Unsere Seminare der nächsten 14 Tage
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Die Sprachentwicklung bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen unterliegt besonderen Bedingungen der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und der sozialen Motivation. Sprachstörungen bei Autismus sind deshalb „autismus-spezifisch". Die TeilnehmerInnen erhalten neben einer Einführung in das Thema „Autismus" einen Überblick über die speziellen Faktoren, die auf die Sprachentwicklung bei Autismus einwirken sowie zur autismus-spezifischen Sprachtherapie. Sie erarbeiten im Allgemeinen und in Bezug auf eigene Fälle methodische Herangehensweisen für eine spielerisch-orientierte Sprachanbahnung mit Kindern im Autismus-Spektrum. Die praxisorientierte Ausrichtung ermöglicht es den TeilnehmerInnen, das Gelernte unmittelbar in ihrem beruflichen Kontext anzuwenden. Die Dozentin veranschaulicht die Methodik an zahlreichen praktischen Beispielen und Therapievideos. Besonders hervorzuheben ist im zweitägigen Format die Möglichkeit, das eigene praktische Vorgehen in Kleingruppen weiterzuentwickeln. Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, an eigenen Fallbeispielen zu arbeiten, diese zu diskutieren und zu vertiefen. Insgesamt bietet das Seminar somit nicht nur theoretische Grundlagen, sondern legt einen starken Fokus auf die praktische Anwendung des erworbenen Wissens.
In diesem Seminar bekommen die TeilnehmerInnen genaue Übungsanleitungen, wie die Kommunikation bei Kindern mit Trisomie 21 gefördert werden kann. Dabei werden nicht nur unterschiedliche Therapiemethoden vorgestellt, sondern auch ein Leitfaden geteilt, in dem auch auf mögliche Probleme eingegangen wird. Diese Inhalte werden von zahlreichen Videobeispielen aus der Praxis ergänzt. Teil der Praxiselemente werden Übungen zu den Vorläuferfähigkeiten sein sowie die Vorgehensweise der Methode „Frühes Lesen" und der Weg der Sprachanbahnung über das Lesen einzelner Buchstaben. Außerdem erfahren die TeilnehmerInnen, wie sie mit den Kindern erste Sätze und Grammatik üben können und sie bekommen einen Einblick darin, wie das synthetische Lesen erarbeitet werden kann. Vorgestellt wird eine Mischung aus Methodensicherheit und Wissen aus Erkenntnissen neuester Studien und jahrelanger Praxiserfahrung. Dabei bleibt immer im Blick, dass jedes Kind anders ist und eine eigene Realität mitbringt. Es geht darum, dessen Fähigkeiten zu seinem bestmöglichen, individuellen Ziel zu fördern.
Die Therapie mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung stellt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar. Denn viele dieser Kinder haben Probleme damit, in die verbale Sprache zu kommen, aber auch in eine Interaktion mit ihnen zu treten und Kommunikation zu fördern erscheint oftmals schwer. Hinzu kommen außerdem bei vielen Kindern herausfordernde Verhaltensweisen, die den Umgang mit ihnen erschweren. Im Seminar bekommen die TeilnehmerInnen einen „roten Faden“ für die Therapieplanung. Sie werden mithilfe der vermittelten verhaltenstherapeutischen Prinzipien, welche aus der angewandten Verhaltensanalyse stammen, in der Lage sein, die auftretenden rezeptiven und produktiven sprachlichen Probleme von Kindern im Autismus-Spektrum besser zu verstehen und somit gezielter behandeln zu können. Es werden außerdem konkrete Techniken vermittelt, mit denen wir als TherapeutInnen die Kinder beim Erwerb neuer (rezeptiver wie produktiver) Fähigkeiten unterstützen können. Zudem lernen die TeilnehmerInnen, das herausfordernde Verhalten der Kinder genauer im Kontext zu analysieren, in dem es auftritt. Es werden daraufhin Lösungsmöglichkeiten besprochen, mit denen schwierige Situationen so gestaltet werden können, dass sie für die Kinder zu bewältigen sind und sie als Folge nicht mehr auf herausforderndes Verhalten zurückgreifen müssen.
Die Bogenhausener Dysarthrieskalen (BoDyS) sind ein Instrument für die klinische Dysarthriediagnostik. Das Seminar beginnt mit einer kurzen Einführung zu Testentwicklung und -konstruktion, bevor die Untersuchungsmaterialien und Bewertungskriterien vorgestellt werden. Anhand der bei den BoDyS angelegten auditiven Kriterien, die sich an den Funktionskreisen des Sprechens (Respiration, Phonation, Artikulation) orientieren, werden die wichtigsten Dysarthriesymptome wiederholt, wobei zahlreiche Video- und Audiobeispiele zum Einsatz kommen. Anschließend werden die Durchführung und Auswertung des Verfahrens demonstriert und anhand ausgewählter Beispiele geübt. Die TeilnehmerInnen erfahren, wie sich auf Grundlage des BoDyS-Profils ein Dysarthriebefund erstellen lässt und Therapieziele abgeleitet werden können. Dabei wird ein Vorgehen aufgezeigt, bei dem Zusammenhänge zwischen verschiedenen Funktionsbereichen (z.B. Atmung, Artikulation, Resonanz) systematisch berücksichtigt werden.
„Singen? Ja, aber nur unter der Dusche."„Singende gebe ich immer an meine Kollegin ab, das trau ich mir nicht zu."„Ich singe eigentlich gern, aber nicht in der Therapie."„Wie soll ich jemandem etwas beibringen, das ich selbst nicht kann?"„Ich würde ja so gern, aber ich trau mich nicht."Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann ist dieses Seminar genau das richtige für Sie!Gemeinsam mit der Logopädin, Vocal Coach und Sängerin Stephanie A. Kruse entdecken Sie Ihre Singstimme – spielerisch, mit Leichtigkeit und ganz ohne Leistungsdruck. Es geht nicht darum, „schön“ zu singen oder alle Töne perfekt zu treffen. Wenn Erwartungen losgelassen werden, öffnet sich die Stimme fast wie von selbst, wird frei und beweglich – und stimmliche Ziele stellen sich oft wie nebenbei ein.Dieses befreiende Erleben lässt sich wunderbar in die Stimmtherapie integrieren – insbesondere mit Singenden, aber auch allgemein. Vielleicht wird dadurch sogar wieder öfter gesungen – und Ihr Gegenüber gewinnt Freude an der eigenen Stimme zurück.Stephanie A. Kruse bringt Impulse aus verschiedenen Methoden ein: Estill Voice Training®, Mindset-Arbeit, Inside Out Singers Training (nach S. A. Kruse), Polyvagal-Theorie, LAX VOX® u. a.
Eine systematische Einbindung von Angehörigen in die Aphasie-Therapie kann mehrere Formen annehmen. Zum einen können Informationen über die Ursache, die Auswirkungen und einen adäquaten Umgang mit aphasisch bedingten Störungen gegeben werden. Zum anderen können Angehörige als Co-Therapeuten in die Therapie eingebunden werden, indem sie sprachlich-funktionelle oder aktivitäts-orientierte Übungen unter sprachtherapeutischer Supervision durchführen. Mit der Einbindung sind die Vorteile verbunden, die Therapiefrequenz zu erhöhen und Eigenübungsaufgaben in den häuslichen Kontext zu integrieren. Das Webinar stellt Möglichkeiten vor, wie dies gelingen kann.
Im Webinar wird ein sogenanntes Netzwerkmodell vorgestellt. Dieses Modell erklärt das Zusammenspiel von Semantik, Lexikon und Phonologie in der Sprachproduktion. Anders als bspw. das Logogenmodell gehen Netzwerkmodelle von Interaktionen zwischen den verschiedenen Bereichen aus. Dadurch ergeben sich spannende Eigenschaften. So bietet das Modell Erklärungsansätze für aphasische Fehler und therapeutische Interventionen wie semantisches oder phonologisches Priming.Das Webinar vermittelt einen neuen Blick für die aphasische Sprachproduktion und ermöglicht den Teilnehmenden, ihre Übungen und Hilfen in Zukunft gezielter einzusetzen.
Von Beginn an erforschen die Jüngsten unter uns ihre Welt in Bewegung. Sie sind neugierig und wollen alles um sich herum entdecken. Dies liebevoll und immer wieder interessant zu gestalten, um somit eine anregende Umgebung zu schaffen, ist eine Herausforderung.In einem kurzen theoretischen Überblick werden diese Fragestellungen beantwortet:- Was möchte Psychomotorik erreichen?- Welche Wahrnehmungssysteme haben wir?- Was sind motorische Basisfähigkeiten?- Welche sprachlichen Kompetenzen erwirbt ein Kind unter 3 Jahren?In diesem Online-Workshop werden Ideen aus psychomotorischer Sicht präsentiert, die die ganzheitliche Entwicklung des Kindes durch Bewegungs- und Sinnesangebote unterstützen. Ein besonderer Blick ist dabei auf die Auseinandersetzung mit den verschiedensten Materialien gerichtet, die ein selbständiges Erkunden und Entdecken zulassen. Es werden Spiel- und Bewegungsangebote vorgestellt, die den Erfahrungsschatz der Kinder erweitern und ihre Sinne und ihre Sprachentwicklung auf unterschiedlichste Weise fördern. Für jedes Angebot werden die theoretischen Zusammenhänge aufgezeigt, um die Bedeutung für den Prozess des Lernens zu verdeutlichen. Videomaterial und zahlreiche Fotos werden uns online dabei unterstützen.
Willkommen zu unserem kostenlosen Material- und Spieletreff! Sie erhalten 20% Rabatt auf die vorgestellten Produkte und können (wenn Sie live dabei sind) an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Sie erhalten bei Anmeldung auch Zugriff auf eine Aufzeichnung, die Sie sich nachträglich anschauen können. Wir laden Sie herzlich ein, bei unserem nächsten Termin folgende Spiele zu entdecken: Thema: Neurologie und Aphasie im BlickAus der NEUROvitalis-Serie und zum Erhalt und zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit, für den Einsatz zuhause oder in der Einzeltherapie entwickelt:NEUROvitalis HOME (Artikelnummer 112566)Ein kognitives Trainingsprogramm mit 180 Übungen, das präventiv oder funktionserhaltend angeboten werden kann.NEUROvitalis HOME-Spiel (Artikelnummer 112577)Eine Erweiterung der NEUROvitalis home-Serie, die aus der Umgestaltung des Spiels Sch(l)au genau entstanden ist. Mit abwechslungsreichen Spielformaten werden drei kognitive Funktionsbereiche effizient trainiert.Wörterwald-Hauptspiel: Wortfindung (Artikelnummer 117600)Ein Wortfindungsspiel für AphasikerInnen sowie für das Hirnleistungstraining, das Bedeutungen, Zusammenhänge und Eigenschaften einbezieht. Ergänzungskartensätze Wortbildung (Artikelnummer 117630)Passend zum Wörterwald, nun aber mit 5 Kartensätzen zur morphologischen Wortbildung rund um Suffixe, Wortanfänge, Präfixe und Reimwörter. Kreuz und Quer (Artikelnummer 111425 (Gesamtpaket))Schriftliche Wortfindungsübungen einmal anders! Die 5 Mappen enthalten jeweils innerhalb eines Themenfeldes eine Vielzahl an Kreuzworträtseln und weiteren Rätselformen, sowie individuell auswählbare Schwierigkeitsgrade.Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von unseren Spielen und Materialien begeistern! Wir freuen uns auf Sie!
„Als Sportlehrerin bin ich spätestens nach 4 Stunden in der Halle oder auf dem Platz heiser.“ „Ich sage Einladungen zu Festen immer häufiger ab, weil meine Stimme da nicht mitmacht.“ Für viele PatientInnen in der Stimmtherapie geht es darum zu erlernen, wie sie mehr Kraft in ihre Stimme legen können, ohne diese zu erschöpfen. Neben der Arbeit an Atmung, Haltung und Resonanz ist hier der Twang unverzichtbar. Er ist vor allem in solchen Situationen ein unterstützendes und schonendes Werkzeug, in denen es auf mehr Durchdringungskraft ankommt - bis hin zum Rufen - und das womöglich über längere Zeiträume. Ursprünglich als Stimmtechnik im Gesang beschrieben, hat der Twang auch für die Sprech- und Rufstimme immer mehr Beachtung gefunden. Er entsteht durch eine Trichterbildung im Kehlkopf. Dabei kommt es zu einer Engstellung auf epiglottaler Ebene, die den Klang bündelt und somit „kerniger“ macht. Trotz einer gewissen Komprimierung fühlt sich das Ansatzrohr weiterhin frei an, die Stimmlippen werden nicht stärker belastet. In dieser Einführung erhalten Sie einen Überblick darüber, was der Twang ist und wie er entsteht. Über Hörbeispiele, das Nachahmen von Klangphänomenen und sensibles Erspüren von Spannungsverhältnissen wird verdeutlicht, was den Twang ausmacht.
In der neurologischen Frührehabilitation stellt uns die Diagnostik dysphagischer PatientInnen vor eine besondere Herausforderung: wir sehen uns mit einem multimorbiden, teils schwerstbetroffenen Patientenklientel konfrontiert, wobei das Schlucken in seiner Komplexität auf vielen Ebenen beeinträchtigt sein kann. Ziel einer Dysphagiediagnostik ist, anhand einer strukturierten Vorgehensweise eine vorhandene Schluckstörung zu erkennen oder diese auszuschließen sowie die pathophysiologischen Ursachen zu verstehen. Dazu gehören die Anamnese mit Hypothesenbildung basierend auf den Vorbefunden sowie die klinische Schluckfunktionsüberprüfung (KSU) mit Erhebung des Hirnnervenstatus, Durchführung von standardisierten Aspirationsscreenings und Schluckversuchen. Zudem wird die Indikation für eine weiterführende, instrumentelle Diagnostik gestellt. Ziel des Seminars ist es, einen systematischen Leitfaden für die Dysphagiediagnostik im Bereich der Frührehabilitation zu bekommen. Es werden unter Berücksichtigung aktueller Evidenzen und Leitlinienempfehlungen Screening- und Diagnostikverfahren behandelt und deren spezifischer Einsatz besprochen. Die TeilnehmerInnen erhalten fundierte Kenntnisse zur Indikationsstellung instrumenteller Diagnostika. Zudem werden Besonderheiten der Diagnostik bei tracheotomierten PatientInnen aufgezeigt.
In diesem Seminar wird das Störungsbild der Verbalen Entwicklungsdyspraxie (VED) eingehend erläutert. Es werden diagnostische Verfahren und eine Reihe symptomatischer Merkmale als Anhaltspunkte zur Abgrenzung gegenüber anderen Störungen der Aussprache beschrieben. Da durch eine VED sämtliche Ebenen des expressiven Sprachsystems beeinträchtigt sein können, wirkt sich dies oft erschwerend auf die Identifizierung der zugrundeliegenden Störung aus. Kinder mit Verbaler Entwicklungsdyspraxie fallen auch häufig durch ihre „Therapieresistenz“ auf. Im Rahmen dieser Fortbildung wird der Therapieansatz VEDiT® vorgestellt, der sich sowohl zur Behandlung einer sprechdyspraktischen Störung als auch einer phonologischen Störung bewährt hat. Ein Kernstück der Therapie nach VEDiT® ist das Phonembestimmte Manualsystem (PMS) nach VEDiT®, das eingehend vorgestellt und eingeübt wird. Vor allem durch die zahlreichen Videobeispiele werden das Erscheinungsbild einer VED sowie das diagnostische und therapeutische Vorgehen verdeutlicht.
Da die kognitiven und motorischen Voraussetzungen für Gebärden früher und einfacher gegeben sind als gesprochene Sprache, ermöglicht GuK den Kindern, sich früher zu verständigen und auch sprachliche und kognitive Basisfähigkeiten zu entwickeln.Das Seminar enthält theoretische Grundlagen, Einführung in die GuK-Gebärden und das praktische Einüben der Gebärden des GuK1-Grundwortschatzes.
Hier ist ein Seminar für alle StimmtherapeutInnen, die dank ihrer Ausbildung genau wissen, wie sie Entspannungs- und Atemwahrnehmungsübungen durchführen, aber die konkrete Arbeit an der Stimme und am Sprechen scheuen, weil es ihnen an »Handwerkszeug« fehlt. Daher werden die TeilnehmerInnen viel gemeinsam üben und genau beobachten. Denn häufig ist die Übung, die für PatientInnen ausgewählt wurde, gut, die Durchführung und Anleitung sind aber ungenau oder sogar schlecht. Die Tücke liegt wie so oft im Detail. Übungen zu den Bereichen Resonanz, Sprechstimmlage, Modulation, Stimmein- und -absatz sowie Sprechatmung werden von der Wortebene bis zur Übertragung ins Gespräch demonstriert und geübt. Anhand von kurzen Videosequenzen wird erlernt, Stimmen zu analysieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beschreibung des Stimmklangs, der Klassifikation mittels RBH-Systems und dem Ermitteln der mittleren Sprechstimmlage („Ist diese Stimme wirklich zu hoch oder nur zu hell?"). Es wird erarbeitet, wie bereits in der ersten und zweiten Stunde bei den entsprechenden PatientInnen im Bereich Phonation gearbeitet werden könnte. Mögliche Übungen werden demonstriert und geübt. Damit die Vorlieben der verschiedenen PatientInnen und TherapeutInnen berücksichtigt werden können, werden Methoden aus unterschiedlichen stimmtherapeutischen Konzepten thematisiert. Bei Interesse kann auch auf die Behandlung der Singstimme eingegangen werden.
Die Ausbildung ist schon eine Weile her, die therapeutischen Schwerpunkte lagen bisher immer woanders, die vermittelten Arbeitsansätze und Methoden erscheinen nicht so gut umsetzbar. Viele Gründe können Sie veranlassen, das Thema „Stimmtherapie" noch einmal neu anzugehen. In diesem praxisorientierten Seminar werden deshalb die anatomisch-physiologischen Grundlagen der (gestörten) Stimmgebung anwendungsorientiert und therapierelevant aufgefrischt.Hinzu kommt ein weiterer Leitgedanke: Oft benötigen PatientInnen als Zugang zur Stimmtherapie eher eine nüchtern-pragmatische Herangehensweise, die den Nutzen für den Alltagstransfer sofort erlebbar werden lässt. Deshalb liegt der methodische Schwerpunkt in diesem Seminar auf einfach durchzuführenden praktischen Übungen. Hierbei sollen idealerweise verschiedenste Erfahrungen der PatientInnen aus Alltagssituationen, Sport und anderen Hobbys als Ressourcen nutzbar werden. Es geht also darum, Übungen flexibel und individuell zu gestalten, damit die PatientInnen möglichst viele motivierende „Aha"-Effekte erleben. Inhalte: - anwendungsorientierte Thematisierung von Stimmbildungstheorie, Doppelventilfunktion, Abspannen, inspiratorischer Gegenspannung, Resonanzphänomenen, Suprasegmentalia etc. - therapierelevante Interpretation üblicher Diagnosestellungen - einfach umsetzbare, umfassend wirkende und von vielen Kliententypen akzeptierte Übungen für die häufigsten und wesentlichsten Aspekte in Stimmtherapien Lernziel: Die TeilnehmerInnen haben ihr Grundlagenwissen therapierelevant aufgefrischt und sind in der Lage, StimmpatientInnen ein gut begründetes und methodisch sicheres Therapieangebot zu machen und es unmittelbar im stimmtherapeutischen Alltag umzusetzen.
Ein freier Therapieplatz - viele Anmeldungen. Wer bekommt den Platz? Zu Hause kreisen dann vielleicht die Gedanken: „War das die richtige Entscheidung? Hätte nicht vielleicht doch...?" Oder es kommt zu Konflikten im Team, wenn die fachlichen Argumente aufeinanderprallen, aber zu keiner Lösung führen. Was passiert hier mit unserer sonst guten Entscheidungskompetenz - wenn wir z.B. geeignete Methoden auswählen, Therapiepläne erstellen etc.? In diesem Seminar geht es um moralische Intuition und ethische Entscheidungsfindung. Grundbegriffe aus der Ethik werden vorgestellt und gemeinsam werden wir anhand von Fällen aus der Praxis versuchen, die Frage zu beantworten: WAS SOLL ICH TUN? Ethische Entscheidungsfindung konkret für den logopädischen (therapeutischen) Alltag.
In diesem Seminar erlernen Sie die Behandlung von Stimmlippenlähmungen. Oft stehen TherapeutInnen vor der Frage, welcher Ansatz bei Stimmlippenlähmungen die besten Ergebnisse erzielt. Wir diskutieren im Kurs Strategien und berücksichtigen dabei alle Fachbereiche: von klassischer Stimmtherapie, über den Einsatz von Hilfsmitteln bis zur operativen Behandlung. Lernen Sie, praktisch und effizient Ihre Stimmtherapie zu planen, durchzuführen und auf entwicklungspsychologische wie physiologische Prozesse einzugehen. Ein besonderer Schwerpunkt: die Evidenz der stimmtherapeutischen Maßnahmen wird reflektiert. Was sind eigentlich die Fakten?
Das Webinar richtet sich an SprachtherapeutInnen, die mit dem Störungsbild der Sprechapraxie vertraut sind und eine Auffrischung oder Vertiefung ihres Wissens über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei Sprechapraxie wünschen.Im ersten Teil des Webinars wird ein Einblick in den aktuellen Stand diagnostischer Möglichkeiten bei PatientInnen mit Sprechapraxie gegeben. Im zweiten Webinarteil werden unter Berücksichtigung der verschiedenen Schweregrade und StörungsprofileTherapieansätze bei Sprechapraxie vorgestellt und diskutiert.
Zaubern ist eine Form zwischenmenschlicher Kommunikation, die kleine und große Menschen fasziniert. Das Spiel mit Illusion und Magie, das „So-tun-als-ob", eingebunden in phantastische Geschichten, Zaubersprüche und rituelle Handlungselemente, hat hohen Motivations- und Aufforderungscharakter. Zaubern fördert vielfältige Fähigkeiten, von sensomotorischer Geschicklichkeit über Handlungsplanung bis hin zu Präsenz und intentionaler Ausrichtung. Beim intensiven Training eines Zauberkunststücks können diese Fähigkeiten und auch das Selbstvertrauen in die sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten erarbeitet und gefestigt werden. Die Einsatzmöglichkeiten zauberhaften Arbeitens in der logopädischen Therapie werden in diesem einführenden Online-Seminar exemplarisch vorgestellt.
Die Integrative Stimmtherapie wurde in den 1980er Jahren von Evemarie Haupt entwickelt. Zentrum dieser Methode ist der Stimmfunktionskreis, der die sechs Therapiebereiche strukturiert und verbindet. Er ist Grundlage für eine differenzierte Diagnostik, patientInnenorientierte Therapieplanung und störungsspezifische Therapieansätze. Diese ganzheitlich ausgerichtete Methode ermöglicht einen ressourcenorientierten Zugang zur Stimmtherapie und beinhaltet ein umfassendes Konzept zur Behandlung aller Störungsbilder, das auf dem Grundsatz „Stimme ist Balance“ basiert. Dieses Seminar führt in die Grundlagen der Integrativen Stimmtherapie ein: der Aufbau und die Anwendung des Stimmfunktionskreises wird praxisnah vermittelt und der Einsatz in der Stimmtherapie aufgezeigt. Als Grundlagenmodell für eine prozessorientierte Diagnostik, für einen methodisch strukturierten Therapieaufbau und für individuell ausgerichtete Therapieansätze wird der praktische Umgang mit dem Stimmfunktionskreis vorgestellt. Stimmtherapeutische Fragestellungen und aktuelle Anforderungen in der Stimmtherapie werden in Bezug auf das „Balanceprinzip“ in den einzelnen Bereichen Wahrnehmung, Intention, Haltung/Bewegung, Atmung, Stimme und Sprechen besprochen. Im Seminar wird ein vielfältiges praktisches Übungsrepertoire zur Anwendung in der Stimmtherapie erarbeitet. Die fundierte Vermittlung der jeweiligen Wirkfaktoren ermöglicht effektive und zielgerichtete Interventionen zu Verbesserung der stimmlichen Klangqualität. Regenerative Stimmpflegeübungen, Stimm Warm-up, Freude im Umgang mit der eigenen Stimme - auf Wunsch individuelles Stimm-Coaching im Seminar - Akupädie und kollegiale Fallbesprechung runden das Seminar ab.
Das Webinar beinhaltet einen Vortrag über die verschiedenen SOVTE-Anwendungen im Zusammenhang mit dem „Stimmfunktionskreis" der ISTP. Hinterfragt wird das Grundprinzip in den verschiedenen Bereichen. Die Teilnehmerinnen werden angeleitet zum eigenen Ausprobieren und Erkennen von Zusammenhängen. Im Fokus stehen außerdem neueste Atem-Anregungen („Breath").Erfahrungen im Therapiebereich sind erwünscht.
Schlecht geschlafen, das Auto springt nicht an, die Kollegin ist krank, die Kinder sind erkältet, überall Lärm, Tilda kämpft mit Max und die Eltern kommen mal wieder zu spät zum Abholen - STRESS! Aber was ist Stress und wie entsteht er? Wie wirkt sich Stress kurz- und langfristig körperlich und psychisch auf uns aus? Und wie funktioniert unser Nervensystem?Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in unserem Seminar als Grundlage für Folgendes: Wir wollen mit Humor, Leichtigkeit und Tiefe alltagsnahe und vielseitige kognitive und körperliche Übungen zur konstruktiven Selbstfürsorge und Regulation des Nervensystems anbieten, die im Kita-Alltag sowohl für die Mitarbeitenden als auch größtenteils mit den Kindern zusammen durchführbar sind. Dabei zielen wir auf gute Anwendbarkeit und stellen methodenübergreifend Techniken aus der systemischen und Hypno-Therapie, kognitiven Verhaltenstherapie, Embodiment und Achtsamkeits- und Entspannungstechniken vor.
Kognitive Dysphasien (nichtaphasische Sprach- und Kommunikationsstörungen) sind im klinischen Alltag sehr häufig, da sie sämtliche Sprachverarbeitungsstörungen umfassen, die bei erwachsenen PatientInnen nach Beeinträchtigungen von Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen, Gedächtnis- und Wahrnehmungsfunktionen auftreten. Ihre Abgrenzung gegenüber aphasischen Störungen ist wichtig, da sie eine andere therapeutische Herangehensweise erfordern. Die Fortbildung soll einen Überblick geben zur Einteilung Kognitiver Dysphasien bei erwachsenen PatientInnen nach abgeschlossenem Spracherwerb, zur Diagnostik und Abgrenzung gegenüber Aphasien und zum therapeutischen Management.
Dieses Modul ist fester Bestandteil der Fortbildungsreihe zur Erlangung des Abschlusses als Padovan-TherapeutIn und ist Voraussetzung für die Teilnahme an allen folgenden Modulen (Module III bis V) zur Padovan-Methode®.Inhalt ist die Praxis aller „Körper- und orofazialen Übungen“ sowie Vertiefung im Hinblick auf die Anwendung der Übungen bei ausgewählten Störungsbildern und im Rahmen spezifischer Durchführungsbedingungen. Die TeilnehmerInnen erhalten Sicherheit in der praktischen Anwendung der Körper- und orofazialen Übungen aus Modul I und II und lernen deren Anwendung bei PatientInnen kennen, die aufgrund ihrer Erkrankung bzw. Beeinträchtigung keine aktive Mitarbeit zeigen können.Hinweis: Die Padovan-Methode wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
In diesem Seminar sollen die TeilnehmerInnen ein Grundverständnis über die therapeutische sowie gesangspädagogische Arbeit mit BühnensängerInnen und das pathologische Bild der Dysodie bekommen. Es werden evidenzbasiert sowohl medizinische als auch logopädische Diagnostik- und Therapieverfahren vorgestellt, welche den Interventionsprozess unterstützen. Es werden außerdem wesentliche Techniken der Singstimme vorgestellt und Schnittstellen zwischen Logopädie und Gesangspädagogik aufgezeigt.
Künstliche Intelligenz (KI) kann die logopädische Arbeit erleichtern und außerordentlich bereichern.Dieses Webinar zeigt am Beispiel der Neurologischen Störungsbilder, wie in Diagnostik, Therapieplanung und -durchführung KI ganz gezielt eingesetzt werden kann, indem z.B. für den/die PatientIn personalisierte Übungen erstellt oder individuelle Dialoge vorbereitet werden. Auch die digitale Teilhabe von PatientInnen kann durch KI-gestützte Übungen gefördert werden.Das Webinar beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen von KI und ihre Relevanz in der logopädischen Neurologie. Im Anschluss werden mehrere KI-gestützte Tools und Methoden ausführlich mit Praxisbeispielen vorgestellt, z.B. erfahren Sie, wie Sie Prompts (Eingaben) formulieren, um individuelle Übungsitems zu erstellen oder wie KI Ihre PatientInnen bei Wortfindungsstörungen unterstützen kann. Darüber hinaus werden ethische und praktische Aspekte beim Einsatz von KI diskutiert.
Die Dysarthrophonie erfordert ein tiefes Verständnis motorischer Steuerung. In diesem kompakten Webinar schlagen wir die Brücke von der Neuroanatomie zur ambulanten Praxis.Inhalte & Highlights:- Von der Planung im Kortex über die Basalganglien bis zur Ausführung im Hirnstamm. Welcher Ort der Läsion bedingt welches Symptom (spastisch, hypokinetisch, ataktisch etc.)?- Differenzierung zu Sprechapraxie und Aphasie. Wie Sie in der Praxis schnell und sicher Schweregrad und Leitsymptome bestimmen.- Ableitung gezielter Maßnahmen für Atmung, Phonation und Artikulation basierend auf dem neurologischen Befund.- Übungen vs. Kompensation. Wie Sie trotz knapper Zeit teilhabeorientierte Ziele (SMART) setzen und umsetzen.Kompaktes Wissen für eine sichere Diagnostik und effiziente Therapieplanung im Praxisalltag.
Musik wirkt. Sie begeistert und berührt. Sie fasziniert und weckt Erinnerungen. Musik bedeutet Ausdruck, Kommunikation, Freude und lässt viele Dinge manchmal einfacher erscheinen. Es ist möglich, auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen schon im frühesten Alter mit musikalischen Elementen zu improvisieren, sie gezielt in der Förderung einzusetzen, ohne Kindern ein Gefühl des Übens vermitteln zu müssen. Vielmehr entwickelt sich durch das gemeinsame Musizieren, Singen oder durch elementar-rhythmische Angebote ein freudvoller Umgang mit neuen Lerninhalten. Besonders im Bereich sprachtherapeutischer Interventionen ist es lohnenswert, mit vielfältigen musikalischen Inhalten Wortschatz, Artikulation, Grammatik und Kommunikationsverhalten spielerisch zu fördern. Es werden praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten vermittelt, die sich gut in die Therapie von Sprachentwicklungsstörungen einbinden lassen, und die dahinterstehenden theoretischen Aspekte verdeutlicht. Im Zentrum stehen dabei die Förderung und die ressourcenorientierte Arbeit auf allen linguistischen Ebenen der Sprache in Verbindung mit elementaren musikalischen Mitteln. Dabei wird eine Verknüpfung zu musiktherapeutischen Methoden erstellt, um die positiven Wirkungen von Musik auf Kinder innerhalb der logopädischen Therapie nutzbar zu machen. Um kreativ zu werden und Zusammenhänge zu verstehen, werden unterschiedliche Instrumente und Materialien ausprobiert und auf vielleicht neue Art und Weise variiert. Neben den folgenden theoretischen Grundlagen ist ein hoher praktischer Anteil ein wichtiger Leitgedanke dieser Fortbildung. - Einblick in Musiktherapie und musiktherapeutische Möglichkeiten - Definitionen, Handlungsformen, Einsatz in der Logopädie- Vergleich von Sprache und Musik - grundlegende neurobiologische Aspekte der Musikwahrnehmung, des Musizierens und der Produktion von Musik - zielgerichteter Einsatz musikalischer Mittel in den Bereichen: Wortschatz, Phonologie, Kommunikation, Mundmotorik und Artikulation - musikalische Bausteine für die sprachtherapeutische Praxis- musikalisch-kreative Gestaltung von Kinder- und Situationsliedern- Möglichkeiten der Förderung von RhythmusDie TeilnehmerInnen sollen sich am Ende der Fortbildung sicher fühlen, musikalische Elemente in ihren Alltag als SprachtherapeutIn einzubauen, die Verbindung zwischen Sprache und Musik verstanden zu haben und unterschiedliche Gestaltungsideen kennengelernt haben.
Menschliche Entwicklungsprozesse bauen aufeinander auf, wobei sensomotorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten parallel erworben werden, mit der zunehmenden Reifung des ZNS einhergehen und einander bedingen. Durch Störungen der neuronalen Reifung bzw. umfassende Selbstregulationsprozesse der genannten Bereiche kann die immanente Entwicklungssystematik unausgeglichen ablaufen. Mit dem hier vorgestellten Ansatz können angeborene oder erworbene Entwicklungsstörungen, die im Verlauf der neurologischen Organisation oder im Erwachsenenalter auf verschiedenen Stufen auftreten können, ausgeglichen werden. Unvollständige Fähigkeiten können funktionell zur Reifung gebracht bzw. Entwicklungen geholt oder verbessert werden. Deshalb wird in der Therapie mit genetisch determinierten Bewegungsmustern des Körpers, der Hände, der Augen und des orofazialen Bereiches (Atmung, Saugen, Kauen, Schlucken) gearbeitet. Modul 1: Theoretische Grundlagen und Körperübungen Inhalte des Moduls 1 sind die Entwicklungsgeschichte sowie die neurophysiologischen Grundlagen der Methode. Es wird auf die ontogenetische (v.a. die Vermittlung der wichtigsten Meilensteine und Merkmale der senso-motorischen Bewegungsentwicklung) und die phylogenetische Entwicklung wie auch auf die Organisation und Reorganisation des Nervensystems eingegangen. Von Bedeutung ist dabei die Beziehung zwischen den komplexen Prozessen des Gehens, Sprechens und Denkens. Der praktische Teil beinhaltet die theoretische und praktische Vermittlung aller Körper-, Hand- und Augenübungen. Die Übungen werden - bis auf wenige - durch die Teilnehmenden selbst ausprobiert und geübt.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*