Palliative Logopädie
Einführung in den Fachbereich „Palliative Logopädie" am Beispiel der Versorgung von Menschen mit ALS
Köln
In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der „Palliativen Logopädie“ kennen. Die logopädische Versorgung von Menschen in palliativen Kontexten umfasst mehr als nur Methodenkenntnisse. Anhand der WHO-Definition der Palliative Care (2002) gehen wir auf die Phasen der Palliativmedizin und die damit verbundene Phaseneinteilung der „Palliativen Logopädie“ ein. „Palliative Logopädie“ bedeutet nicht nur die Betreuung von Menschen in der Terminal- oder Finalphase. Diagnostik und Zielsetzungen, die zur Teilhabe und Alltagsbewältigung befähigen, lenken den Fokus auf die Versorgung mit Hilfsmitteln und somit auf die adaptive Säule im Rahmen der FDT. Was bedeutet es, wenn Betroffene unsere Angebote „verweigern“? Wie gehen wir mit starken Gefühlen um? Wie können wir gut beraten und anleiten? In diesem Seminar diskutieren wir auch unterschiedliche Therapiemethoden und überprüfen den Einsatz exemplarisch für den Bereich ALS. Wir beschäftigen uns mit Grenzsituationen und unserer Haltung dazu.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
Forum Logopädie (2) 2021. 35. Jahrgang - Schwerpunktausgabe Palliative Logopädie
Kränzle, S., Schmid, U., Seger, C. (2018). Palliative Care. Springer Verlag
Winterholler, C. (2020). Palliative Logopädie. Band 1-3. Springer Verlag
210,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2648-KD |
|---|---|
| Seminarort: | Köln |
| Datum: | Fr. 27.11.2026 | 09:30 - 17:00 |
| Punkte: | 8 |
| Theorie: | 4 |
| Praxis: | 4 |
Über Cordula Winterholler
Studium der Linguistik, Theaterwissenschaft, Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; danach Ausbildung zur Logopädin an der BFS für Logopädie/Erlangen. Lehrlogopädin für Dysphagie und Dysarthrie im Bachelor-Studiengang an der Medizinischen
Fakultät der Uni Erlangen-Nürnberg; seit 2012 Studiengangsleitung Logopädie an einer FH; seit 2010 aktives Mitglied in der Deutschen
Gesellschaft für Muskelkranke im Arbeitskreis »Therapie«; daraus ergab sich die Schwerpunktsetzung »Schluckstörungen und neuromuskuläre
Erkrankungen«. Resilienz Coaching (Ausbildung in Wien), Moderatorin ethischer Fallbesprechungen, Mediatorin (univ.), Fort- und Weiterbildung in Ernährung in der Onkologie, Ernährung bei neuromuskulären Erkrankungen;
Ethik Weiterbildung (univ.), Mitglied in der AG Ethiklearning. Heute tätig im Netzwerk Schluckstörung/Nürnberg und in einer logopädischen Praxis/Bamberg.