Jetzt neu: ProLog-Seminare auch in Hannover
Im Jahr 2026 können wir Ihnen mit Hannover einen weiteren Standort für unsere Präsenz-Seminare präsentieren:
In den modern und inspirierend gestalteten Akademieräumen von "Bona Lingua" in Hannover haben Sie jetzt eine zusätzliche Möglichkeit, sich zu spannenden Themen auf den neuesten Stand zu bringen.
Verkehrsgünstig gelegen und mit einem Catering, das keine Wünsche offen lässt, lässt sich an diesem Standort eine Fortbildung bei ProLog perfekt mit einem Abstecher in die Herrenhäuser Gärten oder zu anderen Sehenswürdigkeiten verbinden.
Wir und das Team von "Bona Lingua" vor Ort freuen uns jedenfalls auf Ihren Besuch!
Unsere Seminare 2026 in Hannover
Unsere berufliche Realität macht eine parallele Therapie schwerer Aphasie und schwerer Sprechapraxie nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma notwendig. Das Gesamtkonzept SpAT® bietet TherapeutInnen neben pathophysiologischen Grundlagen, Definition, Diagnostik, Therapieplanung und Therapiedidaktik ein strukturiertes Therapieprogramm, eigenes Therapiematerial und Ideen zur Partizipation der Angehörigen. Die TeilnehmerInnen erlernen das Handwerkszeug zum Wiederaufbau der sprechmotorischen Programme, die Kombination mit MODAK® und erfahren in vielen Techniken und Transfermöglichkeiten, wie kommunikativ, individuell, alltagsrelevant und ICF-basiert das systematische Vorgehen sein kann. Möglichkeiten zur Evaluation werden aufgezeigt.Videobeispiele verdeutlichen das Therapieverfahren. Auch TherapeutInnen ohne Präferenz für MODAK® werden profitieren.Nach dem Seminar können Sie sich die Therapie schwer betroffener PatientInnen zutrauen.
SZET ist das funktionsorientierte Therapiekonzept zur Behandlung Orofazialer Dysfunktionen (OFD) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen - die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Deshalb wird genau daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten. Die bei vielen TherapeutInnen unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesauger) entfallen, da Ihre PatientInnen diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.Durch das gestraffte und auf das Wesentliche reduzierte Vorgehen ist der erfolgreiche Therapieabschluss je nach PatientIn meist bereits nach 6 bis 12 Therapieeinheiten erreicht.Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren PatientInnen in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre PatientInnen beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können. Außerdem wird ein klares diagnostisches Vorgehen besprochen, das sowohl kieferorthopädische Apparaturen als auch das verkürzte Zungenband einschließt. Nach dem Seminar erhalten die TeilnehmerInnen auf Wunsch Zugang zu umfangreichem, stetig erweitertem Bonusmaterial und dürfen sich jederzeit mit Fragen zum Konzept oder zu ihren PatientInnen an die Dozentin wenden. Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei PatientInnen mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.
Das elastische Tape findet sich mittlerweile in vielen Disziplinen als wertvolle Unterstützung der herkömmlichen Therapie. Durch eine gezielte Anwendung kann die Therapieeffektivität gesteigert werden. Das Tape hat unterschiedliche Anwendungsgebiete und kann hierbei z.B. Muskulatur stärken oder schwächen oder Haltungsgewohnheiten ändern. Es finden sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten des Tapes u.a. im Bereich der Myofunktionellen Therapie (z.B. Mund- und Kieferschluss), Stimme (z.B. Haltung, Tonusregulation, Atmung) und Neurologie (z.B. Fazialisparese, Schlucken). Das Seminar bringt den theoretischen Hintergrund über die Wirkungsweisen des elastischen Tapes sowie deren praktische Anwendung näher. Hierbei soll vor allem auf Muskel- und Indikationsanlagen aus dem logopädischen Alltag eingegangen werden. Darüber hinaus werden Einsatzmöglichkeiten von Crosstapes präsentiert.Als TeilnehmerIn sollen Sie in die Lage versetzt werden, über Indikation und individuell ausgerichtete Anlagetechnik zu entscheiden. Darüber hinaus sollen Sie auch, sofern nötig, Eltern und Angehörige Ihrer PatientInnen zum Anlegen des Tapes anleiten können.
Im therapeutischen TK-Management sind die individuelle Berücksichtigung von Schluckphysiologie und -pathologie einerseits und ihre Beeinflussung durch die Art des Tracheostomas bzw. der Kanülenversorgung und des individuellen Handlings andererseits erforderlich.In diesem zweitägigen Seminar werden verschiedene medizinische und therapeutische Aspekte bezüglich Atmung, Schlucken, Kommunikation und Dekanülierungsoptionen beleuchtet sowie in umfangreichen Videodemonstrationen veranschaulicht. Auf Basis theoretischer Grundlagen werden verschiedene Kanülensysteme gezeigt und individuelle Auswahlkriterien nach Pathologie, Kanülenart und -größe dargestellt. Maßnahmen wie das Blocken mit den verschiedenen Möglichkeiten der Cuffdruckmessung und -kontrolle, der Trachealkanülenwechsel sowie das endotracheale Absaugen werden bezüglich der Indikationen und Voraussetzungen thematisiert und an verschiedenen Dummys praktisch erprobt. Das kleinschrittige Vorgehen beim therapeutischen Entblocken sowie die sich dabei ergebenden Möglichkeiten und Probleme werden ausführlich erläutert und in zahlreichen Videobeispielen und -analysen veranschaulicht.Neben einem Behandlungspfad zur Verbesserung pharyngealer Sensibilitätsstörungen sollen auch Behandlungsprobleme, das Notfallmanagement und rechtliche Aspekte thematisiert werden.Weitere theoretische und praktische Themen sind die Dysphagietherapie mit Kostaufbau, das Sekretmanagement, Lagerung, Haltungsaufbau und Positionierung, Tracheostomapflege, Behandlungspfade zur Dekanülierung sowie die Therapie unter Beatmung und das Weaning. Schließlich werden auch Schnittstellenprobleme zwischen Therapie - Arzt - Pflege - PatientIn und Angehörigen erörtert. Umfangreiche Fachliteratur zu diesem Themenkomplex wird zur Ansicht ausgelegt.Themen und Inhalte:- Indikationen zur Tracheotomie und Anlagetechniken- versch. Kanülensysteme und Auswirkungen auf Phonation, Schluckvorgang und Sekretsituation- Praxis des Blockens /Cuffdruckmessung und endotracheales Absaugen- therapeutisches Entblocken: Voraussetzungen, Vorgehen & Risiken- die Aerodynamik der Atemwegsumlenkung- Blockungsvolumen und exspiratorische Lumen in Videobeispielen- Dysphagietherapie, Kostaufbau und Sekretmanagement- Therapieoptionen bei Beatmung und Weaning- Fahrplan zur Dekanülierung: Voraussetzungen- Die Luft wird dünn: Notfall- und Krisenmanagement
Die Methode von Ulrike Funke ist ein für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Autismus-Spektrum entwickeltes Therapiekonzept. Alle Menschen mit einer besonderen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung profitieren von diesem Ansatz, dazu zählen auch Menschen mit ADHS, Down-Syndrom oder anderen (Mehrfach-)Beeinträchtigungen sowie mit Interaktions- und Regulationsschwierigkeiten, z.B. bei Mutismus. Das Verstehen der anderen Wahrnehmung und darauf aufbauend die Förderung einer gemeinsamen, freudvollen Aufmerksamkeit sind die wichtigsten Ziele dieser Methode. Das gezielte Hinführen zu regulierenden und wohltuenden Impulsen sowie das Ermöglichen von notwendigen Modalitätenwechseln verbessern die Wahrnehmung der PatientInnen. Dadurch zeigen die Betroffenen weniger Stresssymptomatik und erleben selbstwirksames Handeln. Unter Einbezug von körperlichen Impulsen wird die Eigenwahrnehmung und somit auch das Selbstbewusstsein gestärkt. Mit diesen Grundlagen erwerben Kinder und Jugendliche wichtige Bausteine zur Interaktions- und Sprachfähigkeit.