Aktuelles
Beziehung wirkt: Beziehungskompetenz in Logopädie und Therapie-Berufen lehren, lernen und anwenden
2. Tagung zum Thema Beziehungsgestaltung in der Logopädie (und weiteren Therapieberufen) an der Hochschule Osnabrück
• Wann: Freitag, 11.09.2026 (18.30-20.30 Uhr: Einstimmung auf das Thema) & Samstag, 12.09.2026 (9.30-17.00 Uhr)
• Was: Podium, Vorträge, Kleingruppen, Workshops für Lernende, Lehrende und Therapeut*innen
• Zielgruppe: Lernende, Lehrende sowie TherapeutInnen aus Logopädie/Sprachtherapie, Ergo- und Physiotherapie
• Fortbildungspunkte: sechs
Weitere Informationen zum Tagungsprogramm & zur Anmeldung: https://www.hs-osnabrueck.de/homepages/homepages-wiso/fachtagung-beziehung-wirkt/
Teilnehmende für Experteninterviews gesucht: Therapie non- und minimalverbaler Kinder und Jugendlicher im Autismus-Spektrum
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Therapiewissenschaften – Logopädie (B. Sc.) an der SRH Fernhochschule untersuche ich Kompetenzanforderungen an Logopäden und Sprachtherapeuten in der Therapie non-und minimalverbaler Kinder und Jugendlicher im Autismus-Spektrum. Gesucht werden Logopäden oder Sprachtherapeuten mit mehrjähriger und regelmäßiger therapeutischer Erfahrung in der Arbeit mit non- oder minimalverbalen Kindern und Jugendlichen im Autismus-Spektrum, die bereit sind, ihre beruflichen Erfahrungen in einem leitfadengestützten Experteninterview zu teilen.
Rahmen des Interviews:
• Dauer: ca. 45–60 Minuten
• Format: online oder in Präsenz
• Teilnahme freiwillig, pseudonymisierte Auswertung
Die Studie soll dazu beitragen, praxisrelevante Kompetenzanforderungen in diesem Arbeitsfeld sichtbar zu machen und Impulse für Ausbildung und Studium der Logopädie abzuleiten. Bei Interesse an einer Teilnahme freue ich mich über eine kurze Nachricht: Evelyn Lerch Studentin Therapiewissenschaften – Logopädie (B. Sc.) SRH Fernhochschule
E-Mail: Evelyn.Lerch@stud.mobile-university.de
Teilnehmende für Studie gesucht
Das Kooperationsprojekt AI-SIC des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und der Universität Leipzig möchte besser verstehen, wie Eltern und Kinder die kindliche Gesundheit bewerten und wo Unterschiede bestehen. Dafür sucht das Projekt Familien mit Kindern zwischen 8 und 16 Jahren, die an kurzen Videointerviews teilnehmen wollen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und bequem von zu Hause per Videointerview, das insgesamt etwa 30 Minuten dauert (20 Minuten mit einem Elternteil, 10 Minuten mit dem Kind).
Alle Angaben werden vertraulich und anonymisiert behandelt. Als Dankeschön erhält jede Familie einen Wunschgutschein im Wert von 10 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.lifbi.de/de-de/Datenerhebung-AI-SIC/Anmeldung-zur-Studie
Mainzer Resilienz Gespräch (MRG) zu Resilienz bei Kindern und Jugendlichen
Bei den Mainzer Resilienz Gesprächen handelt es sich um interaktive Online-Veranstaltungen, die das Thema Resilienz der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. 1 Stunde, 1 Experte/1 Expertin, jede Menge Wissenschaft verständlich erklärt und vor allem Raum für all Ihre Fragen zum jeweiligen Thema. Am 20.04.2026 haben Sie die Möglichkeit, all Ihre Fragen rund um das Thema Resilienz bei Kindern und Jugendlichen an Prof. Dr. Julia Linke vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu richten und wissenschaftlich fundierte Antworten zu erhalten. Welche Rolle spielt die Familie bei der Entwicklung von Resilienz? Wie gehen Kinder und Jugendliche mit Traumata um? Wie lässt sich die Resilienz von Kindern und Jugendlichen stärken?
Zugang über: https://lir-mainz.de/mrg
📅 Montag, 20.04.2026
⌚ 18:00 bis 19:00 Uhr
💻 kostenfrei online über MS Teams
KEKS NEST – Netzwerk für Ess- und Schluckstörungen
Die Ösophagusatresie, eine seltene angeborene Fehlbildung der Speiseröhre, hat Auswirkungen auf das ganze Leben der Betroffenen. Viele haben im Laufe ihrer Entwicklung Probleme im Bereich des Schluckens, Essens und Trinkens. Vor allem der Start gestaltet sich bei vielen Kindern komplex. Während die medizinische Behandlung und Begleitung der betroffenen Kinder in Krankenhäusern stattfindet, liegt die ambulante therapeutische Weiterbegleitung des Schluckens, Essens und Trinkens in der Hand der niedergelassenen Praxen. Um diese Behandlungen noch besser zu machen, ist 2023 das Netzwerk für Ess- und Schlucktherapie (KEKS NEST) ins Leben gerufen worden. Fachlich geleitet wird das Projekt von Sandra Bergmann, Logopädin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dr. von Haunerschen Kinderspital in München, die auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von KEKS NEST ist und international bei der Entstehung von CANEAT beratend beteiligt war. Das Netzwerk trifft sich einmal im Quartal online, bei Bedarf gibt es auch die Möglichkeit, in Klein(st)gruppen in kürzerem Intervall fallspezifisch zu arbeiten. Es geht um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen stationär und ambulant arbeitenden TherapeutInnen. Das Ziel von KEKS NEST ist, sie mit den Besonderheiten der Ösophagusatresie zunehmend vertraut zu machen und so die heimatnahe Behandlung weiter zu stärken und auszubauen. Bisher konnten bei zwölf Netzwerktreffen über 170 Teilnehmende begrüßt werden.
Die nächsten Online-Treffen des Netzwerks finden am 20. April, 20. Juli und 19. Oktober 2026 jeweils um 17:00 Uhr statt. Interessierte können sich formlos via E-Mail anmelden: nest@keks.org
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.keks.org/wp-content/uploads/2024/02/KEKS-NEST-Einlage-Gesundheitsordner-1025.pdf
Aktionswoche #OhneFachkräftekeineTeilhabe 2026 vom 20. bis 24. April 2026
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung laden zur Aktionswoche ein. Machen Sie mit und schließen Sie sich mit eigenen Aktionen an!
Material und Vorlagen finden Sie auf der Webseite der Fachverbände unter Aktionswoche - Ohne Fachkräfte keine Teilhabe | Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung.
Umfrage zu digitalen Technologien
Von Praxissoftware über Therapie-Apps bis hin zu Künstlicher Intelligenz – halten zunehmend Einzug in den therapeutischen Alltag. Gleichzeitig begegnen viele TherapeutInnen der Digitalisierung mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Fragen oder auch Unsicherheiten. Wie wird Digitalisierung aktuell in der Logopädie und Sprachtherapie genutzt, welche Hürden oder Bedenken bestehen und welche Unterstützung wäre im Alltag wirklich hilfreich? Einfach QR-Code scannen und Umfrage ausfüllen - es dauert nur 7 min.
Kontakt: netzwerk@digitale-sprachtherapie.de
Abschlusstagung SprachNetz am 8. Mai 2026, online
Das Projekt „SprachNetz“ blickt auf fünf erfolgreiche Jahre Laufzeit, Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Strategien zur Förderung und Unterstützung digital-interdisziplinär arbeitender Netzwerke im Feld von Spracherwerb, sprachlicher Bildung, Sprachförderung und Sprachtherapie zurück. Die Projektlaufzeit neigt sich Mitte des Jahres 2026 dem Ende zu. Einige Forschungsergebnisse liegen vor und weisen den Weg in die Zukunft für weiterzuentwickelnde bzw. bereits bestehende Anschlussprojekte. Die Teilnahme am Abschlusssymposion „Digitale Zusammenarbeit und Partizipation“ mit einer Vielzahl an Vorträgen und Inputs ist kostenfrei.
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter https://sprachnetz.uni-halle.de/events/5-sprachnetzwerktreffen-2026/
Internationaler Kinderbuchtag am 2. April: Häufiges Vorlesen im Kleinkindalter verbessert den Wortschatz
Iris Meyer, Stabsbereich Kommunikation, Leibniz-Institut für Bildungsverläufe
Wichtige sprachliche Kompetenzen werden schon frühzeitig in der Interaktion zwischen Eltern und ihren Kleinkindern angelegt. Besonders wichtig sind etwa das Vorlesen und das gemeinsame Betrachten von Bilderbüchern. Auswertungen mit Daten des Nationalen Bildungspanels zeigen, dass Kinder, denen im Alter von drei Jahren mehrmals täglich vorgelesen wurde, als Siebenjährige über einen größeren Wortschatz verfügen als Kinder, denen seltener vorgelesen wurde.
Die Befunde des NEPS-Schlaglichts Nr. 07 zu Wortschatzzuwachs und Vorlesen im Alter von drei Jahren stammen aus der Publikation: Autor:innengruppe Bildungsberichterstattung (2024). Bildung in Deutschland 2024. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu beruflicher Bildung: https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/bildungsbericht-202... und wurden im NEPS-Schlaglicht Nr. 07 aufbereitet: https://www.lifbi.de/NEPS-SL/Detail?nummer=07
Was sind die NEPS-Schlaglichter? Mit diesem und weiteren NEPS-Schlaglichtern werden ausgewählte Erkenntnisse aus dem Nationalen Bildungspanels, der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, pointiert und verständlich aufbereitet. Sie beleuchten Themen wie Kompetenzentwicklung über den Lebensverlauf oder Aspekte von Persönlichkeit, Bildungsteilhabe, Integration und Partizipation. Jedes Schlaglicht enthält eine Kernbotschaft, eine kurze Erklärung sowie interaktive Grafiken, die die jeweiligen Befunde visualisieren. Quellen und weiterführende Informationen sind ebenfalls verlinkt. Die NEPS-Schlaglichter sind ein Angebot des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und werden mit den Autor:innen der Originalpublikationen abgestimmt. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert Was ist das Nationale Bildungspanel? Das Nationale Bildungspanel (NEPS) ist die größte Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland. Es untersucht Bildungsprozesse, ihre Bedingungen, Ergebnisse und Folgen von der frühen Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. Mehr als 70.000 Teilnehmende sowie etwa 50.000 Personen aus deren Umfeld werden dazu wiederkehrend befragt. Die gewonnenen Daten stehen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung. Mehr als 4.000 Forschende weltweit arbeiten bereits mit NEPS-Daten, bisher sind bereits mehr als 1.900 wissenschaftliche Publikationen entstanden. Hinweise zu den Autorinnen und Autoren der Studie, die diesem NEPS-Schlaglicht zugrunde liegt, entnehmen Sie bitte der Originalpublikation: https://www.lifbi.de/NEPS-SL/Detail?nummer=07
StudienteilnehmerInnen gesucht
Im Rahmen des Projekts „Computers in Early Literacy“ führen Prof. Dr. Stefanie Jung und Rebekka Echternkamp von der Hochschule Trier sowie Marietheres Pscheidt von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) eine wissenschaftliche Online-Studie durch. Ziel ist es, frühe Literacy-Kompetenzen von Kindern mit einer Sprachentwicklungsstörung (SES) besser zu verstehen – insbesondere im Vergleich zwischen dem Schreiben mit Stift und Tastatur. Dafür ist das Forschungsteam auf der Suche nach Kindern im letzten Kindergartenjahr (etwa fünf bis sechs Jahre alt) mit einer diagnostizierten SES, die an der Studie teilnehmen. Wichtig ist, dass ihre Erstsprache Deutsch ist und sie nicht mehrsprachig aufwachsen. Zudem sollten keine Begleiterkrankungen vorliegen wie bspw.: Entwicklungsverzögerungen, Mutismus, Autismus, körperliche Beeinträchtigungen etc. Die Teilnahme an der Studie erfolgt online und ist somit räumlich und zeitlich flexibel durchführbar. Die Studie wird von LogopädInnen begleitet und ist für Kinder und Eltern vollkommen risikofrei, freiwillig und jederzeit widerrufbar. Die Datenerhebung erfolgt vertraulich und pseudonymisiert. Als Aufwandsentschädigung erhalten Teilnehmende einen Gutschein im Wert von 25 Euro.
Bei Interesse oder Rückfragen zur Studie wenden Sie sich bitte an: studie-kibuza@inf.hochschule-trier.de
UK-Jahrestreffen
Vom 22. bis 24. Mai 2026 feiert in Duisburg das Jahrestreffen unterstützt kommunizierender Menschen des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderter Menschen e. V. (bvkm) Jubiläum! Seit 30 Jahren steht das Treffen für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Nur noch bis 2. April können sich unterstützt kommunizierende Menschen zu diesem besonderen Treffen über https://uk.bvkm.de/ anmelden. Für das Treffen werden außerdem noch Kommunikations-AssistentInnen gesucht.
Motivationspreis 2026
Alle zwei Jahre schreibt die „Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ ihren Motivationspreis für Menschen, die im Kampf gegen den Schlaganfall Besonderes geleistet haben, aus: Schlaganfall-Betroffene, Ehrenamtliche, Angehörige, ÄrztInnen, Pflegende, TherapeutInnen, Fachleute aus der Hilfsmittelversorgung … Ab sofort läuft die Bewerbungs- und Nominierungsfrist, sie endet am 30. Juni.
Umfrage für Jugendliche
Die Meinung von jungen Menschen ist dem Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) wichtig! Sie wollen ihre Jugendarbeit besser machen und möchten wissen, was jungen Menschen wichtig ist, welche Themen sie beschäftigen und was sie sich wünschen. Daher rufen sie alle jungen Menschen im bvkm auf, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen. Dies dauert nur ein paar Minuten.
Laden Sie junge Menschen in Ihren Bezügen zur Umfrage ein! https://survey.lamapoll.de/bvkm_Jugend-Umfrage
Forschungsprojekt „Die Kommunikations-, Sprech- und Sprachentwicklung bei Kindern: Die ersten zwei Lebensjahre (KoSS NME 0-2)“
Das Forschungsprojekt „Die Kommunikations-, Sprech- und Sprachentwicklung bei Kindern: Die ersten zwei Lebensjahre (KoSS NME 0-2)“ am Institut für Gesundheitswissenschaften der Universität zu Lübeck untersucht mithilfe von Online-Elternfragebögen die frühe Sprachentwicklung von Kindern zwischen 0 und 2 Jahren. Ziel ist es, ein einheitliches Erfassungsverfahren für Deutschland zu entwickeln, um Familien besser beraten zu können. Die Teilnahme an der Studie ist für alle Familien mit Kindern im genannten Alter möglich und dauert ca. 15 Minuten. Zur Unterstützung des Projekts stehen Poster z.B. für Ihre Praxisräume und ein digitaler Flyer zur Verfügung; die Initiatorinnen freuen sich über Verbreitung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Hier können Eltern direkt teilnehmen: altersspezifische Online-Elternfragebögen
Vertragsverhandlungen
Am 5. Dezember 2025 haben sich die vier Verbände für Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba), Logopädie (dbl), Akademische Sprachtherapie/Logopädie (dbs) und LOGO Deutschland (LD) im Rahmen umfangreicher Vertragsverhandlungen mit dem Spitzenverband „Bund der Krankenkassen“ (GKV) zahlreiche Anpassungen am Vertrag nach SGB V §125 erarbeitet. Eine zentrale Neuerung ist die rückwirkende Gleichstellung von Online-Fortbildungen mit Präsenz-Fortbildungen ab 2022, sodass Online-Fortbildungen nun voll und gleichwertig für Fortbildungspunkte anerkannt werden. Auch wurde sich auf neue Vergütungssätze geeinigt: Ab dem 1. Juli 2026 gelten neue Preise und eine festgeschriebene, vergütete 15-minütige Vor-, Nachbereitungs- und Dokumentationszeit. Die häufigste Abrechnungsposition „45 Minuten Behandlung“ steigt um 6,12% auf 76,06 Euro. Die Finalisierung der Änderungen wurde auf Januar verschoben und steht vor dem Unterschriftenverfahren, wobei LD noch die Zustimmung seiner Mitglieder einholen möchte.
Versorgungssituation von Menschen mit außerklinischer Intensivpflege (AKI)
Der Ergebnisbericht des Projekts „ATME“ analysiert die Versorgungsstrukturen, Krankheitsverläufe und Bedarfe von beatmeten und/oder tracheotomierten Menschen. Es wird u. a. festgestellt, dass die große Mehrheit der PatientInnen in der eigenen Häuslichkeit versorgt wird und die Betroffenen sich am häufigsten wünschen, eine bestmögliche Lebensqualität zu erreichen sowie den „Ist-Zustand“ zu erhalten. Die Ergebnisse sind bedeutsam, weil der Leistungsanspruch auf AKI im Jahr 2020 neu geregelt wurde.
3. Fachtag "Hören und Kommunikation" an der HAWK am 9.4.2026
Am 09.04.2026 findet der 3. Fachtag: Hören und Kommunikation an der HAWK in Hildesheim statt. Dieser Tag steht unter dem Motto: „Es könnte auch ein Hörproblem sein ……“
Sie können sich bis Mitte Februar 2026 unter dem folgenden Link anmelden: https://eveeno.com/406004896
Neuer Videopodcast "Sprechpause – Der Talk mit Stottern"
Etwa ein Prozent der Bevölkerung stottert, allein in Deutschland mehr als 830.000 Menschen. Nach heutigem Kenntnisstand sieht man die Hauptursache von Stottern in einer vererbten Veranlagung dazu, die nicht zwangsläufig, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Auftreten von Stottern führt. Die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e. V. (BVSS) ist in Deutschland die zentrale Anlaufstelle zu diesem Thema. Die BVSS informiert, berät und bringt Menschen miteinander in Kontakt, z. B. in den rund 100 Selbsthilfegruppen stotternder Menschen.
Zum Welttag des Stotterns am 22. Oktober 2025 startete die BVSS den Videopodcast „Sprechpause – Der Talk mit Stottern“. Das deutschlandweit einzigartige Projekt bringt ausschließlich stotternde Menschen miteinander ins Gespräch. In der ersten Folge „Heilung gesucht – sich selbst gefunden“ mit dem Musiker MKSM geht es unter anderem um den langen Weg zur Selbstliebe. Der Wahlberliner ist Sänger, Musiker und queerer Aktivist und erzählt im Gespräch mit Eva ungefiltert seine Geschichte mit Stottern.
Die erste Staffel der YouTube-Serie umfasst sechs Talks mit ganz unterschiedlichen Menschen und einer Gemeinsamkeit: Alle stottern seit der Kindheit. „In den Gesprächen geht es eigentlich um alles, was uns im Leben mit Stottern bewegt oder bewegt hat: um Kindheit, Schule oder Job, Therapien, Selbstzweifel – aber auch um Empowerment und die Stärke der Selbsthilfe“, erläutert Eva Steißlinger. Die 29-jährige Freiburgerin engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand der BVSS und ist die Gastgeberin von „Sprechpause“.
Der Videopodcast mit und von Stotternden ist für die Selbsthilfeorganisation ein konsequenter Schritt, um offensiv Vorurteile über die Redeflussstörung abzubauen und stotternde Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu stärken.
„Stotternde sollen sich gesehen und gehört fühlen und wissen Ich bin nicht allein – und ich darf genauso sprechen, wie ich eben spreche“, wünscht sich Steißliger als Ergebnis für den Videopodcast.
Pflicht zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur
Die CDU/CSU- und SPD-Bundestagsfraktionen haben am 07.10.2025 einen Änderungsantrag eingebracht, der vorsieht, dass die verpflichtende TI-Anbindung für HeilmittelerbringerInnen nach § 360 Absatz 8 SGB V vom 01.01.2026 auf den 01.10.2027 verschoben wird. Als Begründung dafür wird die absehbare Verspätung der elektronischen Heilmittelverordnung angeführt.