Letzte Plätze in unseren Seminaren
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In diesem Seminar erhalten Sie Informationen zu den leitlinienkonformen Entwicklungsdaten. Wir besprechen diagnostische Settings, die die zielsprachlichen Strukturen fokussieren. In der Therapie kombinieren wir unterschiedliche Ansätze (Patholinguistische Therapie, Kon-Lab, Duogramm). Wir zeigen vielfältige Materialien und geben Hinweise zum Einsatz von Therapiemethoden (Input, Übung, Kontrastierung, Metasprache). Bearbeitet werden im Bereich der Syntax die Mehrwortäußerung, der Aufbau der Nominalphrase und die Verbstellung in Abhängigkeit vom Satztyp. Im Bereich der Morphologie beschäftigen wir uns mit der Flexion von Nomen und Verben. An den Schnittstellen zum Lexikon gehen wir auf die Genuszuweisung und den Aufbau des Verbwortschatzes ein.Wenn Sie erfahren in der Behandlung von Kindern sind, neue Impulse suchen, einen Wiedereinstieg in die SES-Therapie planen oder auch wenn Sie sich eine praktische Umsetzung Ihrer theoretischen Kenntnisse wünschen, ist dieses praxisorientierte Seminar eine wertvolle Grundlage für Ihre Arbeit.
Die TeilnehmerInnen lernen den Patholinguistischen Therapieansatz mit seinen Zielen, Prinzipien und Methoden in einem Überblick kennen. Die praktische Anwendung des Ansatzes wird anhand der „Materialien zur Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz" (Kauschke & Siegmüller (Hrsg.)) auf den Ebenen Grammatik, Wortschatz und Phonologie vorgestellt und exemplarisch aufgezeigt. Es wird die Möglichkeit geben, sich im Plenum live auszutauschen und Fragen zu den Inhalten/Materialien des PLAN zu stellen.
Die Behandlung geriatrischer PatientInnen stellt besondere Anforderungen an Kenntnisse und therapeutische Qualifikationen. Ziel des Seminars ist es, zunächst den Begriff „Alter” und dessen Implikationen für therapeutisches Handeln darzustellen. Unter besonderer Berücksichtigung der Multimorbidität dieser besonderen Patientengruppe werden sinnvolle klinische Handlungspfade und deren einzelne Teilschritte im Hinblick auf vorliegende Schluckstörungen dargestellt. Dabei werden wesentliche Bausteine, wie klinische Screenings und die Indikationsstellung für eine instrumentelle Untersuchung, besonders diskutiert werden. Die Abgrenzung zwischen Presbyphagie (alterungsbedingte Veränderung der Schluckphysiologie) und Dysphagie ist dabei zentraler Diskussionsgegenstand. Aber auch die Grenzen sinnvollen therapeutischen Handelns unter ethischen Gesichtspunkten, bspw. die Indikation einer PEG-Anlage, sollen thematisiert werden.
Jede Art von Singen, Sprechen oder stimmlicher Lauterzeugung gesund herzustellen, ist das Ziel der Complete Vocal Technique (CVT) aus Dänemark. Cathrine Sadolin, die das Complete Vocal Institute 2002 in Kopenhagen eröffnete, nimmt mittlerweile weltweit eine führende Rolle in der Stimmforschung ein. Evaluierte neue Erkenntnisse werden laufend in die praktische Anwendung der Technik integriert.CVT lässt sich übersichtlich in vier Bereiche gliedern: (dieses Seminar beschränkt sich auf die Bereiche 1. bis 3.):1. die drei Grundprinzipien als Grundlage der Stimmgebung:- Support- notwendiger Twang- vorgeschobenen Unterkiefer und Lippenverspannungen vermeiden 2. die vier Modes als „Gangarten“ der Stimme3. Klangfarben zur Gestaltung des Klanges4. Effekte zur Verstärkung des emotionalen AusdruckesIn diesem Seminar werden Theorie und Praxis der CVT im Kontext von Stimmtherapie und Stimmhygiene zur Erarbeitung einer gesunden und vitalen Stimme vermittelt. Die vier Stimm-Modes, die sich durch Klang und Charakter voneinander unterscheiden, bilden nicht nur den Kern von Forschung und Lehre, sondern stehen auch im Zentrum des Seminars: „Moderne“ Sounds gesund produzieren, differenzieren zwischen „uniquem“ Popsound und Verspannung, einzelne Klangparameter isolieren und gezielt verändern und für die Akupädie die auditive Klanganalyse präzisieren. Durch aktives Modellieren der Vokaltraktgestalt können Rachenverspannungen, die häufig zu Missempfindung, Heiserkeit oder Stimmstörungen führen bzw. damit einhergehen, gelöst oder verhindert werden.Die klar strukturierte und gut umsetzbare Übungsmethodik bietet Tools an, die sich leicht in der Therapie einsetzen lassen und Verbesserungen umgehend erlebbar machen. Eine für die CVT-Praxis wesentliche Pädagogik auf Augenhöhe fördert, im therapeutischen Setting angewandt, Resilienz und Eigenverantwortung der PatientInnen.Es werden viele praktische Übungen angeboten. Daher ist die Bereitschaft, sich sowohl mit der eigenen Stimme einzubringen, als auch durch Zuhören von anderen TeilnehmerInnen zu lernen Voraussetzung für dieses Seminar.Im Seminar finden u.a. folgende therapierelevante Themen Beachtung: Atemunterstützung, Phonationsatmung, Lautkraft, Stimmschluss, Resonanz, Tragfähigkeit, Prosodie, Brillanz, Dynamik, Ausdauer, Flexibilität, Tonhaltedauer, Stimmumfang, Klangfarbe, Ausdruck, physiologische Sprechstimmlage, Heiserkeitsprophylaxe, Lautbildung, Konzepte zur Entlastung der Stimme.
Das Thema „Ernährungsstörungen bei Kindern" bekommt in den letzten Jahren auch immer mehr Aufmerksamkeit in der Logopädie. Durch den uneinheitlichen Gebrauch der Nomenklatur, im Verhältnis wenig Material für Diagnostik und Therapie und Neuerungen in der ICD-11 fällt vielen der Einstieg in das Thema schwer. In diesem Seminar werden zunächst die Begrifflichkeiten und die Schwerpunkte, die bei einer Ernährungsstörung bzw. Fütter-/Essstörung auftreten können, geklärt. Um mögliche Ursachen und die mitunter komplexen Zusammenhänge zu anderen Grunderkrankungen oder Auffälligkeiten besser verstehen zu können, gibt es einen Einblick in die physiologische Essentwicklung. Hierauf aufbauend geht es dann um die Möglichkeiten in der logopädischen Diagnostik, Beratung und Therapie.
In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an innovativen technikunterstützten Therapieansätzen zur Behandlung oropharyngealer Schluckstörungen auf den Markt gebracht worden. Einige der Techniken eignen sich möglicherweise als diagnostikunterstützende klinische Verfahren, andere trainieren Kraftaufbau betroffener schluckrelevanter Muskelgruppen und eine dritte Gruppe differenziert zwischen Krafttraining und sog. Skill-Training. Ziel des Seminars ist es, die aktuell verfügbaren Techniken hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten und Indikationsstellungen vorzustellen. Darüber hinaus sollen die Verfahren auf ihre klinische Anwendbarkeit hin bewertet werden. Dies erfolgt im Sinne eines klinisch-wissenschaftlichen Ansatzes auf Basis der Würdigung der bestehenden Methodik und Evidenzlage. Es soll vor allem die Möglichkeit geben, die technischen Tools kennenzulernen und auszuprobieren.
Im allgemeinen Trachealkanülenmanagement werden TherapeutInnen und Pflegekräfte zunehmend auch mit beatmeten PatientInnen im stationären (Intensivstation/Frühreha/Weaningzentren) oder ambulanten Setting (häusliche Intensivpflege/Beatmungs-WG/Pflegeeinrichtung) konfrontiert.Das Seminar soll TherapeutInnen und Pflegekräften einen Einblick in die Besonderheiten der Beatmungssituation geben, um Betroffene im Rahmen ihrer individuellen Situation (akut/stationär oder chronisch/ambulant) logopädisch zu unterstützen. Dabei sollen die Beatmungssituation und das interdisziplinäre Vorgehen als besondere Chance zur Realisierung logopädischer Ziele in den Bereichen Kommunikation, Kostaufbau, Atmung oder Sekretmanagement genutzt werden.Inhalte und Themen:- Anatomie und Pathologie der Atmung / Indikationen zur Beatmung- Beatmungsformen und Beatmungsgeräte- therapeutische Optionen bei geblocktem Cuff (ACV)- das Entblocken der Trachealkanüle unter der Beatmung: Leckage- und Ventilbeatmung- Sprechventile für den Beatmungskreislauf- mögliche Gerätealarme: Konsequenzen für die Beatmungsparameter- Essen und Trinken unter Beatmung
SZET ist das funktionsorientierte Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktionen (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen - die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Deshalb wird genau daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten. Die bei vielen TherapeutInnen unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesauger) entfallen, da Ihre PatientInnen diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.Durch das gestraffte und auf das Wesentliche reduzierte Vorgehen ist der erfolgreiche Therapieabschluss je nach PatientIn meist bereits nach 6 bis 12 Therapieeinheiten erreicht.Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren PatientInnen in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre PatientInnen beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können. Außerdem wird ein klares diagnostisches Vorgehen besprochen, das sowohl kieferorthopädische Apparaturen als auch das verkürzte Zungenband einschließt. Nach dem Seminar erhalten die TeilnehmerInnen auf Wunsch Zugang zu umfangreichem, stetig erweitertem Bonusmaterial und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren PatientInnen an die Dozentin wenden. Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei PatientInnen mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.
Unsere berufliche Realität macht eine parallele Therapie schwerer Aphasie und schwerer Sprechapraxie nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma notwendig. Das Gesamtkonzept SpAT® bietet TherapeutInnen neben pathophysiologischen Grundlagen, Definition, Diagnostik, Therapieplanung und Therapiedidaktik ein strukturiertes Therapieprogramm, eigenes Therapiematerial und Ideen zur Partizipation der Angehörigen. Die TeilnehmerInnen erlernen das Handwerkszeug zum Wiederaufbau der sprechmotorischen Programme, die Kombination mit MODAK® und erfahren in vielen Techniken und Transfermöglichkeiten, wie kommunikativ, individuell, alltagsrelevant und ICF-basiert das systematische Vorgehen sein kann. Möglichkeiten zur Evaluation werden aufgezeigt.Videobeispiele verdeutlichen das Therapieverfahren. Auch TherapeutInnen ohne Präferenz für MODAK® werden profitieren.Nach dem Seminar können Sie sich die Therapie schwer betroffener PatientInnen zutrauen.