Spielend lernen
Spielpädagogische Ansätze in der LRS-Therapie
Gerade im therapeutischen Alltag leisten spielerische Lernformen einen wichtigen Beitrag zur Motivation und Abwechslung in der Lese- und Schreibförderung im Rahmen einer LRS-Therapie. Richtig eingesetzt steigern Spiele nicht nur die Freude am Lernen, sondern tragen auch wesentlich zum Erfolg der Therapie bei. Aus diesem Grund greift eine große Zahl an evidenzbasierten Förderprogrammen auf spielerische Übungsformen zurück.
Im Seminar wird gezeigt, wie unterschiedliche Spielprinzipien – etwa Uno, Bingo, Supertrumpf u. v. a. – für verschiedene Bereiche des Schriftspracherwerbs der jeweiligen Entwicklungsstufe angepasst und adaptiert werden können. Darüber hinaus werden aber auch neue Spielideen, z. B. mit Tablet/PC und Spielplänen, für die therapeutische Praxis präsentiert.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
100,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2637-ONB |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Fr. 11.09.2026 | 15:00 - 18:30 |
| Theorie: | 1 |
| Praxis: | 3 |
Über Reinhard Kargl
Studium der Deutschen Philologie, Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Seit 2000 Trainer im Bereich LRS und Lernstörungen. Dr. Reinhard Kargl ist seit 2003 Leiter der Lese-Rechtschreib-Institute (Graz, Leibnitz, Wien, Bruck) und Autor von Trainingsprogrammen (MORPHEUS und MORPHEUS-Englisch) sowie der förderdiagnostischen Testbatterie MORPHEUS TB. Als Vortragender ist er an verschiedensten Institutionen, wie z.B. den Pädagogischen Hochschulen (Steiermark, Wien, Niederösterreich, Burgenland), der UMIT Tirol (University for Health Sciences, Medical Informatics and Technology) sowie dem Qualitätszirkel Legasthenie, tätig. Am Lese-Rechtschreib-Institut leitet er die Kooperation mit der Universität Graz in zahlreichen wissenschaftlichen Projekten und Publikationen mit dem Schwerpunkt „Neuronale und kognitive Grundlagen von Lernstörungen“.