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Sprachtherapeutische Förderung bei Kindern mit Neurodiversität am Beispiel Trisomie 21

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KommSiMa - Kommunikation Sichtbar Machen
KommSiMa - Kommunikation Sichtbar Machen

In vielen Bereichen der Logopädie / Sprachtherapie gibt es PatientInnen, die kaum oder nur in geringem Maße über Lautsprache verfügen, zum Beispiel Personen mit genetischen Syndromen, Personen mit umfangreichen motorischen oder sensorischen Einschränkungen, Personen im Autismusspektrum oder Personen mit erworbenen neurologischen Schädigungen. Wie können auch bei diesen PatientInnen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) kommunikative Fähigkeiten inklusive der Vorläuferfähigkeiten systematisch erfasst und so dargestellt werden, dass darauf aufbauend die Therapie entwicklungsorientiert geplant werden kann? Und wie kann gemeinsam mit Eltern, Angehörigen und Fachpersonen ein gemeinsames Bild der kommunikativen Kompetenz entstehen, auf dessen Basis sinnvoll und zielführend über vorhandene und angestrebte Fähigkeiten kommuniziert werden kann? KommSiMa bietet erstmalig eine systematische Möglichkeit, die vielgestaltigen kommunikativen Fähigkeiten einer Person übersichtlich und anschaulich auf einem Profilbogen (DIN A3-Seite) dazustellen. Kommunikative Vorläuferfähigkeiten sind dabei sofort erkennbar. Aus diesen Einordnungen kann als Ist-Zustand eine gültige Stufe kommunikativer Kompetenz abgeleitet werden.Kommunikation sollte auf zwei Ebenen erfasst werden: zum einen die Kommunikationsformen (KommFo), also alle genutzten Ausdrucksmöglichkeiten, und zum anderen die Kommunikationsfunktionen (KommFu), die Absichten, die eine Person mit ihrer Kommunikation verfolgt.Das so entstandene Kompetenzprofil macht das aktuelle Inventar kommunikativer Fähigkeiten für Beratung, Therapie, Förderung und Begleitung sichtbar.Neben dem Profilbogen enthält KommSiMa ein Handbuch mit umfangreichen Informationen zum theoretischen Hintergrund, zu Entwicklungsmodellen, zur Durchführung. Fallbeispiele verdeutlichen die Kategorisierung. Die 24 KommFu-Karten erklären jede Kommunikationsfunktion, nennen Beispiele und beschreiben Beobachtungs- und Durchführungsmöglichkeiten. Sie können in der Diagnostik und Beobachtung als Lern- und Merkhilfe genutzt werden.Das Kompetenzprofil KommSiMa kann auch im Verlauf unterschiedlicher Settings angewendet werden, zum Beispiel: - im Rahmen von Sprachtherapie, UK-Beratung, SPZ-Diagnostik- in Kita, Frühförderung- im Rahmen von Regel- und Förderschulen- in Klinik, Pflege- und Wohneinrichtungen

129,00 €*
Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Trisomie 21
Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Trisomie 21

Kinder mit Trisomie 21 haben eine verzögerte Sprachentwicklung, sprechen häufig undeutlich und haben manchmal Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Sprechen und kommunizieren zu können, ist aber eine Grundlage für die Teilhabe in Familie, Kita, Schule und später im Beruf. Der Ratgeber wendet sich deshalb an alle Personen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Trisomie 21 kommunizieren, und beantwortet häufige Fragen zum Thema Sprachförderung und Förderung der Nahrungsaufnahme:    Wie läuft die Sprachentwicklung bei Kindern mit Trisomie 21 ab?    Welchen Einfluss haben andere Faktoren, z.B. das Hören?    Wie gelingt die Förderung der Sprachentwicklung im Alltag?    Wie helfen Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) konkret die Kommunikation und den Spracherwerb zu unterstützen?    Warum und wie hilft Frühes Lesen und Literacy?    Wann sollten alternative Kommunikationshilfen wie Tablets und Talker eingesetzt werden?    Welche Rituale, Regeln und Lernstrategien helfen beim Spracherwerb?    Wie können Mundschluss und Nahrungsaufnahme gefördert werden?    Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Frühförderung, Kita, Schule und Therapeut:innen gelingen?    Warum und wann brauchen Kinder und Jugendliche mit Trisomie 21 eine spezifische Sprachtherapie?Der Ratgeber enthält zahlreiche konkrete Ideen zur Sprachförderung, aber auch zur Förderung der Mundmotorik und der Nahrungsaufnahme, die im Frühförderzentrum, in der Kita, in der Schule und zu Hause im Alltag umgesetzt werden können. Der Einsatz von Unterstützter Kommunikation (UK) und insbesondere die Förderung mit Gebärden sowie das Konzept Frühes Lesen werden vorgestellt. Ein umfangreiches Glossar erläutert Fachbegriffe zu Sprachentwicklung, Kommunikation und Nahrungsaufnahme.

18,50 €*
Frühes Lesen und Literacy (nicht nur) für Kinder mit Trisomie 21

Lesenkönnen bedeutet gerade auch für Kinder mit kognitiver Beeinträchtigung mehr Selbständigkeit und Selbstbestimmung. Warum können Kinder mit Trisomie 21 und andere Kinder mit Neurodiversität schon im Kindergartenalter relativ leicht Wörter und Buchstaben lesen lernen? Welche neurophysiologischen, kognitiven und sprachlichen Besonderheiten zeigen diese Kinder, so dass sie Schrift schon früh erlernen können? Wie kann die frühe Begegnung mit Schrift in Kita, Frühförderung, Therapie und zu Hause gezielt gefördert werden? Am Beispiel neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Neurodiversität von Kindern mit Trisomie 21 wird erklärt, warum viele Kinder mit kognitiven Besonderheiten besonders Schrift gut erlernen können. Das Konzept des sogenannten „Frühen Lesens“ wird ausführlich vorgestellt und erklärt. Es wird in den Themenbereich Literacy eingeordnet und es wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen erarbeitet, wo konkret im Alltag Schriftsprache gefördert werden kann. Das hierarchisch aufgebaute Frühe-Lesen-Programm wird Stufe für Stufe anhand von Videobeispielen praxisnah erklärt. Die TeilnehmerInnen erlernen jede Stufe des Programms während der Fortbildung, indem sie diese selber ausprobieren und üben. Die Referentin wendet seit über 20 Jahren das Konzept des „Frühen Lesens“ mit gutem Erfolg bei Kindern ab dem 3. Lebensjahr an und beantwortet in der Fortbildung gerne konkrete Fragen zu Ihren (Therapie-)Kindern.

210,00 €*
Weiterbildung "Unterstützte Kommunikation" – Was ist das?

Sie möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne ausreichende Lautsprache auf dem Weg zu einer erfolgreichen Kommunikation unterstützen?Mit unserer in Zusammenarbeit mit dem ZUK Moers entwickelten Weiterbildung lernen Sie alternative Kommunikationsformen kennen und sicher anzuwenden. Profitieren Sie von einer praxisnahen und umfangreichen Ausbildung und werden Sie FachtherapeutIn Unterstützte Kommunikation.In dieser Informationsveranstaltung werden wir Ihnen die Weiterbildungen kurz vorstellen. Dr. Barbara Giel und Uta Hellrung werden in einem ExpertInneninterview von ihrer Arbeit als Therapeutinnen für Unterstütze Kommunikation berichten und anschließend für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Haben Sie vorab Fragen zur Weiterbildung? Dann senden Sie diese bitte mit Bezug zur Veranstaltung an: weiterbildung@prolog-wissen.de

0,00 €*