Orofaziale Dysfunktion
Suchen Sie einen ganzheitlichen, ursachenorientierten und interdisziplinären Therapieansatz, den Sie bei einer großen Anzahl von Störungsbildern bei Jung und Alt bei unterschiedlichen Bewusstseinszuständen effektiv anwenden können? Haben Sie vielleicht schon mal mit der Padovan-Methode® geliebäugelt, sich aber noch nicht entschließen können, diese umfangreichere Weiterbildung anzugehen? Oder waren Sie sich vielleicht bisher einfach unsicher, ob die Padovan-Methode® tatsächlich etwas für Sie und Ihre PatientInnen sein könnte? In diesem eintägigen Informationsseminar lernen Sie die Grundannahmen der Padovan-Methode®, ihre Ziele und einen Überblick über die Durchführungsweise kennen, um sich ein klares Bild von dieser Methode machen zu können.
Dieser Kompaktüberblick zum Thema „Logopädische Anwendungen mit dem NOVAFON" bietet einen Querschnitt von praxisnahen und fachspezifischen Anwendungsmöglichkeiten des NOVAFONs. Diese werden durch theoretischen Input, Geräte- und Materialkunde, praktische Übungen zum Mitmachen und ausgewählte Fallbeispiele aus der Praxis vermittelt und ermöglichen zudem einen praxisnahen Erfahrungsaustausch unter KollegInnen. Seminarinhalte:- Aufbau und Wirkungsweise des NOVAFONs- Grundlagen der lokalen Vibrationstherapie- Kontraindikationen- fachspezifische Anwendungsmöglichkeiten des NOVAFONs in der Logopädie- Einführung in die Nutzung der intraoralen AufsätzeVertiefen Sie Ihre Fachkenntnisse durch den unterstützenden Einsatz des NOVAFONs bei der logopädischen Behandlung von- funktionellen und organischen Dysphonien- Fazialisparesen und orofazialen Sensibilitätsstörungen- Narbenbehandlung, z.B. bei Z.n. abgeschlossener Tumoroperation- Dysphagien- intraoralen Sensibilitätsstörungen (nach oralchirurgischen Eingriffen, Unfallfolgen, etc.)
Suchen Sie einen ganzheitlichen und ursachenorientierten Therapieansatz, den Sie bei einer Vielzahl multidisziplinärer Störungsbilder bei Jung und Alt und bei unterschiedlichsten Bewusstseinszuständen anwenden können?Haben Sie vielleicht schon mal mit der Padovan-Methode® geliebäugelt, sich aber noch nicht entschließen können, eine umfangreichere Weiterbildung anzugehen? Oder waren Sie sich bisher einfach unsicher, ob die Padovan-Methode® tatsächlich etwas für Sie sein könnte bzw. haben Sie noch keine klare Vorstellung von der Padovan-Methode®? In diesem Informationsseminar lernen Sie die Grundannahmen der Padovan-Methode® und ihre Ziele sowie erste Eindrücke zur Durchführungsweise kennen, um sich ein besseres Bild von dieser Methode machen zu können und diese von anderen Methoden unterscheiden zu können. Anhand von Videobeispielen aus der Praxis erleben Sie in Ausschnitten die Padovan-Methode® in ihrer Anwendung. Das Informationsseminar vermittelt Ihnen keine praktischen Inhalte, um direkt und eigenständig mit der Methode arbeiten zu können. Es soll Ihnen als Entscheidungshilfe und zur breiteren Information dienen.Die Inhalte im Einzelnen:- wer steht hinter der Padovan-Methode®- die vier Säulen der Padovan-Methode®- Grundannahmen- Anwendungsbereiche- Ziele der Padovan-Therapie®- erstes Kennenlernen der neuro-evolutiven Bewegungsmuster, insbesondere der reflektorisch-vegetativen Mundfunktionen- Wechselbeziehung Mund-Körper innerhalb der Padovan-Therapie®- Einzelnde Videobeispiele aus der Praxis- Informationen zur Weiterbildung zur Padovan-Therapeutin®
Inhalte der Fortbildung:- Grundlagen: Mundfunktionsstörungen- Anamnese und Diagnostik bei Mundfunktionsstörungen- Grundgedanken des FMP®- FMP®-Material- Übungsaufbau, Ablauf und Übungsvarianten des FMP®, FMP®-Apps- Dokumentationsvorlage des FMP®- Hausaufgaben- Zeit für Fragen und AustauschBehandlungen von PatientInnen mit Mundfunktionsstörungen (MFS) in Kombination mit einem Sigmatismus gehören zu den typischen Therapien in der Logopädie. Das Funktionale Mundprogramm FMP® ist ein praxiserprobtes Konzept für diese Patientengruppe und führt in vielen Fällen bereits innerhalb von 10 Therapiestunden zum Erfolg.Ursprünglich wurde das FMP® als Gruppenkonzept für Vorschul- und Schulkinder entwickelt. Inzwischen wird es überwiegend in der Einzeltherapie, auch bei jüngeren PatientInnen oder für Erwachsene, eingesetzt. Erste Studien zur Wirksamkeit und Praktikabilität des FMP® liegen vor. Ein systematisches Vorgehen mit klarer Stundenplanung, Übungsabfolge,Therapiedauer und Erfolgskriterien ist vorgegeben. Die Übungen werden strukturiert und trotzdem individuell angepasst an das Alter und die jeweiligen Fähigkeiten durchgeführt. Außerdem ist die Dokumentation einfach sowie übersichtlich und ermöglicht die fortlaufende Kontrolle des Leistungsstandes der Kinder. Neben den FMP®-Apps „Praxis“ und „Übungen“ liegen weiterhin sowohl der Dokumentationsbogen als auch ein Hausaufgabenblatt als Kopiervorlagen vor. So können AnwenderInnen ihre Dokumentation und die Hausaufgabenliste passend zum eigenen Arbeitsumfeld per App oder papierbasiert organisieren. Methoden:- Lehrgespräch - Präsentation- viele praktische Übungen- Zeit für Fragen und Austausch
Logopädische Störungsbilder mit Beteiligung des orofazialen Systems treten altersunabhängig auf und erweisen sich als große Herausforderung für alle in die Betreuung involvierten ÄrztInnen und TherapeutInnen. Orofaziale Fehlfunktionen beeinflussen Sprechen, Atmung, Schlucken, Körperhaltung und den Zahnhalteapparat. Eine unphysiologische Körperhaltung kann die Leistungen des Mundbereiches empfindlich stören. Es zeigen sich multikausale Wechselwirkungen. Hervorzuheben ist die enge Verbindung zwischen Atem-/Schluck-/Stimm- und Sprechfunktionen, Rumpfhaltung und Zungenfunktion. Als sensomotorische Einheit ist das orofaziale System anatomisch und neurophysiologisch hochkomplex vernetzt und steht in permanenter Wechselwirkung mit anderen Körpersystemen. Die Vielschichtigkeit lässt sich vielfach nur erahnen. Ziel dieses Seminars ist es, möglichst viele Erscheinungsbilder zu erfassen - einen systemischen, interdisziplinären Zugang als Möglichkeit in Diagnostik und Therapie aufzuzeigen. Hierzu werden Falldarstellungen aus der Praxis präsentiert.
Das Konzept k-o-s-t (körperorientierte Sprachtherapie) nimmt als Basistherapie eine Scharnierfunktion zwischen Schulmedizin, Komplementärmedizin und pädagogisch-therapeutischen Maßnahmen ein und schlägt die Brücke zur logopädischen Therapie. k-o-s-t wirkt auf das gesamte Körpersystem, ist den Kurzzeitinterventionen zuzuordnen und eignet sich als Therapie vor oder während der logopädischen Behandlung derjenigen Sprach-, Sprech-, Stimm- und Redefluss-Störungen, die eine Körperstabilisierung und/oder -aufrichtung erfordern. Der Kern des Konzeptes besteht aus vier Säulen: Beobachtung - multidisziplinäre Diagnostik - Kommunikation - Stimulation. k-o-s-t schafft interdisziplinär die Basis für individuelles, zielorientiertes, effizientes und ökonomisches Vorgehen in einer therapeutischen Intervention, nutzt mit der Zusammenarbeit mit den Eltern das Verständnis für Eigenverantwortung und erhöht den notwendigen täglichen Übungsfaktor. Es werden Fallbeispiele erörtert.
In diesem praxisorientierten Seminar wird in die anatomischen und funktionellen Grundlagen des Velums und des VPA (velopharyngealen Abschlusses), in die Embryologie von Spaltfehlbildungen sowie in die Tubenbelüftung und die Hörstörungen bei LKGS theoretisch eingeführt. Die Elternberatung bei LKGS wird ebenso besprochen wie die Funktionszusammenhänge aller Querstrukturen im Körper. Während der theoretischen Auseinandersetzungen mit den Sprechfehlerkategorien werden wir praktisch selbst LKGS-typische Sprechfehler produzieren und darauf den Therapieaufbau mit vielen Videobeispielen und Spielmaterialien praxisnah veranschaulichen. Viele Ko-Artikulationsprozesse werden mit Therapiebezug und den Hinweisen beleuchtet, welche konkrete Schwierigkeit diese für LKGS-PatientInnen bergen. Dieses Seminar möchte Spaß und Interesse an der LKGS-Therapie wecken.
Ziel des Seminars ist es, das Geheimnis der Zungenruhelage zu lüften und eine methodenunabhängige Herangehensweise für die individuelle und effiziente Therapie orofazialer Dysfunktionen / myofunktioneller Störungen mit dem Schwerpunkt Schlucken vorzustellen, die sofort in der Arbeit mit Kindern ab ca. 4 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen (ohne oder mit geringen kognitiven Einschränkungen) angewendet werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Durchführung von Anamnese, Diagnostik, Therapie und Nachkontrolle. Gründlich werden alle Schritte sowie geeignete Entscheidungskriterien für die patientInnenspezifische Behandlungsplanung erarbeitet, um eine sichere Umsetzung im therapeutischen Alltag zu ermöglichen. Darüber hinaus werden wir die Themen „Motivation" und „Transfer" erörtern und uns differenziert mit der Sinnhaftigkeit traditioneller Übungen befassen. Erforderliches Hintergrundwissen wird anschaulich vermittelt (Ursachen und Symptome orofazialer Dysfunktionen, physiologisches Schluckmuster, Therapiematerial, Komplex Zungenruhelage, Mundhaltung, Atmung, Zähne, orofaziale Muskulatur, kieferorthopädische Geräte, Elternberatung etc.).
„Myofunktionelle Störungen" bezeichnen Fehlfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich. Neben den orofazialen Dysfunktionen zeigen sich häufig Auffälligkeiten, z.B. in der Haltung, Wahrnehmung oder im Gleichgewicht. In unserer Fortbildung lernen Sie, die komplexen Zusammenhänge zwischen dem orofazialen Komplex, den Basissinnen und der kindlichen Entwicklung zu verstehen und erhalten einen Einblick in das Ursachengefüge und die Diagnostik von myofunktionellen Störungen. Es werden sechs Therapiebausteine vorgestellt und deren Wechselwirkung auf den orofazialen Komplex und den gesamten Körper beschrieben.Weitere wichtige Themen stellen die Elternarbeit, Hausaufgaben und der oft mühevolle Transfer des neuen Schluckmusters dar. Sie erhalten viele Anregungen, u.a. auch über Videobeispiele und Selbsterfahrungen, um die Therapie kindgerecht und abwechslungsreich zu gestalten.Ziel der Fortbildung ist es, grundlegende Kenntnisse über das multikausale Störungsbild zu erlangen. MyoMot® möchte Ihnen auch mittels Bewegung und Selbsterfahrung zeigen, dass die Therapie von myofunktionellen Störungen Spaß machen kann.
Ballovent ist ein Hilfsmittel für die prophylaktische und therapeutische Anwendung bei Kindern und Erwachsenen, bei Menschen mit Beeinträchtigungen und bei geriatrischen PatientInnen. Ballovent eignet sich zum Einsatz bei habituell offener Mundhaltung und/oder eingeschränkter Salivationskontrolle, zur Tonusregulierung bei funktionell oder organisch bedingten orofazialen myogenen Insuffizienzen und in der Behandlung, bei Atem-, Sprach-, Sprech- und/oder Stimmstörungen. - Vorstellung des Hilfsmittels und praktisches Üben - Indikationen und Kontraindikationen - Strategien in der Anwendung - Wann benutze ich Ballovent mit welchem Ventil?- Praktische Durchführung, Übungsintensität, Übungssetting - Wie funktioniert der Einsatz? Wie oft wird geübt? Was muss beachtet werden? Was darf dabei nicht vergessen werden? Wie wird kontrolliert?
Menschliche Entwicklungsprozesse bauen aufeinander auf, wobei sensomotorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten parallel erworben werden, mit der zunehmenden Reifung des ZNS einhergehen und einander bedingen. Durch Störungen der neuronalen Reifung bzw. umfassende Selbstregulationsprozesse der genannten Bereiche kann die immanente Entwicklungssystematik unausgeglichen ablaufen. Mit dem hier vorgestellten Ansatz können angeborene oder erworbene Entwicklungsstörungen, die im Verlauf der neurologischen Organisation oder im Erwachsenenalter auf verschiedenen Stufen auftreten können, ausgeglichen werden. Unvollständige Fähigkeiten können funktionell zur Reifung gebracht bzw. Entwicklungen geholt oder verbessert werden. Deshalb wird in der Therapie mit genetisch determinierten Bewegungsmustern des Körpers, der Hände, der Augen und des orofazialen Bereiches (Atmung, Saugen, Kauen, Schlucken) gearbeitet. Modul 1: Theoretische Grundlagen und Körperübungen Inhalte des Moduls 1 sind die Entwicklungsgeschichte sowie die neurophysiologischen Grundlagen der Methode. Es wird auf die ontogenetische (v.a. die Vermittlung der wichtigsten Meilensteine und Merkmale der senso-motorischen Bewegungsentwicklung) und die phylogenetische Entwicklung wie auch auf die Organisation und Reorganisation des Nervensystems eingegangen. Von Bedeutung ist dabei die Beziehung zwischen den komplexen Prozessen des Gehens, Sprechens und Denkens. Der praktische Teil beinhaltet die theoretische und praktische Vermittlung aller Körper-, Hand- und Augenübungen. Die Übungen werden - bis auf wenige - durch die Teilnehmenden selbst ausprobiert und geübt.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Das Kennen der Zahn- bzw. Kieferentwicklung gemeinsam mit dem kieferorthopädischen Fachvokabular ist Voraussetzung, um den Zusammenhang von Form und Funktion bzw. die Rolle der Epigenetik bei der Entstehung u.a. von schiefen Zähnen verstehen zu können. Wenn Form und Funktion sich gegenseitig bedingen, ist die Zahnstellung ein Spiegel der sie umgebenden Muskulatur. Im ersten Teil des Seminars wird das notwendige kieferorthopädische Fachvokabular für die Kommunikation mit KieferorthopädInnen vermittelt. Im zweiten Teil des Seminars geht es um Form und Funktion. Hier wird der Begriff der „Epigenetik“ erläutert und der Zusammenhang von Form und Funktion an Fallbeispielen demonstriert. Jede/r TeilnehmerIn sollte am Ende beider Teile in der Lage sein, „Zähne zu lesen“ und daraus die bestehenden Ruhe-Weichteil-Beziehungen abzuleiten.
Menschliche Entwicklungsprozesse bauen aufeinander auf, wobei sensomotorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten parallel erworben werden, mit der zunehmenden Reifung des ZNS einhergehen und einander bedingen. Durch Störungen der neuronalen Reifung bzw. umfassende Selbstregulationsprozesse der genannten Bereiche kann die immanente Entwicklungssystematik unausgeglichen ablaufen. Mit dem hier vorgestellten Ansatz können angeborene oder erworbene Entwicklungsstörungen, die im Verlauf der neurologischen Organisation oder im Erwachsenenalter auf verschiedenen Stufen auftreten können, ausgeglichen werden. Unvollständige Fähigkeiten können funktionell zur Reifung gebracht bzw. Entwicklungen geholt oder verbessert werden. Deshalb wird in der Therapie mit genetisch determinierten Bewegungsmustern des Körpers, der Hände, der Augen und des orofazialen Bereiches (Atmung, Saugen, Kauen, Schlucken) gearbeitet. Modul 1: Theoretische Grundlagen und Körperübungen Inhalte des Moduls 1 sind die Entwicklungsgeschichte sowie die neurophysiologischen Grundlagen der Methode. Es wird auf die ontogenetische (v.a. die Vermittlung der wichtigsten Meilensteine und Merkmale der senso-motorischen Bewegungsentwicklung) und die phylogenetische Entwicklung wie auch auf die Organisation und Reorganisation des Nervensystems eingegangen. Von Bedeutung ist dabei die Beziehung zwischen den komplexen Prozessen des Gehens, Sprechens und Denkens. Der praktische Teil beinhaltet die theoretische und praktische Vermittlung aller Körper-, Hand- und Augenübungen. Die Übungen werden - bis auf wenige - durch die Teilnehmenden selbst ausprobiert und geübt.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Dieses Modul ist fester Bestandteil der Fortbildungsreihe zur Erlangung des Abschlusses als Padovan-TherapeutIn und ist Voraussetzung für die Teilnahme an allen folgenden Modulen (Module III bis V) zur Padovan-Methode®.Inhalt ist die Praxis aller „Körper- und orofazialen Übungen“ sowie Vertiefung im Hinblick auf die Anwendung der Übungen bei ausgewählten Störungsbildern und im Rahmen spezifischer Durchführungsbedingungen. Die TeilnehmerInnen erhalten Sicherheit in der praktischen Anwendung der Körper- und orofazialen Übungen aus Modul I und II und lernen deren Anwendung bei PatientInnen kennen, die aufgrund ihrer Erkrankung bzw. Beeinträchtigung keine aktive Mitarbeit zeigen können.Hinweis: Die Padovan-Methode wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Schlucktraining reicht nicht aus zur Therapie orofazialer Dysfunktionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wenn auch Auffälligkeiten von Haltung, Tonus, Motorik, Wahrnehmung, Atmung, Kauen und Artikulation oder Einschränkungen der Kognition bestehen. Dann ist ein umfassenderes Behandlungsspektrum erforderlich. Das Seminar hat einen hohen Praxisanteil, in dem wir Diagnostik- und Therapieschritte gemeinsam untereinander erproben werden. Vielfältige Methoden und Materialien zur ganzkörperlichen und orofazialen Wahrnehmungsförderung, Mobilisierung und Eutonisierung werden vorgestellt und angewendet (z. B. Haltungs- und Tonusmodifizierung, manuelle Techniken, Vibration, Taping) sowie Wechselwirkungen beobachtet. Ebenso befassen wir uns mit den Themen: Respiration, Kauen und Aussprache und entwickeln Entscheidungskriterien zur Planung einer individuell wirksamen Behandlung.Das nötige theoretische Wissen wird kompakt und verständlich dargestellt (Symptome, verschiedene Schluckmuster, anatomische Strukturen, Wechselbeziehung Zungenruhelage, Lippenschluss, Nasenatmung).Seminarziel ist die Erweiterung des therapeutischen Blicks auf Aspekte der Diagnostik und Behandlung orofazialer Dysfunktionen, die über die Untersuchung des Mund-Gesicht-Bereichs und reines Schlucktraining hinausgehen.
Das elastische Tape stellt eine sinnvolle Ergänzung in der logopädischen Therapie dar. Es kann durch gezielte Anwendung die Therapieeffektivität steigern. Das Seminar bringt den theoretischen Hintergrund über die Wirkungsweisen der elastischen Tapes sowie deren praktische Anwendung näher. Gezielt werden Anlagen im Gesichts- und Halsbereich fokussiert, die den Kernbereich der alltäglichen Praxis darstellen und gut im Onlineformat präsentiert werden können. Hierbei werden Tapeanlagen u.a. aus den Bereichen der Orofazialen Therapie (z.B. Mund- und Kieferschluss sowie Unterstützung der Artikulationstherapie) und Neurologie (z.B. Fazialisparese, Schlucken) präsentiert. Ebenfalls wird der Einsatz von Crosstapes erprobt.Als TeilnehmerIn sollen Sie in die Lage versetzt werden, über Indikation und individuell ausgerichtete Anlagetechnik zu entscheiden. Darüber hinaus sollen Sie auch, sofern nötig, Eltern und Angehörige Ihrer PatientInnen zum Anlegen des Tapes anleiten können.
Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, schweren Entwicklungsstörungen oder Autismus bilden eine wichtige PatientInnengruppe in der sprachtherapeutischen Praxis. In der Praxis bewährte Therapieansätze stoßen dabei oftmals an ihre Grenzen. Dieses Seminar beleuchtet die Therapie orofazialer Dysfunktionen bei (geistig) behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nach dem Konzept k-o-s-t (körperorientierte Sprachtherapie) und liefert neue Anstöße und Ideen, um die Therapie mit diesen besonderen PatientInnen zu bereichern. Der Fokus der Methode k-o-s-t liegt auf einer ganzheitlichen Betrachtung der Klientel in einem interdisziplinären Kontext und schließt Elemente für eine gelingende Kommunikation unabdingbar mit ein. Praktische Beispiele und Übungen vertiefen die Seminarinhalte.
Das Seminar dient der theoretischen und praktischen Einführung in die Behandlung von fazialen und intra-oralen Paresen in Anlehnung an die PNF-Methode, die sich durch die Strukturiertheit ihrer Vorgehensweise sehr bewährt hat.Im Mittelpunkt steht das Erlernen des Umgangs mit propriozeptiv neuromuskulären Fazilitationstechniken im fazio-oralen Bereich. Es erfolgt eine Anleitung zur praxisnahen Anwendung unter Berücksichtigung weiterer Verfahren, wie z.B. der F.O.T.T. Außerdem findet ein Transfer der PNF-Methode auf intra-orale Schädigungen statt. Den Schwerpunkt des Seminars stellt die praktische Einweisung in die Behandlungsmethode dar. Dabei soll gezeigt werden, wie die PNF-Methode speziell bei PatientInnen mit zentralen Fazialisparesen angewendet werden kann.
Die Atemlehre des bewussten zugelassenen Atems basiert auf der Lehre des Erfahrbaren Atems. Die Wahrnehmung des Atems als das verbindende Element zwischen Körper, Seele und Geist ermöglicht eine verbesserte Selbstwahrnehmung und dadurch einen angemessenen Kontakt zum Gegenüber. Diese ressourcenorientierte Methode kann Ihnen eine Unterstützung nicht nur in der Stimmtherapie sein, sondern auch bei Menschen mit Post-Covid-Syndrom oder CMD hilfreich sein. Die Fortbildung bietet überwiegend praktische Übungen zur Unterstützung der vertieften Atembewegung, des Atemflusses, eines ausgeglichenen Körpertonus und einer Stimmgebung aus dem Körper heraus. Es handelt sich um ein vorwiegend praktisches Seminar, um Behandlungsmöglichkeiten der Atemtherapie kennen zu lernen.
„Myofunktionelle Störungen" bezeichnen Fehlfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich. Neben den orofazialen Dysfunktionen zeigen sich häufig Auffälligkeiten, z.B. in der Haltung, Wahrnehmung oder im Gleichgewicht. In unserer Fortbildung lernen Sie, die komplexen Zusammenhänge zwischen dem orofazialen Komplex, den Basissinnen und der kindlichen Entwicklung zu verstehen und erhalten einen Einblick in das Ursachengefüge und die Diagnostik von myofunktionellen Störungen. Es werden sechs Therapiebausteine vorgestellt und deren Wechselwirkung auf den orofazialen Komplex und den gesamten Körper beschrieben.Weitere wichtige Themen stellen die Elternarbeit, Hausaufgaben und der oft mühevolle Transfer des neuen Schluckmusters dar. Sie erhalten viele Anregungen, u.a. auch über Videobeispiele und Selbsterfahrungen, um die Therapie kindgerecht und abwechslungsreich zu gestalten.Ziel der Fortbildung ist es, grundlegende Kenntnisse über das multikausale Störungsbild zu erlangen. MyoMot® möchte Ihnen auch mittels Bewegung und Selbsterfahrung zeigen, dass die Therapie von myofunktionellen Störungen Spaß machen kann.
Menschliche Entwicklungsprozesse bauen aufeinander auf, wobei sensomotorische, kognitive und sprachliche Fähigkeiten parallel erworben werden, mit der zunehmenden Reifung des ZNS einhergehen und einander bedingen. Durch Störungen der neuronalen Reifung bzw. umfassende Selbstregulationsprozesse der genannten Bereiche kann die immanente Entwicklungssystematik unausgeglichen ablaufen. Mit dem hier vorgestellten Ansatz können angeborene oder erworbene Entwicklungsstörungen, die im Verlauf der neurologischen Organisation oder im Erwachsenenalter auf verschiedenen Stufen auftreten können, ausgeglichen werden. Unvollständige Fähigkeiten können funktionell zur Reifung gebracht bzw. Entwicklungen geholt oder verbessert werden. Deshalb wird in der Therapie mit genetisch determinierten Bewegungsmustern des Körpers, der Hände, der Augen und des orofazialen Bereiches (Atmung, Saugen, Kauen, Schlucken) gearbeitet. Modul 1: Theoretische Grundlagen und Körperübungen Inhalte des Moduls 1 sind die Entwicklungsgeschichte sowie die neurophysiologischen Grundlagen der Methode. Es wird auf die ontogenetische (v.a. die Vermittlung der wichtigsten Meilensteine und Merkmale der senso-motorischen Bewegungsentwicklung) und die phylogenetische Entwicklung wie auch auf die Organisation und Reorganisation des Nervensystems eingegangen. Von Bedeutung ist dabei die Beziehung zwischen den komplexen Prozessen des Gehens, Sprechens und Denkens. Der praktische Teil beinhaltet die theoretische und praktische Vermittlung aller Körper-, Hand- und Augenübungen. Die Übungen werden - bis auf wenige - durch die Teilnehmenden selbst ausprobiert und geübt.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen über die neurowissenschaftlich begründeten Grundlagen der FaceFormer Trainings-Therapie. Ausgangspunkt ist das Cranio Cervikale Funktionsmodell (CCFM) nach Berndsen/Berndsen, das zentrale Zusammenhänge zwischen Kopf-, Hals- und Körperfunktionen beschreibt. Es zeigt, wie lebenswichtige Grundfunktionen wie Atmung, Schlucken und Kopforientierung sich zu übergeordneten neuronalen Steuerprozessen organisieren, wodurch sich herkömmliche funktionelle Sichtweisen erweitern und relativieren. Diese elementaren Steuerprozesse sind neurofunktionell verschaltet und beeinflussen Basisfunktionen, Wachstum, Form- und Haltungsentwicklung, die orofaziale Strukturbildung, vegetative Regulation, Stoffwechselprozesse sowie körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Ihre Störung bildet den Ausgangspunkt für komplexe Kausalketten mit weitreichenden Auswirkungen auf das gesamte Körpersystem. Die TeilnehmerInnen lernen, funktionelle Auffälligkeiten zu erkennen, zu diagnostizieren und im Gesamtzusammenhang zu interpretieren. Ein praxisbezogenes Diagnoseschema erleichtert die systematische Einordnung klinischer Beobachtungen. Darauf aufbauend wird die Anwendung der FaceFormer Trainings-Therapie vermittelt. Der hierfür entwickelte FaceFormer ist ein patentiertes, zertifiziertes Medizinprodukt zur gezielten Reorganisation gestörter Steuerprozesse. Ziel des Seminars ist es, die Bedeutung dieser zentralen Funktionssteuerungen für Gesundheit, Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Therapieerfolg zu verstehen. Die TeilnehmerInnen erwerben grundlegende fachliche Voraussetzungen, um die FaceFormer Trainings-Therapie wirksam in der klinischen Praxis anzuwenden. Praktische Übungen und Fallbeispiele vertiefen die Inhalte.
Bei diesem Kompaktseminar werden die theoretischen Grundlagen stark komprimiert behandelt (ca. 1 UE), der Praxisteil bleibt vollumfänglich erhalten (ca. 4 UE) und bietet folgende Inhalte: - Grundgedanken des FMP®- FMP®-Material- Übungsaufbau, Ablauf und Übungsvarianten des FMP®- Dokumentationsvorlagen des FMP®- Nutzung der FMP®-Apps für die Hausaufgaben und die Dokumentation- Zeit für Fragen und AustauschDie Behandlungen von PatientInnen mit Mundfunktionsstörungen (MFS) in Kombination mit einem Sigmatismus gehören zu den typischen Therapien in der Logopädie. Das Funktionale Mundprogramm FMP® ist ein praxiserprobtes Konzept für diese PatientInnengruppe und führt in vielen Fällen bereits innerhalb von 10 Therapiestunden zum Erfolg. Ursprünglich wurde das FMP® entwickelt als Gruppenkonzept für Vorschul- und Schulkinder. Inzwischen wird es überwiegend in der Einzeltherapie, auch bei jüngeren PatientInnen oder Erwachsenen, eingesetzt. Erste Studien zur Wirksamkeit und Praktikabilität des FMP® liegen vor.Ein systematisches Vorgehen mit klarer Stundenplanung, Übungsabfolge, Therapiedauer und Erfolgskriterien ist vorgegeben. Die Übungen werden strukturiert und trotzdem individuell angepasst an das Alter und die jeweiligen Fähigkeiten durchgeführt.Außerdem ist die Dokumentation einfach sowie übersichtlich und ermöglicht die fortlaufende Kontrolle des Leistungsstandes der Kinder. Neben den FMP®-Apps „Praxis“ und „Übungen“ liegen weiterhin sowohl der Dokumentationsbogen als auch ein Hausaufgabenblatt als Kopiervorlagen vor. So können AnwenderInnen ihre Dokumentation und die Hausaufgabenliste passend zum eigenen Arbeitsumfeld per App oder papierbasiert organisieren. Methoden:- Lehrgespräch - Präsentation- viele praktische Übungen - Zeit für Fragen und Austausch
Das Castillo Morales®-Konzept versteht sich als neurophysiologisch orientiertes und ganzheitlich denkendes Behandlungskonzept mit philosophischen Grundlagen, die sich stark an die lateinamerikanische Sozialanthropologie anlehnen. Die Zusammenarbeit mit den PatientInnen und den Angehörigen findet stets ressourcenorientiert und auf Augenhöhe statt sowie in enger interdisziplinärer Vernetzung und Absprache. In diesem Einführungsseminar werden die Grundlagen und die Philosophie des Konzeptes beleuchtet. Durch Selbsterfahrung und gemeinsames Arbeiten wird das Zusammenspiel zwischen Körper- und Kopfhaltung und orofazialen Strukturen erlebt und die TeilnehmerInnen erhalten viele Anregungen und Hilfestellungen aus dem Castillo Morales®-Konzept für den therapeutischen Alltag, zum Beispiel praktische Hilfen für funktionell sinnvolle Ausgangspositionen zu geben und bestimmte Techniken der manuellen Stimulation der Muskulatur des ganzen Körpers und speziell für den orofazialen Bereich anzuwenden.
Immer wieder kann es bei sprechmotorisch begründeten Lautbildungsproblemen bzw. bei Vorliegen von dyspraktischen Anteilen zu großen Problemen beim Erreichen einzelner Laute und dann deren Transfer in den Sprechablauf kommen. Dazu können spezifische Einschränkungen in motorischen und sensorischen Funktionen des orofazialen Bereichs beitragen. Allgemeine Mundmotorikübungen stellen hier keinen sinnvollen Aufgabenbereich dar, die üblichen Anbahnungsmöglichkeiten scheinen nicht zu greifen. In diesem Seminar soll daher neben dem Regulieren grundsätzlicher Bewegungsabläufe das genaue Vorgehen zum Erreichen einzelner Laute dargestellt sowie praktisch umgesetzt werden.
Der erste Tag steht unter dem Motto „Ziele der MFT aus kieferorthopädischer Sicht oder auch: Wie erreichen wir gemeinsam nachhaltige Ergebnisse?". Wir befassen uns mit der myofunktionellen und kieferorthopädischen Behandlung. Wenn Form und Funktion sich gegenseitig bedingen, muss das Ziel dann nicht identisch sein? Und wie erreichen wir überhaupt stabile, d.h. automatisierte Ergebnisse? Gibt es kieferorthopädische Geräte und/oder myofunktionelle Hilfsmittel, die uns dabei helfen können? Wie kann die Behandlung von Form und Funktion einander unterstützend zu nachhaltigen Ergebnissen führen? Gemeinsam werfen wir einen neuen, anderen Blick auf die MFT, der durch die langfristig zu erzielenden Erfolge große gesundheitliche Mehrwerte für unsere PatientInnen bringen kann. Wir KieferorthopädInnen und LogopädInnen sind verantwortlich für die orofazialen Entwicklungsprozesse unserer Kinder. Das ist eine große Chance, aber auch eine Verantwortung, die wir gerne gemeinsam mit Ihnen erarbeiten und tragen möchten.Tag zwei diese Online-Seminars beschäftigt sich mit dem „kleinen Einmaleins der Kieferorthopädie" und schafft Grundlagen bzgl. der Kommunikation mit dem Kieferorthopäden: Wie finden eigentlich Zahnbewegungen statt? Was ist eine GNE (Gaumennahterweiterung)? Wie funktioniert eine Kieferkorrektur? Können Zahnspangen Kiefer wachsen lassen? Welche Zahnspangen gibt es denn überhaupt und was bewirken sie? Stören Zahnspangen immer die Myofunktion? Wie sind sie aus myofunktioneller Sicht zu beurteilen? Welche Myo-Funktionen lassen sich gleichzeitig mit welchen Zahnspangen trainieren und wann sollte man eine parallel laufende myofunktionelle Behandlung auch ablehnen? Auf alle diese Fragen bekommen Sie hier die Antworten.
Das Einführungsseminar stellt die auf dem Bobath-Konzept basierende Behandlung von Kay Coombes, die Therapie des Facio-Oralen Trakts, für neurogene Störungen, mit dem Schwerpunkt Gesichtsbehandlungen vor. PatientInnen mit einer Facialisparese finden sich im Alltag mit unterschiedlichen Problemstellungen konfrontiert. Je nach Schädigung sind der Schutz des Auges, die Ansteuerung der mimischen Muskulatur, die Nahrungsaufnahme sowie die Mund- und Gesichtspflege erschwert oder nicht möglich. Dieses zweitägige Einführungsseminar bietet Interessierten einen Einstieg in die Gesichtsbehandlung aus Sicht der F.O.T.T.® und richtet sich an TherapeutInnen und Pflegekräfte, die PatientInnen mit einer zentralen und/oder peripheren Facialisparese im Alltag begleiten. Anhand von Selbsterfahrungen, Workshops und Beispielen werden die Behandlungsansätze gemeinsam erarbeitet.
Knirschen, Pressen, Schmerzen: Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) und Bruxismus stellen nicht nur den Kiefer unter Spannung, sondern wirken weit in Atmung, Schlucken, Stimme und Körperspannung hinein. In diesem zweitägigen Seminar entwickeln wir ein praxisnahes, bewegungsorientiertes Behandlungskonzept zur therapeutischen Begleitung von PatientInnen mit funktionellen Beschwerden im Kieferbereich.Im Mittelpunkt stehen manuelle Techniken, bewegungstherapeutische Interventionen und körperbezogene Strategien zur Schmerzregulation, muskulären Entlastung und Wiederherstellung physiologischer Bewegungsmuster.Sie lernen:– spezifische Mobilisationen im craniomandibulären System– achtsamkeitsbasierte Übungen zur Selbstwahrnehmung– passive und aktive Techniken zur Regulation von Spannungsmustern– funktionelle Arbeit an Kieferöffnung, Kieferführung und Zungenlage– Strategien zur Schmerzbegleitung bei Bruxismus und myofaszialem Schmerzsyndrom– Transferübungen für Atmung, Stimme, Artikulation und SchluckenDer Fokus liegt auf Körperarbeit statt Schienentherapie, auf Bewegung statt Vermeidung, auf individuellen Zugängen statt Standardprogrammen.
SZET ist das funktionsorientierte Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktionen (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen - die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Deshalb wird genau daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten. Die bei vielen TherapeutInnen unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesauger) entfallen, da Ihre PatientInnen diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.Durch das gestraffte und auf das Wesentliche reduzierte Vorgehen ist der erfolgreiche Therapieabschluss je nach PatientIn meist bereits nach 6 bis 12 Therapieeinheiten erreicht.Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren PatientInnen in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre PatientInnen beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können. Außerdem wird ein klares diagnostisches Vorgehen besprochen, das sowohl kieferorthopädische Apparaturen als auch das verkürzte Zungenband einschließt. Nach dem Seminar erhalten die TeilnehmerInnen auf Wunsch Zugang zu umfangreichem, stetig erweitertem Bonusmaterial und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren PatientInnen an die Dozentin wenden. Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei PatientInnen mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.
Inhalte der Fortbildung:- Grundlagen: Mundfunktionsstörungen- Anamnese und Diagnostik bei Mundfunktionsstörungen- Grundgedanken des FMP®- FMP®-Material- Übungsaufbau, Ablauf und Übungsvarianten des FMP®, FMP®-Apps- Dokumentationsvorlage des FMP®- Hausaufgaben- Zeit für Fragen und AustauschBehandlungen von PatientInnen mit Mundfunktionsstörungen (MFS) in Kombination mit einem Sigmatismus gehören zu den typischen Therapien in der Logopädie. Das Funktionale Mundprogramm FMP® ist ein praxiserprobtes Konzept für diese Patientengruppe und führt in vielen Fällen bereits innerhalb von 10 Therapiestunden zum Erfolg.Ursprünglich wurde das FMP® als Gruppenkonzept für Vorschul- und Schulkinder entwickelt. Inzwischen wird es überwiegend in der Einzeltherapie, auch bei jüngeren PatientInnen oder für Erwachsene, eingesetzt. Erste Studien zur Wirksamkeit und Praktikabilität des FMP® liegen vor. Ein systematisches Vorgehen mit klarer Stundenplanung, Übungsabfolge,Therapiedauer und Erfolgskriterien ist vorgegeben. Die Übungen werden strukturiert und trotzdem individuell angepasst an das Alter und die jeweiligen Fähigkeiten durchgeführt. Außerdem ist die Dokumentation einfach sowie übersichtlich und ermöglicht die fortlaufende Kontrolle des Leistungsstandes der Kinder. Neben den FMP®-Apps „Praxis“ und „Übungen“ liegen weiterhin sowohl der Dokumentationsbogen als auch ein Hausaufgabenblatt als Kopiervorlagen vor. So können AnwenderInnen ihre Dokumentation und die Hausaufgabenliste passend zum eigenen Arbeitsumfeld per App oder papierbasiert organisieren. Methoden:- Lehrgespräch - Präsentation- viele praktische Übungen- Zeit für Fragen und Austausch
Dieser Kompaktüberblick zum Thema „Logopädische Anwendungen mit dem NOVAFON" bietet einen Querschnitt von praxisnahen und fachspezifischen Anwendungsmöglichkeiten des NOVAFONs. Diese werden durch theoretischen Input, Geräte- und Materialkunde, praktische Übungen zum Mitmachen und ausgewählte Fallbeispiele aus der Praxis vermittelt und ermöglichen zudem einen praxisnahen Erfahrungsaustausch unter KollegInnen. Seminarinhalte:- Aufbau und Wirkungsweise des NOVAFONs- Grundlagen der lokalen Vibrationstherapie- Kontraindikationen- fachspezifische Anwendungsmöglichkeiten des NOVAFONs in der Logopädie- Einführung in die Nutzung der intraoralen AufsätzeVertiefen Sie Ihre Fachkenntnisse durch den unterstützenden Einsatz des NOVAFONs bei der logopädischen Behandlung von- funktionellen und organischen Dysphonien- Fazialisparesen und orofazialen Sensibilitätsstörungen- Narbenbehandlung, z.B. bei Z.n. abgeschlossener Tumoroperation- Dysphagien- intraoralen Sensibilitätsstörungen (nach oralchirurgischen Eingriffen, Unfallfolgen, etc.)
OroNeu® ist ein wissenschaftlich begleitetes Behandlungskonzept für Logopädie und Physiotherapie zum Erwerb des physiologischen Schluckmusters, der korrekten Zungenruhelage und des Mundschlusses. Mit OroNeu® erwartet Sie ein neues Therapiekonzept, das- die funktionelle OFD als orofaziale Unreife versteht und Kenntnisse aus der Neuro-, Entwicklungs- und Bewegungsphysiologie anwendet, um die PatientInnen dauerhaft zu orofazialer Reife zu führen, - auf der Grundlage von Clinical Reasoning und Theorien zum motorischen Lernen arbeitet,- alle Funktionslogen berücksichtigt: Atmung, Mundhöhle, Lippen, Augen, Kiefergelenk, Kehlkopf, Halswirbelsäule und (Gesamt-)Muskulatur,- die Interaktion von posturaler Stabilität, orofazialen Funktionen und Tonusregulation nutzt,- sofort, direkt und systematisch an den zu verbessernden Funktionen arbeitet,- den Therapieerfolg mit einem evaluierten Instrument messbar macht,- Spaß und gutes Handling für PatientInnen und TherapeutInnen bietet,- auch bei jungen Kindern und bei Erwachsenen angewendet werden kann,- bzgl. des Therapieerfolges evaluiert ist.
Inhalte des dritten Teils der Ausbildungsreihe sind die Zusammenhänge zwischen den Mundfunktionen (Atmen, Saugen, Kauen und Schlucken) und deren Bedeutung für die Zahn- und Kieferentwicklung sowie deren mögliche Fehlentwicklungen. Ziel ist es, neben der Vermittlung spezifischer Übungen zu einzelnen Zahn- und Kieferfehlstellungen mehr Verständnis für die Bedeutung eines interdisziplinären Austausches zwischen den Bereichen der Logopädie und der systemischen Kieferorthopädie bzw. dem gesamten Gebiet der Zahnheilkunde zu entwickeln.Außerdem werden die Möglichkeiten der Behandlung von Sprech- und Sprachstörungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter mit der Padovan-Methode® Neurofunktionelle Reorganisation aufgezeigt und gezielte Übungen zur Lautanbahnung vermittelt. *Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Für den Bereich der Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen ist die Padovan-Methode® Neurofunktionelle Reorganisation eine erfolgversprechende, körperbezogene Behandlungsmethode, die sensomotorische und myofunktionelle Übungen mit Atemübungen, Rhythmisierungen und auditiver Stimulation verbindet. Sie ist bestrebt, die vorhandenen Wahrnehmungs- und Bewegungskompetenzen der PatientInnen zu einer physiologischen Entwicklung und Reifung zu führen bzw. bei erworbenen Störungen Basiskompetenzen (Atmung, Saugen, Kauen und Schlucken) als Voraussetzung für die Sprechfunktion sowie für die Zahn- und Kieferentwicklung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Inhalte des dritten Teils der Ausbildungsreihe sind die Zusammenhänge zwischen den Mundfunktionen (Atmen, Saugen, Kauen und Schlucken) und deren Bedeutung für die Zahn- und Kieferentwicklung sowie deren mögliche Fehlentwicklungen. Ziel ist es, neben der Vermittlung spezifischer Übungen zu einzelnen Zahn- und Kieferfehlstellungen mehr Verständnis für die Bedeutung eines interdisziplinären Austausches zwischen den Bereichen der Logopädie und der systemischen Kieferorthopädie bzw. dem gesamten Gebiet der Zahnheilkunde zu entwickeln.Außerdem werden die Möglichkeiten der Behandlung von Sprech- und Sprachstörungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter mit der Padovan-Methode® Neurofunktionelle Reorganisation aufgezeigt und gezielte Übungen zur Lautanbahnung vermittelt. *Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Für den Bereich der Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen ist die Padovan-Methode® Neurofunktionelle Reorganisation eine erfolgversprechende, körperbezogene Behandlungsmethode, die sensomotorische und myofunktionelle Übungen mit Atemübungen, Rhythmisierungen und auditiver Stimulation verbindet. Sie ist bestrebt, die vorhandenen Wahrnehmungs- und Bewegungskompetenzen der PatientInnen zu einer physiologischen Entwicklung und Reifung zu führen bzw. bei erworbenen Störungen Basiskompetenzen (Atmung, Saugen, Kauen und Schlucken) als Voraussetzung für die Sprechfunktion sowie für die Zahn- und Kieferentwicklung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.Hinweis: Die Padovan-Methode® wird im deutschsprachigen Raum ausschließlich bei ProLog angeboten!*Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden an das Padovan-Institut, Brasilien weitergeleitet.*
Bei neurologischen Störungen ist das Bobath-Konzept eines der am häufigsten eingesetzten Therapiekonzepte. Es wurde von Dr. h.c. Berta Bobath (Physiotherapeutin) und Dr. Karel Bobath (Neurologe und Psychiater) in der Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelt und in den folgenden Jahrzehnten ständig erweitert und differenziert. Das Konzept basiert auf neurophysiologischer Grundlage und bezieht die Persönlichkeit mit ein. Es richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des Zentralnervensystems, sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Dieses Seminar beschäftigt sich vorwiegend mit den frühkindlichen Therapieansätzen nach dem Bobath-Konzept. Dazu gehören neben der Therapie von Nahrungsaufnahme- und/oder Sondenbegleitung auch die Anbahnungsmöglichkeiten der Sprechmotorik auf neurophysiologischer Grundlage. Folgende Themen werden im Seminar behandelt:- Bedeutung der physiologischen Bewegungsentwicklung für die Sensibilität, Bewegungsmöglichkeit und Funktion im orofazialen Trakt- Voraussetzung der Endphase der Rückenlage für jegliche Nahrungsaufnahme und Artikulation - Analyse von Haltungshintergrund und deren Bedeutung für den orofazialen Bereich- Stabilisierung und/oder Erhöhung der Schluckfrequenz in Verbindung mit der Grobmotorik- Förderungsplan des kindlichen Entwicklungsdreiecks von Hand-Fuß-Mund zur Stabilisierung der Mundaura- Einsatz der Saug- und Schluckreaktion und Vorstellung von Alternativen zur Trinkanbahnung- erste Löffelanbahnung- Atmung und Lagerung - Erarbeitung von emotionalem Wohlbefinden für den Säugling und Mutter/Vater- Umsetzung des Konzepts im Alltag des Säuglings