Psychische Gesundheit nach Hirnschädigung
Sicherheit für die therapeutische Arbeit finden
Depression, Angststörungen und weitere psychische Belastungen sind eine häufige Folge von Hirnschädigungen, die die Rehabilitation oft zusätzlich beeinträchtigen. Im Seminar werden zunächst grundlegende Informationen zu Epidemiologie und Symptomatik der häufigsten psychischen Störungen bei Hirnschädigung gegeben. Zudem werden Verfahren und Strategien vorgestellt, um psychische Störungen auch bei eingeschränkter Sprachproduktion einschätzen zu können. Abschließend werden Hinweise zum Umgang mit schwierigen Situationen (z.B. Suizidalität) und zur Förderung psychischer Gesundheit in der (sprach-)therapeutischen Arbeit gegeben.
Anmerkung: Wenn Sie Interesse an diesem Seminar haben, könnte Sie auch folgendes Seminar interessieren: „ACT und psychische Gesundheit in der (Sprach-)Therapie" am 21.09.2027.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
Luppen, A., & Stavemann, H. H. (2022). Und plötzlich aus der Spur... Leben nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und andere neurologische Erkrankungen. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Beltz.
100,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2723-ONE |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Di. 08.06.2027 | 17:30 - 20:45 |
| Punkte: | 4 |
| Theorie: | 3 |
| Praxis: | 1 |
Über Simon Ladwig
Simon Ladwig ist klinischer Neuropsychologe und hat mehrere Jahre im akutneurologischen Bereich sowie in einem sozialpädiatrischen Zentrum gerarbeitet. Seine Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin hat er zu der Versorgungssituation und Früherkennung von Depression nach Schlaganfall verfasst. Seither arbeitet er wissenschaftlich an der Universität Bielefeld und hat u.a. Studien zu einer Gruppentherapie nach Hirnschädigung geleitet. Das Therapiekonzept basiert primär auf der Akzeptanz- und Commitment-Therapie und das entsprechende Manual befindet sich gerade in der Vorbereitung. In einem weiteren Forschungsprojekt beschäftigt er sich mit der Validierung von psychologischen Fragebögen in Einfacher Sprache zur Erfassung von Depression, Angst, Stress und Therapieprozessvariablen.
Seit 2022 befindet er sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie), die er Anfang 2027 abschließen wird. Einen Teil der Ausbildung hat er in der Universitätsklinik für Inklusive Medizin im Krankenhaus Mara, Bethel Bielelfeld, absolviert.