Letzte Plätze in unseren Seminaren
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Bei der Ösophagusatresie handelt es sich um eine seltene Fehlbildung, bei der die Speiseröhre nicht durchgängig angelegt ist. Diese Fehlbildung tritt statistisch bei einem von circa 3000 Neugeborenen auf. In Deutschland sind das circa 200-250 Babies pro Jahr. Diese Unterbrechung der Speiseröhre kann heute medizinisch gut behandelt werden. Daher geht es mittel- und langfristig v.a. um die Lebensqualität der Kinder und deren Entwicklung. Gerade das Schlucken, Trinken und Essen sind für diese Kinder ein Thema und eine Herausforderung. In diesem Seminar geht es um eine Einführung in das Krankheitsbild und die Besonderheiten in der Essentwicklung sowie um einen Abriss der Möglichkeiten in der Logopädie von klinischer Schluckuntersuchung bis hin zur Elternbegleitung.
In diesem praxisorientierten Seminar werden desensibilisierende und modifizierende Maßnahmen gemäß dem Konzept „Intensiv-Modifikation Stottern" dargestellt und eingeübt.Der Schlüssel für eine erfolgreiche und langfristig wirksame Stottertherapie liegt in der Veränderung der Einstellung der KlientInnen zum Stottern. Ein selbstbewusster und angstfreier Umgang mit der Symptomatik ermöglicht es, Stotterereignisse mit Gelassenheit zu bewältigen, ohne dass negative Gefühle aufkommen. Durch die Veränderung des Stottermusters in ein lockeres unangestrengtes Stottern und durch den gezielten Einsatz von Blocklöse- und prophylaktischen Techniken erhalten die KlientInnen die Möglichkeit, das Stottern nachhaltig zu kontrollieren.Schwerpunkte:- Vermittlung der theoretischen Grundlagen des Stottermodifikationsansatzes- Vorstellung von desensibilisierenden Maßnahmen inkl. Praxisanteil: Konfrontationsmethoden wie Pseudostottern, In-vivo-Training und Ankündigung des Stotterns („advertising"), weiterführende Interventionen zur Veränderung kognitiver Konstrukte- Darstellung und Einübung von modifizierenden Maßnahmen: Nettostottern, Prolongation, Pull-Out- Stabilisierende Methoden für einen langfristig sicheren Umgang mit dem Stottern: Vorbereitung auf Herausforderungen im Alltag, Nachbesserung als weitere sprechmotorische Intervention Die Referentin ist von Hartmut Zückner autorisiert.
Durch das Voranschreiten der medizinischen Begleitung von Frühgeborenen und/oder kranken Neugeborenen steigt die Zahl der Kinder mit Saugschwierigkeiten. Die Behandlung von Säuglingen mit Saug- und Schluckstörungen nimmt daher stetig zu. Wir wissen, dass Muttermilchernährung bzw. das Stillen gerade für Kinder mit medizinischer Vorgeschichte unterstützend sein kann. Zudem können wir aus der Stillberatung hilfreiche Tools, Anwendungsbeispiele und Kniffe übernehmen oder adaptieren, um diese PatientInnen fundiert zu begleiten.