamen Erprobung diagnostischer Instrumente wird die Entwicklung eines fundierten Förderplans behandelt, der auch den Einfluss von beteiligten Sprachentwicklungsproblemen fokussiert. In diesem Zusammenhang wird auch LExi, eine neue Materialsammlung zur Förderung der Leseentwicklung in Kombination mit Exekutiven Funktionen, vorgestellt. Schließlich werden konkrete Strategien zur Optimierung der Informationsentnahme aus Texten behandelt.