Störungen des Redeflusses
Im Winter 2025/2026 neu bei ProLog: die "Stotter-Profis"
Mit diesen Kartensätzen kann im Therapieraum oder draußen in-vivo agiert werden. Dazu können die gewünschten Bereiche, Schweregrade und die Kartenanzahl ausgewählt werden. Die Bereiche sind angelehnt an den Nicht-Vermeidens-Ansatz nach Van Riper und umfassen die drei aufeinander aufbauenden Therapieschwerpunkte Identifikation, Desensibilisierung und Modifikation unter Anwendung der Sprechtechniken Extra-Stottern, Anlautdehnung und Pull-out.
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Die Her-damit!-Reihe bietet spielerisch und linguistisch aufbereitetes Material für die Therapie mit neurologischen Patienten. Ausgehend vom CIAT-Konzept werden kommunikative (Teil-)Prozesse spielerisch mit hoher Frequenz und Variationsmöglichkeit geübt. So motiviert evidenzbasierte Therapie Menschen mit neurologischen Sprech- und Sprachstörungen spielerisch.In der Dysarthrietherapie dient das Üben mit phonologisch ähnlichen Wortpaaren dem Training von Artikulation und Verständlichkeit.Dabei sind nicht nur Lautkontraste entscheidend, sondern auch Parameter, die auf die Sprechgeschwindigkeit einwirken, wie z.B. die Realisierung unbetonter Silben. Hier bietet Her damit!-Dysarthrie drei Module in fünf Kartensätzen an: Modul 1: Kontrastierung mehrstelliger Zahlen (Modul 1a: 4- bis 5-silbige Zahlen, Modul 1b: 7- bis 8-silbige Zahlen)Modul 2: Zahlen, die sich in den unbetonten Endsilben unterscheiden (Modul 2a: einfache 5-silbige Zahlen, Modul 2b: 6-silbige [Jahres-]Zahlen)Modul 3: Neologistische Wörter in Form von Straßennamen mit Kontrasten in Konsonantenclustern und SilbenzahlDas Material kann für Dysarthrophonie-Patienten eingesetzt werden.Ein Einsatz in der Polter-Therapie oder in der Therapie einer leichten Sprechapraxie ist ebenfalls möglich.
enthält die Her damit!-Spiele "Dysarthrie", "Syntax" und "Gestik"
Schon seit längerer Zeit wird angenommen, dass eine negative Einstellung zum eigenen Sprechen, ausgehend von der Annahme, dass Sprechen „schwierig“ und mit Problemen verbunden sei, eine Rolle bei der Entwicklung einer Stottersymptomatik spielt. Mit dem CAT (Communication Attitude Test) konnten bereits entsprechende Einstellungen von stotternden Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren erfragt werden. Mit dem 2006 entwickelten englischsprachigen KiddyCAT war dann auch eine Testung der kommunikativen Einstellung von Kindern ab drei Jahren möglich. Die vorliegende Version dieses Tests ermöglicht nunmehr auch in deutscher Sprache die Einbeziehung der eigenen Wahrnehmung von kleineren Kindern mit einer Stottersymptomatik in die Diagnostik und stellt somit einen großen Schritt in Richtung einer partizipatorischen Entscheidungsfindung von sprachtherapeutischen Zielen dar. Sie wurde im Rahmen einer Studie an der Universität zu Köln validiert.
Mit diesem Spiel wird auf unterhaltsame Weise die Artikulation trainiert. Aus der Kombination von 15 Länderadjektiven und 15 Nomina entstehen immer neue Zungenbrecher mit starken Zischlauthäufungen. Geeignet für die Therapie leichter bis mittlerer Dysarthrien sowie für alle, die ihre Artikulation spielerisch trainieren möchten.
Die Leitlinie Redeflussstörungen (2017) empfiehlt, dass die Therapie des Stotterns bei Kindern so früh wie möglich beginnen und möglichst bis zur Einschulung abgeschlossen sein soll. Eine leitlinien- und ICF-konforme Therapie mit sehr jungen Kindern soll die Bedingungen für Sprechflüssigkeit verbessern, z. B. durch die Reduktion der Sprechgeschwindigkeit oder linguistischen Komplexität, durch die Unterstützung des kommunikativen Umfelds, aber auch durch den Abbau von Sprechängsten und die Stärkung der kommunikativen Kompetenz. Für die Therapie mit diesen jungen Kindern stellt die Schatzkiste Stottern ein individuell anpassbares Bausteinkonzept und eine umfangreiche Materialsammlung bereit. Im Mittelpunkt steht die auch bei Kindern mit Stottersymptomen grundsätzlich vorhandene Sprechflüssigkeitskompetenz: Aus evidenzbasierten Verfahren zur Therapie mit so jungen Kindern ist bekannt, dass die direkte oder indirekte Wahrnehmung, Unterstützung und systematische Ausdehnung der vorhandenen Sprechflüssigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Wenn so junge Kinder Stottersymptome zeigen, ist zu Beginn der Therapie oft nicht sicher prognostizierbar, ob eine Chronifizierungsgefahr besteht oder das Kind auch ohne Therapie in die Sprechflüssigkeit finden würde. In dieser Phase der noch „wackeligen“ Sprechflüssigkeitsentwicklung die beobachtbaren Symptome bereits als Stottern zu bezeichnen und mit Identifikation und bewusster Modifikation zu behandeln, lenkt die Aufmerksamkeit zu stark auf die Symptome, kann das Kind und seine Eltern überfordern und lässt die Tatsache außer Acht, dass kein Kind ständig unflüssig spricht. Zwischen den Symptomen, über längere Äußerungen oder auch phasenweise über Tage und Wochen sprechen die Kinder flüssig. Ein Hauptziel der Therapie ist es deshalb, dem Kind zu ermöglichen, mit spielerischen und entwicklungsgemäßen Lernangeboten die vorhandene Sprechflüssigkeit zu entdecken, vielfältige Erfahrungen mit flüssigem Sprechen zu machen und dem gesamten Kommunikationssystem die Perspektive auf das zu erleichtern, was schon gelingt. Das Konzept und die Materialien der Schatzkiste Stottern helfen dem Kind und seinen Kommunikationspartnern dabei, die Sprechflüssigkeitskompetenzen zu entdecken. Die Therapieangebote dehnen diese Erfahrungen systematisch auf immer komplexere Äußerungen aus. Das Kind erlebt durch die Spielangebote aber auch, dass es mit den vorhandenen Symptomen gelassen umgehen kann, sodass einer Tabuisierung vorgebeugt wird und eine mögliche Chronifizierung aufgehalten werden kann. In der Schatzkiste enthalten sind folgende Materialien griffbereit enthalten:•Umfangreiches Manual mit Erläuterung des Konzepts, des diagnostischen Vorgehens, der Therapiebausteine, der Spielanleitungen sowie der Ergänzungsmöglichkeiten mit im Therapieraum vorhandenen Materialien•Bilderbuch zum Kennenlernen der Identifikationsfiguren „Nili“ und Lämmi“, die als Modelle für weiches, verlangsamtes und flüssigeres Sprechen stehen•Fingerpuppen zum dialogischen Spiel mit den Identifikationsfiguren und ihren Freunden•Bildgeschichten als altersgerechte Erzählanlässe•3 Memo-Spiele und 4 Lottokarten zur Begriffsbildung zum weichen, langsameren Sprechen•4 Spielpläne im Format A3, deren Spielhandlungen vielfältige spielerische Erfahrungen mit flüssigerem Sprechen ermöglichen•Aktionskarten, mit denen in allen Spielen Sprechflüssigkeits- oder Sprechmodifikationsaufgaben gelöst werden können•Modifikationswürfel, die zum veränderten Sprechen oder auch zum Produzieren von Stottersymptomen auffordern•Wimmelbilder und eine „Gespensterrallye“, mit denen in Ratespielen längere Äußerungen gefordert werden•Alle zum Spielen nötigen Würfel, Spielfiguren, Abdeckplättchen etc.
Mit diesen Kartensätzen kann im Therapieraum oder draußen in-vivo agiert werden. Dazu können die gewünschten Bereiche, Schweregrade und die Kartenanzahl ausgewählt werden. Die Bereiche sind angelehnt an den Nicht-Vermeidens-Ansatz nach Van Riper und umfassen die drei aufeinander aufbauenden Therapieschwerpunkte Identifikation, Desensibilisierung und Modifikation unter Anwendung der Sprechtechniken Extra-Stottern, Anlautdehnung und Pull-out.Wer das ehemalige ProLog-Produkt "Stotterexperten" kennt, wird die Stilistik wiedererkennen. Doch hier findet sich die damalige Qualität in neuem Gewand, denn "Stotter-Profis" wurde aus den damaligen Karten erstellt, dabei auf sinnvolle 4 x 55 Karten reduziert und die Inhalte wurden aktualisiert, modernisiert und farblich den Übungsbereichen Identifikation, Desensibilisierung und Modifikation zugeordnet. Innerhalb eines Kartensatzes können zudem je 18 Karten eines Schwierigkeistgrades leicht, mittel, schwer ausgewählt werden. Der In-vivo-Kartensatz bezieht alle drei Bereiche ein und bietet sie mit gesonderten Aufgaben für den Einsatz außerhalb des Therapieraumes an.
Dieses Set zum Thema «Stottern» kann in freier Form mit den darin enthaltenen Karten verwendet werden. Möglich ist es auch, die Karten in Set 1 und Set 2 zu integrieren (nach Zufallsprinzip oder anhand der Nummerierung der Karten).
Der erste Teil des Buches thematisiert das Stottern, mögliche Ursachen und Hintergründe. Der zweite Teil richtet sich an die Eltern und Freunde von Stotternden. Schuldgefühle, die Förderung des Selbstvertrauens und der Einfluss der Eltern kommen darin zur Sprache. Anhand vieler konkreter Beispiele und Anregungen werden neue Wege aufgezeigt. Der dritte Teil richtet sich an alle, die stottern. Darin wird beschrieben, wie sich ein optimaler Umgang mit dem Stottern positiv auf das Sprechen auswirkt und wie Stottern für alle Beteiligten zu einer spannenden Herausforderung werden kann. Dieses Buch liefert auch für andere Probleme, wie vermindertes Selbstvertrauen, Schüchternheit oder mangelnde Konfliktfähigkeit, wertvolle Impulse.
Lissi kann nicht so flüssig sprechen und es dauert etwas länger, bis sie gesagt hat, was sie sagen möchte. Das ist auch der Grund, warum sie keine Freunde hat und sich in der Schule nicht traut, sich am Unterricht zu beteiligen. Doch plötzlich lernt sie Peter kennen und alles kommt ganz anders ?2009, 42 S., geb.7 bis 10 Jahren
Hannes liebt Fußball und Comics, findet nie Socken, die zusammenpassen, und verabscheut Spinat. Er ist also ein ganz normaler Junge. Aber etwas ist bei ihm anders als bei anderen Kindern, die er kennt: Er hat ein freches Stoppilino, das sich beim Sprechen manchmal einmischt, seine Wörter festhält oder zerreißt. Hannes stottert. Dieses Mutmach-Buch erzählt davon, wie Hannes lernt, dass er sein Stoppilino zwar nicht besiegen oder wegzwingen, dafür aber zähmen und sich mit ihm anfreunden kann, wie Hannes durch diese Herausforderung aufblüht und welch überraschende Stärke daraus erwächst, wenn man voll und ganz zu sich steht.Mit ausführlichen Informationen über Stottern für Kinder und deren Bezugspersonen.
Stottern spielerisch überwinden: Ein Frosch, eine Ampel, ein Stein sowie weitere Gegenstände sind Bestandteile des von Georg Thum und Ingeborg Mayer entwickelten methodenkombinierten Therapiekonzepts „Stärker als Stottern“. Die Anwendung der Sprechtechniken und die Prinzipien der Stottertherapie werden mithilfe dieser Gegenstände - „Werkzeuge“ genannt - verständlich gemacht. Sie ermöglichen individuelle, auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmte Therapieprozesse. Die Autoren zeigen, wie im Therapieraum Gelerntes zeitnah in realen Lebenssituationen geübt werden kann. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis für die Praxis verdeutlichen die Organisation und Durchführung.
Der kleine Krebs Oscar kann kein R aussprechen und manchmal beginnt er zu stottern. Als er traurig wegläuft, landet er auf einem geheimnisvollen, versunkenen Schiff und erfährt als Piratenkapitän, dass Sprache Spiel und Abenteuer sein kann. Oscar ist für Kinder mit Sprachschwierigkeiten eine ideale Identifikationsfigur. Mit einer Begleitbroschüre "Sprachschwierigkeiten spielerisch überwinden" und mit konkreten Spiel- und Aktivitätenvorschlägen.Geb., 36 Seitenab 5 Jahren
Ein bewegungsorientierter Ideenpool für die direkte StottertherapieDas Praxisbuch „Stottern bewegt" stellt Therapierenden ein praktisches Arbeitsinstrument zur Verfügung, das ohne großen Aufwand und mit alltäglichen Materialien in der Stottertherapie eingesetzt werden kann. Stotter- und Sprechtechniken aus den Therapiebereichen „Lockeres Stottern" und „Blocklösestrategien" (Non-Avoidance-Ansatz) sowie „Sprechweise" (Fluency Shaping) werden in den Spielen konsequent mit verschiedenen Bewegungselementen verbunden. Durch die Verbindung mit der Bewegung wird der Redefluss der Kinder wesentlich erhöht und ihre Motivation gesteigert. Der Theorieteil des Praxisbuchs bietet Therapierenden eine kompakte Einführung in die Thematik des Stotterns und die Therapie dieser Redeflussstörung, aber auch in den Zusammenhang von Bewegung und Redefluss. Die Spielideen des Ideenpools sind klar strukturiert und liefern eine Fülle an leicht umsetzbaren, altersentsprechenden Therapieideen. Für jeden Therapiebereich werden 20 Spielideen angeboten, die variiert und individuell angepasst werden können. Die Sammlung erweitert das therapeutische Repertoire von Fachpersonen, vermittelt Sicherheit und weckt die eigene Kreativität bei der spannenden Arbeit mit stotternden Kindern und Jugendlichen. Ein vielfältiger Materialfundus in der Hand von Logopädinnen und Sprachtherapeuten.Inhalt: Praxisbuch mit 154 Seiten A4 - Überblick über Symptome, Ursachen und Entstehung des Stotterns - Informationen zur Integration von Bewegung in die Stottertherapie - Methodisch-didaktische und therapeutische Überlegungen - Übersicht über die Spielideen und deren Einsatzmöglichkeiten im Gruppen- und Einzelsetting - Ideenpool mit 60 Spielen, Übungen, Therapieeinheiten zur direkten Stottertherapie. Geeignet für: Kinder und Jugendliche von 9-12 Jahren, Sprechtherapie: Stottern, Einzel- und Gruppentherapie.
Logopädinnen und Sprachtherapeuten erhalten einen kompakten, fundierten Einstieg in die Theorie und umfangreiches, praktisches Übungsmaterial für die Poltertherapie. Auf der Basis der Züricher integrativen Poltertherapie (ZiP) wird eine im deutschsprachigen Raum bisher einzigartige Förderspielsammlung für die Therapie mit polternden Kindern zur Verfügung gestellt, die zu jedem der acht Therapiemodule Spiele, Übungen und Material bietet.Mit dem Erfassungsbogen des PolterKompasses der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH) wird eine ökonomische Hilfe für die Ersterfassung des Polterns zur Verfügung gestellt und ein erstes diagnostisches Vorgehen aufgezeigt.Therapiebereiche (Module): 1 Startermodul - 2 Monitoring - 3 Förderung exekutiver Funktionen - 4 Bewegung und Körperorientierung - 5 Artikulation - 6 Sprechmodifikation - 7 Kommunikationsorganisation - 8 Stabilisierung / NachsorgeEnthält kompakte Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie des Polterns, Erfassungsbogen des PolterKompasses der HfH Zürich zur Ersterfassung des Polterns, Modulares Therapiekonzept ZiP (Zürcher integrative Poltertherapie), Förderspielsammlung mit 48 Spielen und Übungen für die Poltertherapie mit Kindern und Einsatzhinweise
Umfangreiche Übungssammlung mit Materialien und Arbeitsbögen. Geübt wird mit umfangreichen Listen zu allen Lauten, mit humorvollen Nachsprechsätzen und witzigen Geschichten. Für jede Sprechebene gibt es Übungsblätter mit den im Deutschen vorkommenden Lauten in der Anlautposition.von Antje Platt
Dieses Buch ist aus einer Ratgeber-Reihe für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. Darin bieten ausgewiesene Fachleute kompetente Grundlageninformationen zu einzelnen sprachtherapeutisch relevanten Störungsbildern, anhand derer endlich die für alle Seiten notwendige Aufklärungsarbeit geleistet werden kann. Die Ratgeber erfüllen ein seit langem bestehendes wichtiges Bedürfnis nach grundlegender Information über individuell und familiär bewegende Probleme. Sie transportieren zuverlässige und gut verständliche Informationen von der Fachebene hin zu hochinteressierten Menschen, Freunden und Angehörigen.
Dieses Buch ist aus einer Ratgeber-Reihe für Betroffene, Angehörige und Therapeuten. Darin bieten ausgewiesene Fachleute kompetente Grundlageninformationen zu einzelnen sprachtherapeutisch relevanten Störungsbildern, anhand derer endlich die für alle Seiten notwendige Aufklärungsarbeit geleistet werden kann. Die Ratgeber erfüllen ein seit langem bestehendes wichtiges Bedürfnis nach grundlegender Information über individuell und familiär bewegende Probleme. Sie transportieren zuverlässige und gut verständliche Informationen von der Fachebene hin zu hochinteressierten Menschen, Freunden und Angehörigen.Ungefähr 1 % der erwachsenen Bevölkerung stottert. Das Stottern hat nicht nur Auswirkungen auf das Sprechen, sondern oft auch auf soziale Kontakte, Schule, Ausbildung und Beruf. Jugendliche und Erwachsene, die stottern, machen in Kommunikationssituationen meist viele unangenehme Erfahrungen, die das Selbstvertrauen erschüttern können und die Lebensqualität stark einschränken. Umso wichtiger ist es deshalb, sich die richtige Unterstützung zu holen und eine Therapie zu finden, die zu einem passt.Dieser Ratgeber richtet sich an stotternde Jugendliche und Erwachsene, bei denen das Stottern bereits zu einem chronischen Problem geworden ist. Er hilft bei der Entscheidungsfindung, ob eine Therapie begonnen werden soll und wenn ja, welche die richtige sein könnte. Dazu geht er auf folgende Fragen ein: Was weiß man aktuell über die Ursachen und die Entwicklung des Stotterns? Wie wirkt sich Stottern auf den Alltag, auf Schule, Ausbildung und Beruf aus? Welche Therapieformen gibt es, was passiert dabei und wie wirken sie? Wie finde ich die zu mir passende Therapie? Was spricht für ambulante oder stationäre Formen, für Einzel- oder Gruppentherapie? Woran erkenne ich ein seriöses Angebot? Wie wirkt sich eine Sprachtherapie im Alltag aus, wie ändern sich die kommunikativen Möglichkeiten? Welche Unterstützung gibt es bei Selbsthilfe-Verbänden und Therapeuten-Vereinigungen?Der Autor arbeitet seit vielen Jahren in der Therapie mit stotternden Jugendlichen und Erwachsenen.
Poltern zählt zu den Redeflussstörungen und betrifft vermutlich mehr als 1% der Bevölkerung. Das Sprechen ist unter anderem durch ein unregelmäßiges, schnelles Tempo und das Verschmelzen von Silben gekennzeichnet. Als Ursachen werden primär Vererbung und die Sprachverarbeitung im Gehirn diskutiert. In der Therapie des Polterns ist zunächst eine umfangreiche Diagnostik erforderlich, um ein strukturiertes und geplantes Vorgehen in der Therapie zu ermöglichen. In Schule, Ausbildung, Beruf und Partnerschaft ist es wichtig, über Poltern zu informieren, da es noch wenig bekannt ist und Strategien für den Umgang mit dem Poltern im Alltag gefunden werden müssen.Dieser Ratgeber bietet Laien und Betroffenen einen guten Überblick über Ursachen, Diagnostik, Therapie und Poltern im Alltag. Es werden Adressen für weiterführende Informationen und Beratung genannt.Therapeuten können diesen Ratgeber als Einstieg in die Poltertherapie nutzen und weiterführende hilfreiche Literaturangaben finden.
Das Lehr- und Praxisbuch vermittelt Sprachtherapeuten alle wichtigen Informationen und gibt Therapiewerkzeuge an die Hand zur individuell angepassten Behandlung von stotternden Kindern und Jugendlichen. Die Kombination aus Therapiebausteinen verschiedener Konzepte ermöglicht Therapeuten eine breit angelegte Behandlung, die die Stärken und Schwächen des Kindes berücksichtigt. Auch für Eltern finden sich hier indirekte und direkte Therapieverfahren (z.B. Spieltherapie, Verhaltenstherapie, Sprechtechniken usw.), Kriterien für die individuelle Therapieplanung, konkrete Umsetzung der Therapiebausteine, Beratung und Training sowie Hinweise und Tipps zur Zusammenarbeit mit Erziehern und Lehrern.NEU in der 3. Auflage- Kognitive Verhaltenstherapie- Achtsamkeitsansatz und Clinical Reasoning- Argumente für und wider einen Therapiewechsel
Die Aachener Analyse unflüssigen Sprechens (AAUS) dient der qualitativen und quantitativen Auswertung der Spontansprache bei Personen mit Verdacht auf Redefluss-Störungen. Sie erfasst sowohl die Kern- als auch die mögliche Begleitsymptomatik. Die AAUS ist als Analyseverfahren sowohl für Kinder als auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet.Für behandelnde Therapeuten ist die AAUS gewinnbringend, da sie alle Aspekte des Stotterns in den Blick nimmt. Aufgrund der didaktischen Konzeption ist die AAUS hervorragend für den Einsatz in der Aus- und Fortbildung geeignet. Die beiliegende DVD enthält Beispiele zu den verschiedenen Stottersymptomen sowie original Sprachaufnahmen eines stotternden Erwachsenen und eines stotternden Kindes. von Peter Schneider & Hartmut Zückner3. aktualisierte Auflage2018, 42 Seiten, Mappe, DIN A4, incl. DVD mit Beispielaufnahmen
"Wawawas ist ein U-U-Uhu?", fragt der kleine Igel. Die Tiere des Waldes reagieren mit Unverständnis. Doch der Igel lässt sich nicht einschüchtern. Zusammen mit der Maus findet er heraus, was ein Uhu ist, und rettet sogar die Tiere des Waldes vor dem gefährlichen Ungeheuer. Ein Mutmachbuch für stotternde Kinder und ihre Spielgefährten. Mit kurzem Ratgeber im Anhang.2006, 28 Seiten, geb.
Die Stottermodifikation (Nicht-Vermeidens-Ansatz) ist ein Standardverfahren in der Behandlung stotternder Patienten. Das IMS-Gesamtwerk für stotternde Jugendliche und Erwachsene befasst sich mit allen relevanten Therapiephasen, von der Desensibilisierungs- bis zur Stabilisierungsphase.Das bewährte Therapiematerial zur Modifikation des Stotterns für stotternde Kinder setzt dort an, wo andere Methoden aufhören. Die Sprechtechniken werden detailliert beschrieben und auf den CDs demonstriert.
Das Dreirad vom Fröschlein steckt fest! Was nun? Alle Tiere geben Rat. Doch erst die Schnecke kann helfen. - Das Büchlein vermittelt kindgerecht erstes Wissen über Stottern und gibt Eltern und Kind Hilfestellung. Das Ziel besteht darin, dass sich Kinder auch mit Stottern beim Sprechen sicher fühlen und dabei locker bleiben. So steigt die Chance, das Stottern wieder zu verlieren. Bleibt das Stottern, so bestehen günstige Voraussetzungen, gut damit zurecht zu kommen. Die Methode: Lernen am Modell der Eltern. Das Büchlein hilft hierbei.
Das kinästhetisch-kontrollierte Sprechen (KKS) ist ein Trainingsprogramm für Poltern und Stottern, das über die Bewusstmachung und das Training eines spezifischen Wahrnehmungskanals ein verbessertes Sprechen ermöglicht.Es reduziert die Artikulationsrate bei polternden Patienten erfolgreich und verringert gleichzeitig deutlich phonologische Auffälligkeiten und poltertypische Redeunflüssigkeiten. Polternden Patienten gelingt eine effektive Verlangsamung ihres Sprechens ohne die bewusste und schwierige Kontrolle der eigenen Sprechgeschwindigkeit.Stotternde Patienten, die nach einer Modifikationstherapie bereits in ihrer taktil-kinästhetischen Wahrnehmung geschult sind, können oft ihre Stotterhäufigkeit durch den Einsatz des KKS noch deutlich reduzieren. Sie empfinden beim Sprechen mit kinästhetischer Wahrnehmung eine höhere motorische Sicherheit, die Modifikationstechniken überflüssig macht.Kinästhetisch-kontrolliertes Sprechen kann das Sprechen bei polternden und stotternden Patienten bei zumutbar geringer Beanspruchung der Aufmerksamkeitsleistung in hohem Maße verbessern.von Hartmut Zückner
Ein Trainingsprogramm für Poltern und Stottern, das über die Bewusstmachung und das Training eines spezifischen Wahrnehmungskanals ein verbessertes Sprechen ermöglicht. Polternden Patienten gelingt eine effektive Verlangsamung ihres Sprechens. Stotternde Patienten können oft ihre Stotterhäufigkeit deutlich reduzieren. Die Übungs-CD separat.
In dieser Broschüre fassen ausgewiesene Fachleute das aktuelle Wissen über Stottern und dessen Behandlung leicht verständlich und informativ zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden Erkenntnisse aus der Forschung, Diagnostik, die Behandlung von Kindern, Stottern im Jugendlichenalter und Stottertherapie bei Erwachsenen.Für Betroffene und Eltern stotternder Kinder bietet die Broschüre einen Einstieg, um sich zu Experten in eigener Sache fortzubilden. Angehende Fachleute finden einen leichten Zugang zum Thema Stottern. Die Beiträge enden mit Literaturempfehlungen, um tiefer in die jeweilige Materie einzusteigen. 2012, 75 Seiten, 14,8 x 21 cm, Broschüre
Dieser Ratgeber begleitet Eltern und alle, die mit stotternden Kindern zu tun haben, durch das Thema Stottern. Er vermittelt wichtiges Wissen und stellt klar, was Mythos und was State of the Art ist. Mit viel Herzblut schildert der Autor, woher Stottern kommt, wie man mit dem Kind über Stottern spricht, wo man Unterstützung findet und welche Therapien wirksam sind. Eltern werden durch den Ratgeber ermutigt, ihr Kind selbstbewusst zu begleiten und mit ihm das Monster Stottern zu zähmen oder zu verjagen.
Die Stottermodifikation (Nicht-Vermeidens-Ansatz) ist ein Standardverfahren in der Behandlung stotternder Patienten. Das IMS-Gesamtwerk für stotternde Jugendliche und Erwachsene befasst sich mit allen relevanten Therapiephasen, von der Desensibilisierungs- bis zur Stabilisierungsphase.Das Therapiemanual gibt eine praktische und detaillierte Anleitung zur Durchführung der vier Therapiephasen. Übungshierarchien werden dargestellt und besonderes Augenmerk wird auf den Transfer in den Alltag gelegt. Ein Therorieteil liefert die rationale Grundlage dieses systematischen Konzepts.Zusammen mit den Patienteninformationen und Übungsaufgaben einschließlich Übungs-CD liegt umfassendes Material zur Durchführung eines erprobten Therapieverfahrens vor, dessen Wirksamkeit in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen wurde.
Kai ist ein ganz normaler siebenjähriger Junge und eigentlich hat er immer gute Laune, es sei denn, es fragt ihn jemand, wie er heißt: Denn Kai stottert und das ausgerechnet immer bei seinem Namen. Ein scheußliches Problem, findet Kai! Doch dann kommt Tobi und der hat auch ein Problem. Aber vor allen Dingen hat er Mut ...Wenn ein Kind stottert, ist es wichtig, darüber zu sprechen. Aber wie fängt man es an? Wie findet man Zugang zu dem Kind und wie kann es gelingen, dass das Kind sich verstanden fühlt und seine Ängste und Gefühle wiederfindet?Dieses Buch hilft, einen Anfang zu machen. Es bietet Raum für Gespräche und vor allem macht es Mut, das Stottern anzunehmen, ohne sich davon einnehmen zu lassen.
Die Stottermodifikation (Nicht-Vermeidens-Ansatz) ist ein Standardverfahren in der Behandlung stotternder Patienten. Das IMS-Gesamtwerk für stotternde Jugendliche und Erwachsene befasst sich mit allen relevanten Therapiephasen, von der Desensibilisierungs- bis zur Stabilisierungsphase.Das neue Patientenpaket zur Intensiv-Modifikation Stottern für Jugendliche und Erwachsene enthält Patienteninformationen und Übungsaufgaben zu allen vier Therapiephasen: Identifikation, Desensibilisierung, Modifikation und Stabilisierung. Die beiliegende Übungs-CD (mp3) bietet fast 4 Stunden mit Übungen zum Nettostottern, Pseudostottern, Zeitlupensprechen, Prolongationen, Pull-Outs und Nachbesserungen sowie Zusatzübungen in englischer Sprache. Hiermit liegt umfassendes Material zur Durchführung eines erprobten Therapieverfahrens vor, dessen Wirksamkeit in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen wurde.
Die Stottermodifikation (Nicht-Vermeidens-Ansatz) ist ein Standardverfahren in der Behandlung stotternder Patienten. Das IMS-Gesamtwerk für stotternde Jugendliche und Erwachsene befasst sich mit allen relevanten Therapiephasen, von der Desensibilisierungs- bis zur Stabilisierungsphase.Das vorliegende Therapiemanual unterstützt die Durchführung der klassischen Desensibilisierungsphase im Rahmen einer Stottermodifikationstherapie bei Kindern: Potentiell relevante Desensibilisierungsaspekte werden erläutert und ihre therapeutische Bearbeitung anhand von Beratungs- und Übungsmaterial für Eltern, stotternde Kinder, LehrerInnen und MitschülerInnen konkretisiert. Zusätzlich werden Materialien zum sozialen Kompetenztraining für Schulkinder vorgestellt, die von der Autorin auf die spezifischen Bedürfnisse stotternder Kinder zugeschnitten wurden.Der Theorieteil stellt die Konzepte soziale Kompetenzen und soziale Unsicherheit sowie ihre Beziehung zum Stottern vor. Des Weiteren wird die aus der Verhaltenstherapie stammende Desensibilisierung und ihre Anwendung für die Stottertherapie beleuchtet.Die Haltung, aus der heraus das Kind angeleitet wird, Erfahrungen mit der Umwelt, seinem Körper, seinen Gefühlen und Gedanken zu machen, entspricht der Achtsamkeitsperspektive.Eine Präsentation zur Gestaltung einer Schulstunde zum Thema Stottern ist kostenlos online verfügbar.
Poltern ist ein Störungsbild, das in der Logopädie lange als Stiefkind galt. Mittlerweile wurde erkannt, welche Symptome dazu beitragen, dass polternde Menschen von der Außenwelt oft nicht oder nur schlecht verstanden werden, und welche für die Differentialdiagnostik wesentlich sind.Das vorliegende Werk beschreibt Theorie und Charakteristika des Polterns. Es enthält eine genaue Beschreibung des Diagnostikverfahrens, wobei die Differentialdiagnostik eine wichtige Rolle spielt. Es wird beschrieben, wie eine erfolgreiche Therapie aufgebaut und durchgeführt wird. Das Werk ist somit sowohl für StudentInnen als auch für LogopädInnen, die schon länger in ihrem Beruf tätig sind, ein Leitfaden für Diagnostik und Therapie des Polterns.
Etwas Furchtbares ist geschehen! Ein Bagger hat den Bau der Murmel-Familie zerstört und nun steht sie ohne Wohnung da. „Ich ge-ge-ge-gehe und such’ einen Ba-bau“, ruft Murmeli und läuft mutig los. Er begegnet den verschiedensten Tieren, gerät in große Gefahr, erklärt unterwegs noch dem Füchslein sein Stottern, doch eine geeignete Bleibe findet es nicht. Bis mitten im Bergwald etwas Unerwartetes geschieht ...Ein Mutmachbuch für stotternde Kinder und ihre Spielgefährten. Mit kurzem Ratgeber im Anhang.
Das Therapiekonzept „Kinder dürfen Stottern“ (KIDS) ist seit vielen Jahren ein in Deutschland weit verbreitetes Verfahren zur direkten Behandlung stotternder Kinder. Seine Wirksamkeit wurde in einer bundesweiten Studie (PMS KIDS) in ambulanten Einrichtungen von der FH Münster und der RWTH Aachen nachgewiesen. Dabei sind ein detailliertes Therapiemanual sowie umfangreiche Materialien zur Durchführung der Therapie bei stotternden Grundschulkindern entstanden.Das vorliegende Werk besteht aus dem überarbeiteten Manual zu Schul-KIDS und den aufbereiteten Therapiematerialien, die als Download zur Verfügung stehen. So können die benötigten Übungen für den Einsatz in der Therapie jederzeit ausgedruckt werden.Dieses Manual mit seinen Materialien ermöglicht es, eine am individuellen Kind orientierte und auf den Alltag ausgerichtete Stottertherapie nach KIDS durchzuführen, seine Resilienz zu stärken und das eigene Vorgehen dabei kritisch zu reflektieren.
Dieser Ratgeber wendet sich an stotternde Erwachsene, die (noch) keine Therapie absolviert haben oder die ihre ursprünglichen Therapieerfolge wiederherstellen wollen. Auf Grundlage seiner über 30jährigen Tätigkeit als Stottertherapeut beschreibt Hartmut Zückner, was Stotternden hilft.Das Buch besteht aus drei Teilen: Im 1. Teil werden genaue Kenntnisse über Stottern und die Wirkung von Stottern auf die Betroffenen selbst und ihre Umwelt vermittelt. Der 2. Teil beschreibt, wie man mit Problemen in den Bereichen Partnerschaft und Freundschaft umgeht und auf unangemessenes Zuhörerverhalten reagiert. Außerdem wird erläutert, was man von einer Stottertherapie erwarten kann und welche geeignet ist. Der 3. Teil schließlich beinhaltet ein Selbsttrainingsprogramm für Stotternde. In einem Schnupperkurs lernt man Sprechtechniken und anstrengungsfreies Stottern kennen. Ein fokussiertes Training wendet sich an Therapieerfahrene, die die erlernten Techniken wieder auffrischen wollen. Verweise auf Erklärvideos des Autors und Übungen als Download runden das Werk ab.
Benni ist gut drauf. Pfiffig und selbstbewusst meistert er die Tücken des Alltags, die das Leben eines 12-Jährigen so mit sich bringt: Schule, Mädchen, Hausarbeit und die Auseinandersetzungen mit den lieben Verwandten. Zur Seite steht ihm Sven, sein bester Freund. Da kann ihm auch der blöde Karl die Laune nicht verderben. Ach ja: Benni stottert – und wo ist das Problem?Benni wurde für den Max und Moritz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum, in der Kategorie „Beste deutschsprachige Comic-Publikation für Kinder/Jugendliche“ nominiert. In diesem Band sind alle Abenteuer von Benni vereint. Ein Mutmach-Comic für stotternde Kinder und Jugendliche, ihre Eltern und natürlich für comicbegeisterte Erwachsene!