Mundmotorische Übungen in der Artikulationstherapie – warum sie nicht wie gewünscht wirken und welche Alternativen wir als Therapierende haben
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Mundmotorische Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit und des Kraftzuwachses von Artikulationsorganen gehören immer noch zum Repertoire der Therapierenden bei Artikulationsstörungen. Sie werden durchgeführt mit dem Ziel, das Sprechen zu verbessern.
(Aktuelle) Studien zeigen jedoch nicht den gewünschten Effekt von nicht-sprachlichen mundmotorischen Übungen hinsichtlich einer Verbesserung der Sprechleistung. Es wird daher empfohlen, direkt am Sprechen zu arbeiten. Hier kann es in der Therapie von Nutzen sein, mit Hilfe von Lautableitungen den gewünschten Ziellaut zu stimulieren.
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freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2708-ON-SYMP-OFD-VT1 |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Sa. 27.02.2027 | 15:30 - 17:00 |
Über Nicole Gyra-Brandt
Von 1997 bis 2000 absolvierte Nicole Gyra-Brandt ihre Ausbildung zur Logopädin in Kreischa bei Dresden. Ab 2001 arbeitete sie in verschiedenen logopädischen Praxen in Mittel- und Oberfranken mit den Schwerpunkten „Sprachentwicklungsstörungen" und „myofunktionelle Störungen". 2006 entwickelte sie das LAT-AS-Konzept zur Behandlung von lateralen Aussprachestörungen und bietet dieses seit 2007 in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. 2010 bis 2012 studierte sie berufsbegleitend »Angewandte Therapiewissenschaften« an der Hochschule Fresenius in Idstein.