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Sprachsystematisches Aphasiescreening (SAPS) - SAPS-basierte Diagnostik und Therapie

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Sprachsystematisches Aphasiescreening (SAPS) - SAPS-basierte Diagnostik und Therapie

Das Sprachsystematische Aphasiescreening (SAPS) ist ein neuartiges Testverfahren, mit dem die psycholinguistischen Domänen Phonologie/Phonetik, Lexikon/Semantik und Morphologie/Syntax auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen sowohl in rezeptiver als auch in expressiver Modalität bei Personen mit Aphasie überprüft werden können. Die Aufgabenstellungen und modalitätsspezifischen sprachlichen Ebenen (Module) des Screenings sind modelltheoretisch begründet. Basierend auf dem individuellen SAPS-Leistungsmuster können konkrete Störungsschwerpunkte und erhaltene Ressourcen identifiziert, die Leistungsentwicklung für geübte und nicht geübte Materialien/Aufgaben erfasst und die Wirksamkeit der Behandlung psychometrisch gesichert festgestellt werden. Das SAPS wurde erfolgreich als Diagnostikinstrument in einer multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Studie eingesetzt (FCET2EC) und anhand der Studiendaten umfangreich validiert und normiert; gemeinsam mit seinem kommunikativ-pragmatischen Pendant (KOPS) dient es als Ausgangspunkt des Therapiemanuals „Evidenzbasierte sprachsystematische und kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie - ESKOPA-TM". Das Seminar führt in die Durchführung, Auswertung und Interpretation des SAPS sowie die Ableitung von Therapiezielen ein und gibt zudem einen kurzen Einblick in die entsprechende SAPS-basierte sprachsystematische Aphasietherapie.

220,00 €*
ESKOPA-TM: Evidenzbasierte Therapieanleitung bei Aphasie

Das Therapiemanual „Evidenzbasierte sprachsystematische und kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie (ESKOPA-TM)“ (Grewe et al., 2020) mit seiner engen Verzahnung von Diagnostik und Therapie erlaubt ein hochsystematisches und wirksames therapeutisches Vorgehen. Basierend auf dem „Sprachsystematischen Aphasiescreening (SAPS)“ (Bruehl et al., 2022) und seinem Pendant, dem „Kommunikativ-pragmatischen Screening (KOPS)“ (Glindemann et al., 2018), können individuelle therapeutische Schwerpunkte festgelegt sowie eine Überprüfung der Therapieeffekte nach Abschluss einer Therapiephase vorgenommen werden. In Analogie zum sprachsystematischen Screeningverfahren SAPS sind entsprechende Therapieinhalte systematisch nach Sprachdomänen (Phonologie, Lexikon, Syntax), Modalitäten (rezeptiv, expressiv) und Schwierigkeitsgraden (niedrig, mittel, hoch) gegliedert. In vergleichbarer Weise beziehen sich die partizipationsorientierten Inhalte der Therapie auf das KOPS mit seinen Aufgaben zu Wortverständnis im Kontext, Referieren auf Alltagsobjekte, basale kommunikative Handlungen, Vermitteln persönlicher und allgemeiner Informationen sowie komplexe kommunikative Handlungen in Einzelhandlungen und Rollenspielen.Dieses Seminar legt den Schwerpunkt auf die Anleitung von SAPS- und KOPS-basierter Therapie anhand von ESKOPA-TM. Zunächst wird die Erhebung des Leistungsprofils zur Identifikation möglicher Therapieschwerpunkte kurz erläutert (Seminare mit Schwerpunkt SAPS-Diagnostik, teilweise mit Darstellung diverser sprachsystematischer Therapieoptionen, werden getrennt angeboten). Basierend auf diesen grundlegenden Kenntnissen zur Therapieableitung werden Hintergrund, Prinzipien und Inhalte intensiver Therapie nach ESKOPA-TM, das kontinuierliche Monitoring der Leistung in den Therapiesitzungen sowie die Anpassung der Schwerpunkte je nach festgestellter Leistungsentwicklung im Therapieverlauf (Progression und Regression) übersichtlich und exemplarisch dargestellt. Auch werden die Möglichkeiten der individuellen Anpassung und der optimalen Erweiterung im ESKOPA-Therapieschema vorgestellt, um den TeilnehmerInnen zu einem flexiblen Umgang mit ESKOPA-TM im klinischen Alltag zu verhelfen.

220,00 €*