Schreibmotorik - Herausforderungen und Potentiale
Wichtig und häufig verkannt
Handschrift im digitalen Zeitalter? Aber klar! In dem Seminar wird unter Einbezug von aktuellen Forschungsergebnissen der Frage nach dem aktuellen Stellenwert der Graphomotorik nachgegangen (multimodales Lernen).
Insbesondere der Vergleich von Handschrift und Tastatureingabe zeigt die Besonderheit und Bedeutung der Schreibmotorik für den gesamten Schreibprozess - inklusive der Rechtschreibung.
Handschrift - wie eigentlich…?
Die TeilnehmerInnen lernen die notwendigen Grundvoraussetzungen kennen, die Kinder zur erfolgreichen Ausführung handschriftlichen Schreibens benötigen. Praktische Übungen vermitteln ihnen dabei einen Eindruck von der Vielfältigkeit, die häufig verkannt wird. Der Schreibprozess wird genauer definiert und die Schreibmotorik mit ihren zugrundeliegenden Grundbewegungen, -mustern und dem Automatisierungsprozess vorgestellt.
Handschrift - Schwierigkeiten erkennen…
Praktische Beispiele geben einen Einblick in konkrete Auffälligkeiten der Schreibmotorik. Zudem werden verschiedene diagnostische Möglichkeiten, analog und digital, vorgestellt.
Handschrift - fördern und unterstützen…
Im Bereich der Förderung werden konkrete Anregungen zur Förderung der Grundvoraussetzungen schreibmotorischer Prozesse gegeben. Zudem erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über verschiedene schreibmotorische Förderansätze und -materialien.
Anmerkung: Bitte halten Sie folgendes bereit: Stift, Papier, Watte, Schraubglas oder Flasche, Büroklammern, Hand- oder Taschenspiegel
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
175,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2640-ONC |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Fr. 02.10.2026 | 09:00 - 15:00 |
| Theorie: | 4 |
| Praxis: | 2 |
Über Nicole Mühlpforte
Dr. Nicole Mühlpforte studierte Lehramt für Förderschulen mit den Fächern „Deutsch“ und „Mathematik“ sowie den sonderpädagogischen Fachrichtungen „Beeinträchtigungen der Sprache und des Sprechens“ sowie „Beeinträchtigungen des Lernens“ an der Leibniz Universität Hannover. Von 2004 bis 2009 promovierte sie bei Prof. R. Zimmer zum Thema der ressourcenorientierten Förderung der Graphomotorik. Parallel absolvierte sie ihr Referendariat und war anschließend als Sonderpädagogin im Integrationsbereich an einer Regelschule in Thüringen tätig. Neben ihrer schulpraktischen Arbeit engagierte sie sich über viele Jahre in Forschung, Lehre und Weiterbildung im Bereich der Grapho- und Schreibmotorik. Sie hielt Gastvorträge, war als Referentin auf Fachkongressen aktiv und wirkte langjährig an der Leibniz Universität Hannover in verschiedenen Forschungs- und Lehrprojekten mit. Im Rahmen des Studiengangs Integrative Lerntherapie führte sie Seminare zur Grapho- und Schreibmotorik durch. Ihre Arbeit verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung in der Förderung von Kindern mit besonderen Lernvoraussetzungen.