Praxistransfer Sprechen – Schlucken: Von gemeinsamen Mechanismen zu therapeutischen Konsequenzen
Köln
Dass sprechorientierte Therapien die Schluckfunktion verbessern können, erleben Logopädinnen und Logopäden in der neurologischen Rehabilitation immer wieder. Weniger klar ist meist, warum. Sprechen und Schlucken nutzen dieselben anatomischen Strukturen, dieselben neuronalen Netzwerke und vergleichbare sensomotorische Steuerungsprozesse. Auch in der Entwicklung reifen orale Bewegungsfähigkeiten nicht isoliert: Frühe Fähigkeiten im Bereich Ernährung und orale Sensomotorik stehen in engem Zusammenhang mit späteren Sprach- und Sprechlernprozessen. Wer diese gemeinsamen Grundlagen kennt, diagnostiziert breiter und plant Therapien gezielter. Der Workshop greift diese Zusammenhänge anhand konkreter Fallbeispiele und klinischer Entscheidungsprozesse auf und übersetzt aktuelle Forschungsbefunde direkt in die logopädische Praxis.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
Wir versorgen Sie mit heißen und kalten Getränken sowie einem vegetarischen Mittagsimbiss und süßen Snacks/Obst in den Kaffeepausen.
0,00 €
nur noch wenige Plätze
| Seminar-Nr.: | 2645-SYMP-DYS-VT2 |
|---|---|
| Seminarort: | Köln |
| Datum: | Mo. 02.11.2026 | 14:00 - 15:30 |
Über Cinja Huber
Cinja Huber ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Universitätsklinikum Düsseldorf. Nach mehreren Jahren klinischer Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der neurologischen Versorgung liegen ihre fachlichen und wissenschaftlichen Schwerpunkte in der Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien sowie in der Neurorehabilitation. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit klinischen und neurophysiologischen Aspekten von Schluckstörungen bei neurologischen Erkrankungen.